Bau, Architektur, Vermessung

Aufbereitungsmechaniker - Braunkohle (m/w/d)

Aufbereitungsmechaniker - Braunkohle
Quelle: Buranatrakul_GettyImages.com
Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt sind das A und O für Aufbereitungsmechaniker/innen in der Fachrichtung Braunkohle. Diese Profis überwachen die weitgehend automatisierte Aufbereitung von Braunkohle. Was sich einfach anhört, erfordert ein komplexes Wissen: Zu diesem Beruf gehört nämlich nicht nur das Steuern der Maschinen und Anlagen, in denen die Rohkohle gesiebt wird, sondern auch die Veredelung der Braunkohle in Trockneranlagen und deren Verarbeitung zu Kohlebriketts, Braunkohlenstaub oder Wirbelschichtbraunkohle. Um die Produktqualität zu sichern, nehmen die Aufbereitungsmechaniker/innen regelmäßig Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Ferner führen sie Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Darüber hinaus halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.

Details zur Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker - Braunkohle

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung

(Abweichungen möglich, Stand: 01.08.2021, Quelle: Agentur für Arbeit)

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

  • 1. Ausbildungsjahr 851 €
  • 2. Ausbildungsjahr 918 €
  • 3. Ausbildungsjahr 986 €

Eigene Stärken

  • Auffassungsgabe (z.B. beim Arbeiten mit Schaufelradbaggern)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten)
  • Sorgfalt (z.B. beim Abgleich der Vorgabenwerte mit den Messergebnissen des Aufbereitungsverfahrens)
  • Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Überwachen der Maschinen und Anlagen)

Interessante Schulfächer

  • Mathematik (z.B. zum Ermitteln, Auswerten und Dokumentieren von Messdaten)
  • Physik (z.B. um das Brechverhalten von Kohle und deren Sinkverhalten bei verschiedenen Trennverfahren zu verstehen)
  • Sport (z.B. gute körperliche Fitness ist erfoderlich für diese handwerkliche Tätigkeit)