Bau, Architektur, Vermessung

Aufbereitungsmechaniker – Feuerfeste und keramische Rohstoffe (m/w/d)

Aufbereitungsmechaniker – Feuerfeste und keramische Rohstoffe
Quelle: SlavkoSereda-canva.com
Ein Job, der ganz am Anfang einer langen Wertschöpfungskette liegt: Aufbereitungsmechaniker/innen für feuerfeste und keramische Rohstoffe arbeiten meist in der Tongrube, wo sie mit Abbaubaggern oder Brecheranlagen den Ton abbauen und ihn zu Aufbereitungsanlagen transportieren. Dort überwachen sie den weitgehend automatisierten Prozess der Weiterverarbeitung, mischen und zerkleinern den Rohstoff maschinell, trocknen das Gemisch und mahlen es. Ist hier vor allem handwerkliches Geschick gefragt, sind für den nächsten Schritt auch technisches Verständnis und große Sorgfalt erforderlich: Denn um die Produktqualität zu sichern, nehmen die Aufbereitungsmechaniker/innen zahlreiche Proben, analysieren diese und dokumentieren die Ergebnisse. Ferner führen sie Aufzeichnungen über die erzeugten Mengen, lagern die Produkte fachgerecht oder verladen sie zum Weitertransport. Darüber hinaus halten sie Maschinen und Anlagen instand, ermitteln die Ursachen technischer Störungen und sorgen für deren Behebung.

Details zur Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker – Feuerfeste und keramische Rohstoffe

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung

(Abweichungen möglich, Stand: 01.08.2021, Quelle: Agentur für Arbeit)

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

  • 1. Ausbildungsjahr 860 €
  • 2. Ausbildungsjahr 977 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.110 €

Eigene Stärken

  • Auffassungsgabe (z.B. beim Absichern von Tongruben)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. bei Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten)
  • Sorgfalt (z.B. beim exakten Einhalten von Rezepturen)
  • Technisches Verständnis (z.B. bei Störungen der Aufbereitungsprozesse)
  • Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Überwachen der Maschinen und Anlagen)

Interessante Schulfächer

  • Physik (z.B. um Verfahren wie Zerkleinerung oder Mahltrocknung sowie Sinkverhalten von Gestein und Fremdstoffen bei verschiedenen Trennverfahren zu verstehen)
  • Sport (z.B. gute körperliche Fitness ist erforderlich für diese handwerkliche Tätigkeit)
  • Werken / Technik (z.B. beim Anfertigen von Skizzen und Verfahrensfließbildern)
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