Produktion, Fertigung

Bürsten- und Pinselmacher (m/w/d)

Bürsten- und Pinselmacher
Quelle: canva.com
Ohne Pinsel wären in der Steinzeit keine Höhlenmalereien entstanden - Bürsten kannte man da noch nicht, denn die werden erst seit dem 14. Jahrhundert hergestellt. Diesem uralten Handwerk fühlen sich die Pinsel- und Bürstenmacher/innen noch heute verpflichtet. Auch wenn sie inzwischen auf viele Maschinen zurückgreifen können, erledigen sie zahlreiche Arbeitsschritte noch immer von Hand. Bei der Herstellung schneiden sie zunächst Tierhaare und Naturborsten sowie pflanzliche oder synthetische Fasern auf die erforderliche Länge zu, sortieren und bündeln sie, ehe diese in Stiele oder den Bürstenkörper eingefügt und befestigt werden. Dann richten sie die Produktionsmaschinen ein und steuern die Fertigungsabläufe. In Bayern ist diese Tätigkeit übrigens etwas weiter verbreitet als im Rest des Landes, denn auch der Gamsbart für den Trachtenhut ist unter handwerklichen Gesichtspunkten nichts anderes als ein Pinsel.

Details zur Ausbildung als Bürsten- und Pinselmacher

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim manuellen Bearbeiten von Bürsten und Pinseln)
  • Technisches Verständnis (z.B. für das Einrichten der Produktionsmaschinen und die Steuerung der Fertigungsabläufe)
  • Sorgfalt (z.B. beim Überprüfen und Korrigieren von Borstenlängen)
  • Hilfsbereitschaft (z.B. bei Unterstützung von Kolleg*innen

Interessante Schulfächer

  • Werken / Technik (z.B. beim Binden, Setzen, Stanzen, Einringen und Fassen)
  • Mathematik (z.B. zum Berechnen von Rohmengen und Verschnitt oder zum Ermitteln des Materialbedarfs)
  • Physik (z.B. beim Bedienen von Maschinen mit pneumatischen oder hydraulischen Vorrichtungen)
3 Ausbildungsplätze
27 Ausbildungsplätze
54 Ausbildungsplätze
2 Ausbildungsplätze