Bau, Architektur, Vermessung

Stuckateur (m/w/d)

Stuckateur
Quelle: AdobeStock_112524179-Anton Mikhmel
Als Stuckateur/in arbeitet man nicht nur an Neubauten, sondern restauriert auch Altbauten und historische Fassaden. Außerdem verputzt man Rohbauten, baut leichte Trennwände aus Metallprofilen und Gipskartonplatten ein und montiert Fertigteildecken oder Fassadenverkleidungen. Hierbei werden auch Dämmmaterialien zur Wärmedämmung oder zum Schallschutz angebracht. Fassaden und teilweise auch Innenwände oder Decken schmücken die Meister dieses Fachs mit Stuckarbeiten wie Gesimsen, Rosetten oder Säulenkapitellen. In erster Linie arbeiten sie in Betrieben des Stuckateurhandwerks, in industriellen Ausbaubetrieben sowie im Fassaden- und Trockenbau. Doch sie sind auch in Restaurierungswerkstätten sowie bei Kirchenbauämtern und Ämtern für Denkmalpflege gefragt.

Details zur Ausbildung als Stuckateur

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Körperliche Fitness (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Materialien)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Anbringen von Stuckelementen)
  • Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwurf von Stuckelementen und -verzierungen)
  • Sorgfalt (z.B. beim händischen Ausarbeiten von Profilecken und -kanten)

Interessante Schulfächer

  • Mathematik (z.B. für die Ermittlung des Baustoffbedarfs, beim Erstellen von Aufmaßen)
  • Physik (z.B. zum Verstehen der Wirkung von Kräften und Hebelarten)
  • Werken / Technik (z.B. beim Entwurf von Stuckelementen- und verzierungen)