Gesundheit

Hebamme - Entbindungspfleger (m/w/d)

Hebamme - Entbindungspfleger
Quelle: Newman Studio-canva.com
Eine Schwangerschaft ist zwar das Natürlichste der Welt, die werdende Mutter will aber alles richtig machen. Die verlässlichsten Begleiter hier sind die Hebammen, die neuerdings auch als Entbindungspfleger/innen bezeichnet werden. Ihre Arbeit beginnt schon damit, dass sie Schwangerschaften feststellen und in den folgenden Monaten immer wieder kontrollieren, ob sich das Kind normal entwickelt. Bei der Geburt unterstützen Hebammen die Frauen mit Entspannungs- und Atemübungen, in den Geburtsvorgang greifen sie aber nur ein, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Auch unmittelbar nach der Geburt ist ihre Unterstützung noch sehr wichtig: Sie suchen die Mütter regelmäßig auf und helfen bei Fragen des Stillens, der Säuglingspflege und -ernährung, helfen den Frauen, in ihre Rolle als Mutter hineinzuwachsen und kümmern sich um die Rückbildung. Seit dem 1.1.2020 gilt übrigens grundsätzlich: Wer Hebamme werden will, muss ein duales Bachelorstudium absolvieren; im Rahmen einer bis Ende 2022 geltenden Übergangsfrist ist auch noch die rein schulische Ausbildung möglich.

Details zur Ausbildung als Hebamme - Entbindungspfleger

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Einfühlungsvermögen (z.B. beim Umgang mit werdenden Müttern)
  • Entscheidungsfähigkeit (z.B. in Notfallsituationen während einer Geburt)
  • Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Abnabeln des Neugeborenen, beim Dokumentieren des Geburtsverlaufs)
  • Belastbarkeit (z.B. bei der Geburt von kranken Kindern oder Totgeburten)

Interessante Schulfächer

  • Biologie (z.B. zum Verständnis biologischer Vorgänge bei Schwangerschaft und Geburt)
  • Chemie (z.B. zum Verständnis der Wirkungsweise von Medikamenten)
  • Deutsch (z.B. beim Dokumentieren des Geburtsvorgangs und Aufklären der Patientinnen über die Pflege von Neugeborenen)
  • Mathematik (z.B. beim Abrechnen von Pflegeleistungen)
2 Ausbildungsplätze
5 Ausbildungsplätze