Produktion, Fertigung

Graveur (m/w/d)

Graveur
Quelle: thelinke-getty-images-canva.com
Seien wir doch mal ehrlich: Einen Siegerpokal überreicht zu bekommen, auf dem der eigene Name steht, ist das höchste der Gefühle. Für dieses emotionale Hoch sorgen die Graveure/innen. Sie bearbeiten vorwiegend Metalle, aber auch Kunststoffe, Glas und Porzellan, um in traditionellen Verfahren Trauringe, Gürtelschnallen, Plaketten, Zinnteller oder Pokale zu gravieren. Für die Herstellung von Präge-, Druck- und Stanzwerkzeugen oder das Beschriften von Schildern und Werbeartikeln setzen sie dagegen computergesteuerte Gravur- oder Laserbeschriftungsmaschinen ein. Als Vorlagen entwerfen sie Muster und Motive nach Kundenangaben oder eigenen Vorstellungen, scannen Fotos ein und bearbeiten Bild- und Textdateien mit CAD-Programmen weiter. Und weil es sich hier um einen ganz speziellen Beruf handelt, stellen die Graveure/innen ihre Werkzeuge und Werkstücke zum Teil sogar selbst her.

Details zur Ausbildung als Graveur

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Sinn für Ästhetik (z.B. beim Versehen von Oberflächen mit Beschriftungen, Ornamenten oder bildlichen Darstellungen)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Arbeiten mit Stichel, Meißel, Graviernadel und Punzen)
  • Sorgfalt (z.B. beim fehlerfreien Umsetzen von Zeichungen oder Entwürfen)

Interessante Schulfächer

  • Kunst (z.B. beim Anfertigen von Entwürfen, Gravieren von Schriften und Motiven oder Verzieren von Oberflächen)
  • Deutsch (z.B. für die Kommunikation mit Kunden/innen)
  • Werken / Technik (z.B. beim Feilen, Fräsen, Schleifen; beim Anfertigen von Modellen, Formen, Werkzeugen; beim Bedienen von Gravierwerkzeugen)