Naturwissenschaften

Lacklaborant (m/w/d)

Lacklaborant
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Die Hauptaufgaben von Lacklaboranten und –innen sind das Entwickeln, Herstellen, Auftragen und Prüfen von Beschichtungsstoffen und –systemen für Oberflächen jedweder Art. Zu diesem Zweck planen sie Versuche und führen diese auch durch. Das Auftragen von Beschichtungsstoffen spielt eine große Rolle. Lacklaboranten lernen verschiedene Techniken und setzen diverse Werkzeuge wie Pinsel, Rollen oder Druckluftspritzpistole ein. Die Ergebnisse ihrer Versuche analysieren sie und dokumentieren diese am PC. Durch die ständige Kontrolle optimieren sie die Qualität der Beschichtungsstoffe. Zu ihren Aufgaben gehören auch Trocknungs- und Härtungsverfahren. Lacklaboranten arbeiten überwiegend in Labors im Möbel-, Fahrzeug- und Maschinenbau oder in Betrieben, die Lacke herstellen oder verarbeiten.

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

ca. Vergütung

(Abweichungen möglich, Stand: 01.10.2020, Quelle: DAV des Bundesinstitutes für Berufsbildung)

  • 1. Ausbildungsjahr 1.025 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.095 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.162 €
  • 4. Ausbildungsjahr 1.246 €

Ausbildungsanfänger in Deutschland

65% 64% 31% 2% 2%
  • Mittlerer Bildungsabschluss: 65%
  • Hochschulreife: 64%
  • Mittelschulabschluss: 31%
  • ohne Mittelschulabschluss: 2%
  • Sonstige: 2%

Eigene Stärken

  • Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Farb-­ oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Zerkleinern oder Lösen von Proben)
  • Sorgfalt (z.B. beim laufenden Prüfen der Produktion, um eine gleichbleibende Produktgüte sicherzustellen)
  • Verantwortungsbewusstsein (z.B. im Umgang mit z.T. gefährlichen Chemikalien und Stoffen)
  • Belastbarkeit / psychische Stabilität (z.B. Begleiten langwieriger Versuchsreihen bei der Entwicklung neuer Materialien)

Interessante Schulfächer

  • Chemie (z.B. für die Prüfung der Beständigkeit von Beschichtungen gegenüber chemischen Einflüssen)
  • Mathematik (z.B. für Berechnungen von Materialeinsatz und -verbrauch für die Herstellung von Beschichtungsstoffen)
  • Physik (z.B. für die Prüfung der Beständigkeit von Beschichtungen gegenüber physikalischen Einflüssen)

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