Kunst, Kultur, Gestaltung

Maler und Lackierer – Kirchenmalerei und Denkmalpflege (m/w/d)

Maler und Lackierer – Kirchenmalerei und Denkmalpflege
Quelle: Getty-Images-Canva.com
Warm ist ihr Arbeitsplatz selbst im Hochsommer so gut wie nie, dafür aber riesig – und den dezenten Duft nach Weihrauch gibt es gratis: Wer sein täglich Brot als Maler/in und Lackierer/in für Kirchenmalerei und Denkmalpflege verdient, der muss nicht nur künstlerisches Talent mitbringen, sondern auch viel Feingefühl, Genauigkeit und Ausdauer, wenn es darum geht, Decken-, Wand- und Fassadenoberflächen, Wandmalereien und Stuck sowie Mobiliar und Plastiken zu erneuern und restaurieren. Zunächst prüfen die Meister/innen dieses Fachs stets den zu bearbeitenden Untergrund, ehe sie die Oberflächen beschichten, bemalen oder (bei Plastiken) bekleiden. Dabei bringen sie auch Vergoldungen und Verzierungen auf oder gestalten Ornamente und Profile. Häufig wenden sie dabei Arbeitstechniken an, die in der Entstehungszeit des zu sanierenden Objektes üblich waren. Das bedeutet: Sie arbeiten mit Werk- und Hilfsstoffen, die sie nach historischen Rezepturen herstellen. Und: Wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.

Details zur Ausbildung als Maler und Lackierer – Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Konzentrationsfähigkeit (z.B. bei der Untersuchung von Farbschichten und Schäden an Wänden und Decken)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Ausführen von Malerarbeiten und Restaurieren)
  • Körperliche Fitness (z.B. beim Tragen schwerer Bauelemente und Geräte)

Interessante Schulfächer

  • Chemie (z.B. zum Abschätzen des chemischen Verhaltens von Untergrund und Beschichtung)
  • Kunst (z.B. zum Gestalten von Ornamenten oder Bemalen von Skulpturen)
  • Mathematik (z.B. zum Berechnen von Flächen und Mischungsverhältnissen von Farben)
1 Ausbildungsplatz
1 Ausbildungsplatz
2 Ausbildungsplätze
70 Ausbildungsplätze