Gesundheit

Orthopädietechnik-Mechaniker (m/w/d)

Orthopädietechnik-Mechaniker
Quelle: Dan Race - stock.adobe.com
Ohne sie wären all jene Menschen, die etwa durch einen Unfall einen Arm oder ein Bein verloren haben, in ihrer Mobilität erheblich eingeschränkt: Orthopädietechnik-Mechaniker/innen sind nämlich immer dann gefragt, wenn es darum geht, künstliche Gliedmaßen, eine Prothese, passgenau anzufertigen. Dabei stehen als erstes computergestützte Messverfahren auf dem Programm, ehe in der Werkstatt dann Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Gießharze oder Textilien maschinell und von Hand zur Prothese verarbeitet werden. Danach beginnt die Feinarbeit mit dem Nachjustieren, die erst abgeschlossen ist, wenn sich die Patienten/innen mit dem neuen Hilfsmittel vollkommen schmerzfrei bewegen können. Darüber hinaus sind Orthopädietechnik-Mechaniker/innen auch für die Herstellung von Orthesen (z.B. Bandage, Einlage für den Schuh oder Stützkorsett für den Rumpf) verantwortlich. Und schließlich fertigen sie auch Erzeugnisse der Rehatechnik wie Rollstühle, Krankenbetten oder Spezialkonstruktionen für Bad und Toilette an.

Details zur Ausbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Erhitzen und Bearbeiten von Kunststoff für Stützen und Sitzschalen)
  • Kommunikationsfähigkeit (z.B. um Patienten zu erklären, wie man Prothesen und Orthesen richtig nutzen)
  • Sorgfalt (z.B. beim digitalen und manuellen Messen von Fehlbildungen)

Interessante Schulfächer

  • Deutsch (z.B. für eine umfassende Einweisung von Patienten in die Handhabung orthopädiethechnischer Hilfsmittel)
  • Physik (z.B. zum Verstehen physikalischer Zusammenhänge im Bereich Prothetik)
  • Werken / Technik (z.B. beim Umgang mit Werkzeugen und Maschinen zu der Herstellung von Prothesen)
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