Produktion, Fertigung

Verfahrensmechaniker – Beschichtungstechnik (m/w/d)

Verfahrensmechaniker – Beschichtungstechnik
Quelle: Verfahrensmechaniker-Beschichtungstechnik-Industrial Photograph-canva.png
Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag. Dafür, dass da nichts einfach so abblättert, sind die Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik verantwortlich. Um das darunter liegende Material zu schützen, wählen sie die unterschiedlichsten Lacke aus, die nach der Grundierung maschinell oder manuell aufgetragen werden. Je nach Werkstückgröße, Oberflächenmaterial und Lack kommen das thermische Spritzverfahren, die Pulverbeschichtung oder die Nasslackierung zum Einsatz. Bei dem thermischen Verfahren wird der Beschichtungsstoff angeschmolzen und dann mit einer Spritzpistole auf die Oberfläche gespritzt. Bei der Pulverbeschichtung werden trockene, körnige Partikel in einer elektrischgeladenen Pulverwolke zur Werkstückoberfläche transportiert und haften dort elektrostatisch. Und bei der Nasslackierung wird der Lack als flüssiger Beschichtungsstoff dünn auf die Bauteile aufgetragen. Die Verfahrensmechaniker/innen planen dabei sämtliche Arbeitsabläufe, führen Qualitätskontrollen durch und sind für die Bedienung sowie die Wartung der Anlagen verantwortlich.

Details zur Ausbildung als Verfahrensmechaniker – Beschichtungstechnik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Beizen, Schleifen und Grundieren der Objekte)
  • Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Erkennen und Beseitigen von Störungen)
  • Sorgfalt (z.B. beim Arbeiten mit Spritzpistolen oder Spritzautomaten)

Interessante Schulfächer

  • Chemie (z.B. beim Auswählen von geeigneten chemischen Behandlungsverfahren)
  • Mathematik (z.B. bei der Berechnung des Materialbedarfs)
  • Werken / Technik (z.B. bei der Anfertigung von technischen Zeichnungen)