Kosmetiker (schulische Ausbildung) (m/w/d)

Dienstleistung
Abbildung Händen massieren das Gesicht einer Frau

Ausbildung als Kosmetiker (schulische Ausbildung)

Kosmetik – diese Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Kunst des Schmückens". Um Kosmetiker und Kosmetikerin zu werden, gibt es zwei Wege, einer davon wird für die Dauer von zwei Jahren an speziellen Berufsfachschulen angeboten. Dort lernt man dann, dass es heute längst nicht mehr nur um die "Kunst des Schmückens" geht. Denn Kosmetiker und Kosmetikerinnen beurteilen Hauttyp und ‑beschaffenheit ihrer Kunden, beraten sie und führen geeignete Maßnahmen der Körper- oder Schönheitspflege durch. Sie reinigen die Haut, entfernen Mitesser, Pickel oder störende Körperbehaarung, tragen Masken und pflegende Cremes oder Lotionen auf und schneiden bzw. formen Finger- und Fußnägel. Bei der dekorativen Kosmetik tragen sie Make-ups auf, formen Augenbrauen, färben Wimpern oder lackieren Nägel.

Alles für die Ausbildung als Kosmetiker (schulische Ausbildung) https://www.youtube-nocookie.com/embed/z3ZczIDgsys An dieser Stelle sind Inhalte vom externen Anbieter (https://www.youtube-nocookie.com/) vorgesehen. Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte und die Verarbeitung Ihrer Daten bei Klicken auf diesen Link außerhalb des Verantwortungsbereichs von ausbildungskompass.de liegen und möglicherweise nicht mehr dem Schutzbereich der Datenschutzgrundverordnung unterliegen.

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Kosmetiker (schulische Ausbildung)

  • 1. Ausbildungsjahr 430 €
  • 2. Ausbildungsjahr 550 €
  • 3. Ausbildungsjahr 675 €

Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. Für die Ausbildung wird in der Regel ein Mittelschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

(Abweichungen möglich, Stand: 01. August 2024, )

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Kosmetiker (schulische Ausbildung) lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Benötigte Stärken

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. Erkennen und richtiges Einordnen von Hautbesonderheiten)

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. beim Formen und Gestalten von Nägeln oder Auftragen von Make­up)

Abbildung Frau die mit Kamera in einem Feld sitzt und Fotos macht

Kreativität

(z.B. beim Entwerfen eines anlassbezogenen Make­ups, bei der Typberatung)

Abbildung Verkäuferin berät einen Kunden

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. beim Eingehen auf individuelle Kundenwünsche bei der kosmetischen Beratung)

Interessante Schulfächer

Biologie

(z.B. beim Auswählen der richtigen Behandlungsmethoden für Haut, Hände und Füße)

Chemie

(z.B. beim Kennenlernen der Wirkungsweisen und Zusammensetzungen von Kosmetikpräparaten)

Deutsch

(z.B. bei der Beratung über kosmetische Produkte und Behandlungsmöglichkeiten)

Kunst

(z.B. für die typgerechte Beratung zu Farben)

Wie viel verdient man als Kosmetiker (schulische Ausbildung)

Während der schulischen Ausbildung zum Kosmetiker oder zur Kosmetikerin erhältst du eine gestaffelte Vergütung. Im ersten Ausbildungsjahr verdienst du 430 Euro monatlich, im zweiten Jahr steigert sich das Gehalt auf 550 Euro, und im dritten Ausbildungsjahr erhältst du 675 Euro. Nach erfolgreichem Abschluss deiner Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 1.694 Euro rechnen. Im Durchschnitt liegt das monatliche Einkommen bei etwa 2.156 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen kann dein Gehalt sogar auf bis zu 2.596 Euro steigen. Das Einkommen hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Standort, der Größe des Unternehmens oder zusätzlichen Spezialisierungen, die du im Laufe der Zeit erwirbst. Insgesamt bietet der Beruf des Kosmetikers eine solide Einkommensperspektive mit der Möglichkeit, durch Weiterbildung und Spezialisierung finanziell aufzusteigen.

Tipps für Bewerber als Kosmetiker (schulische Ausbildung)

Bewerbung

Als Kosmetiker/in in schulischer Ausbildung lernst du alles rund um Hautpflege, Schönheit und Wohlbefinden. Du übst kosmetische Behandlungen, Make-up, Massagen und den Umgang mit modernen Geräten. Außerdem lernst du Theorie über Haut, Produkte und Anatomie. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du sorgfältig, kontaktfreudig und interessiert an Gesundheit und Ästhetik bist.

  •  Einfühlungsvermögen: Du arbeitest nah am Menschen – Vertrauen und Sensibilität sind wichtig.
  •  Sorgfalt und Hygiene: In der Kosmetik zählt Sauberkeit und Genauigkeit in jedem Handgriff.
  •  Kommunikationsfähigkeit: Du lernst, Kunden freundlich zu beraten und zu betreuen.
  •  Interesse an Schönheit, Gesundheit und Pflege: Begeisterung für Kosmetikprodukte und Trends ist ein Pluspunkt.
  •  Lernbereitschaft: Die schulische Ausbildung verbindet Theorie und Praxis – du musst beides mit Motivation angehen.

Tipp: Wenn du dich für Hautpflege, Make-up und Menschen interessierst, erwähne das in deiner Bewerbung – es zeigt, dass du mit Leidenschaft und Zielstrebigkeit in die Ausbildung startest.
 

Kleidung für das Gespräch

In der Kosmetik zählt ein gepflegtes, sauberes und freundliches Auftreten – du sollst zeigen, dass du die Werte des Berufs schon jetzt lebst.

  •  Gepflegte, schlichte Kleidung: Stoffhose oder Rock mit Bluse oder Hemd – ordentlich, aber natürlich.
  •  Dezente Farben: Weiß, Creme, Hellgrau oder Pastelltöne wirken ruhig und professionell.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung, dezentes Make-up und ordentliche Frisur.
  •  Freundliche Ausstrahlung: Ein Lächeln und aufmerksames Auftreten schaffen Vertrauen.
  •  Aufrechte Haltung: Wirkt konzentriert und engagiert – wichtig in einem Beruf, der auf Präzision basiert.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der gepflegt, sympathisch und verantwortungsbewusst ist – so, wie Kundinnen und Kunden es später von einer Kosmetikerin erwarten.

 Mögliche Fragen im Gespräch

Die Schule möchte wissen, ob du motiviert, diszipliniert und wirklich interessiert an Pflege, Schönheit und Gesundheit bist.

  •  „Was interessiert Sie an der Ausbildung zur Kosmetikerin?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Hygiene und Sauberkeit im Beruf?“
  •  „Wie gehen Sie mit Menschen um, die unsicher oder unzufrieden sind?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn eine Behandlung nicht sofort gelingt?“
  •  „Wie stellen Sie sich den Alltag in einer Kosmetikschule vor?“
  •  „Haben Sie schon Erfahrungen mit Hautpflege oder Make-up gesammelt – z. B. privat oder im Praktikum?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du sorgfältig, empathisch oder geduldig gearbeitet hast – das zeigt, dass du das richtige Feingefühl für den Beruf hast.

Fragen, die du der Schule stellen kannst

Eigene Fragen zeigen, dass du engagiert und interessiert bist – das macht in schulischen Ausbildungen einen besonders guten Eindruck.

  •  „Wie ist der praktische Anteil der Ausbildung im Vergleich zum theoretischen Unterricht?“
  •  „Welche kosmetischen Behandlungen werden im Laufe der Ausbildung geübt?“
  •  „Gibt es Kooperationen mit Kosmetikinstituten oder Wellnessbetrieben für Praktika?“
  •  „Mit welchen Marken und Produkten arbeitet die Schule?“
  •  „Wie bereitet die Ausbildung auf die Abschlussprüfung und den Berufsstart vor?“
  •  „Welche Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Weiterbildung zur Fachkosmetikerin oder Visagistin?“

Tipp: Frag nach Praxis, Produkten und Zukunftsperspektiven – das zeigt, dass du die schulische Ausbildung als Sprungbrett in eine professionelle Karriere siehst.
 

Mögliche Karrierechancen als Kosmetiker (schulische Ausbildung)

Vorteile des Berufs Kosmetiker (schulische Ausbildung)

Fachwissen und praktische Fertigkeiten

Während der Ausbildung erlernen angehende Kosmetikerinnen und Kosmetiker ein fundiertes Fachwissen über Hautpflege, Kosmetikprodukte, Anatomie und Physiologie der Haut sowie verschiedene kosmetische Behandlungsmethoden. Sie erwerben auch praktische Fertigkeiten wie Gesichts- und Körperbehandlungen, Hautreinigung, Make-up-Anwendungen, Maniküre, Pediküre und Massagetechniken.

Kundenorientierung und Beratung

Kosmetikerinnen und Kosmetiker werden darauf trainiert, individuelle Hauttypen und -bedürfnisse zu erkennen und ihren Kunden maßgeschneiderte Behandlungen und Pflegeprodukte anzubieten. Sie bieten Kundenberatung zu Hautpflegeprodukten, Make-up-Techniken und allgemeinen Schönheitsfragen und helfen ihnen dabei, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verbessern und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Trends und Innovationen

Die Kosmetikbranche ist ständig im Wandel, mit neuen Trends, Technologien und Produkten. Während ihrer Ausbildung bleiben Kosmetikerinnen und Kosmetiker über die neuesten Entwicklungen in der Branche auf dem Laufenden und lernen, wie sie innovative Produkte und Behandlungsmethoden in ihre Arbeit integrieren können.

Praktische Erfahrungen

Die schulische Ausbildung zum Kosmetiker beinhaltet in der Regel praktische Übungen und Praktika in Kosmetiksalons, Spa-Einrichtungen oder Wellnesszentren. Dadurch erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten in einer realen Arbeitsumgebung zu erproben und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.

Selbstständigkeit und Unternehmertum

Viele Kosmetikerinnen und Kosmetiker streben nach ihrer Ausbildung eine selbstständige Tätigkeit an und eröffnen ihre eigenen Kosmetiksalons oder Studios. Die Ausbildung vermittelt ihnen das notwendige Wissen über betriebswirtschaftliche Aspekte, Kundenakquise, Marketing und Salonmanagement, um erfolgreich in der Kosmetikbranche zu sein.

Ähnliche Berufe

Kosmetiker (m/w/d)

3 Jahre Ausbildungsdauer
Handwerkliches Geschick Kreativität Freude an der Arbeit mit Menschen Kritikfähigkeit
Abbildung eine Apothekerin vor dem Medikamentenregal mit Medikament in der Hand spricht mit einer anderen Frau
6 Ausbildungsbetriebe

Drogist (m/w/d)

3 Jahre Ausbildungsdauer
Kommunikationsfähigkeit Kreativität Sorgfalt Hilfsbereitschaft
Abbildung zwei Hände mit Kamm und Schere, die rote Haarspitzen schneiden
17 Ausbildungsbetriebe

Friseur (m/w/d)

3 Jahre Ausbildungsdauer
Handwerkliches Geschick Freude an der Arbeit mit Menschen Kreativität Körperliche Fitness Kritikfähigkeit

Mögliche Digitalisierungen als Kosmetiker (schulische Ausbildung)