Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz (m/w/d)
Ausbildung als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
Was die „Gelben Engel“ des ADAC im Straßenverkehr das sind auch Maler und Malerinnen und Lackierer und Lackiererinnen der Fachrichtung Bauten und Korrosionsschutz für Gebäude: Ist der Beton abgeplatzt oder beginnen Stahlteile zu rosten, sind sie zur Stelle. Aber nicht nur bei Sanierungen, auch im Neubau sind sie gefragt. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie zunächst einmal die Untergründe vor und reinigen sie z.B. durch Strahlarbeiten von Verschmutzungen, Altbeschichtungen und Rost. Sie tragen auf Metalloberflächen zudem Rostschutzmittel auf oder imprägnieren Betonflächen. An Ausbruchstellen stellen sie das ursprüngliche Profil wieder her und tragen Anstriche oder Beschichtungen auf. Darüber hinaus bessern sie Beschädigungen an Wänden, Decken und Böden aus und dichten Fugen ab.
Persönliche Interessen
Ausbildungsanfänger in Deutschland
- 54%
- 29%
- 17%
- 1%
- 1%
- Mittelschulabschluss 54%
- Mittlerer Bildungsabschluss 29%
- ohne Mittelschulabschluss 17%
- Hochschulreife 1%
- Sonstige 1%
Ausbildungsdetails
| Ausbildungsdauer | 3 Jahre |
|---|
Ausbildungsgehalt als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
(Abweichungen möglich, Stand: 01. August 2024, Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
Ausbildungsverkürzung
Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.
1 Ausbildungsplatz Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz vorhanden
-
Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz (m/w/d)
Ausbildung 2026Franz Rebl Malerbetrieb GmbHGeb.-Eicher-Str. 394405 Landau
Interessante Schulfächer
Chemie
(z.B. um beurteilen zu können, wie die Betonoberfläche auf das Imprägnieren reagiert)
Mathematik
(z.B. zur Berechnung des Materialbedarfs)
Werken / Technik
(z.B. um gut mit bestimmten Arbeitsmaterialien umgehen zu können)
Wie viel verdient man als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
Während deiner Ausbildung zum Maler und Lackierer im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz steigert sich dein Verdienst kontinuierlich. Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du 770 Euro, im zweiten Jahr 850 Euro und im dritten Jahr 1.015 Euro. Damit hast du schon während der Ausbildungszeit eine attraktive Vergütung. Nach der Ausbildung erwartet dich ein gutes Einstiegsgehalt: Du verdienst mindestens 2.726 Euro im Monat, im Durchschnitt etwa 3.091 Euro, und mit steigender Erfahrung und Qualifikation kannst du sogar bis zu 3.395 Euro erreichen. Diese solide Bezahlung spiegelt die Verantwortung und Fachkenntnisse wider, die du in diesem Beruf entwickelst, und macht den Job als Maler und Lackierer im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz besonders attraktiv.
Was man in der Ausbildung als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz lernt
In der Ausbildung zum Maler und Lackierer mit dem Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz erlernen die Auszubildenden eine Vielzahl von Fähigkeiten, die sie auf ihre künftigen Aufgaben in diesem spezialisierten Bereich vorbereiten. Zunächst befassen sich die Auszubildenden mit dem Gestalten von kundenorientierten Arbeitsprozessen. Sie lernen, wie man Arbeitsaufgaben plant, vorbereitet und organisiert, um effizient und kundengerecht zu arbeiten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen, um für eine sichere und ordentliche Umgebung zu sorgen. Die Auszubildenden werden in der Bedienung und Instandhaltung von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und Anlagen geschult. Sie erlernen das Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen sowie das Bearbeiten von Bauteilen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit dem Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen, um eine optimale Haftung und Langlebigkeit der Beschichtungen zu gewährleisten. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung ist das Herstellen, Bearbeiten, Beschichten, Bekleiden, Gestalten und Instandhalten von Oberflächen. Die Auszubildenden lernen, wie man verschiedene Oberflächenbehandlungen und -techniken anwendet, um Schutz- und Gestaltungsziele zu erreichen. Dies beinhaltet auch das Durchführen von Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten.Im Spezialisierungsbereich des Bauten- und Korrosionsschutzes konzentrieren sich die Auszubildenden auf das Einrichten von Baustellen und das Durchführen von Instandhaltungsarbeiten an und in Bauwerken sowie an zu beschichtenden Anlagen und deren Bestandteilen. Sie lernen, Korrosionsschutzmaßnahmen an Metallen durchzuführen und Schutz- sowie Instandsetzungsmaßnahmen an Bauwerken und Bauteilen aus Beton zu realisieren.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Aufbringen von Sicherheitskennzeichnungen und Straßenmarkierungen, um Sicherheit und Orientierung im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Qualitätssichernde Maßnahmen bilden einen wesentlichen Teil der Ausbildung. Die Auszubildenden lernen, wie sie ihre Arbeitsergebnisse prüfen und bewerten, um die Qualität der ausgeführten Arbeiten sicherzustellen. Abschließend werden die Leistungen an die Kunden übergeben, was eine angemessene Präsentation und Dokumentation der erbrachten Arbeit beinhaltet. Zusätzlich werden die Auszubildenden in die digitale Arbeitswelt eingeführt, um moderne Technologien und digitale Werkzeuge in ihrem Berufsalltag effektiv nutzen zu können. Insgesamt bietet die Ausbildung zum Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz eine umfassende Grundlage für eine Karriere in diesem Handwerk. Sie bereitet die Auszubildenden darauf vor, vielfältige Schutz- und Gestaltungsaufgaben an Gebäuden und anderen Strukturen fachgerecht und effizient auszuführen.
Tipps für Bewerber als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
Bewerbung
Als Maler/in und Lackierer/in mit der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz sorgst du dafür, dass Gebäude, Stahlkonstruktionen, Brücken und Maschinen vor Witterung, Rost und Abnutzung geschützt sind. Du reinigst, beschichtest und versiegelst Oberflächen und arbeitest oft im Freien oder in Werkhallen. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du handwerklich geschickt, zuverlässig und sorgfältig arbeitest.
- Handwerkliches Geschick: Du arbeitest mit Spritzgeräten, Pinseln und Schleifmaschinen – Präzision ist entscheidend.
- Verantwortungsbewusstsein: Deine Beschichtungen schützen Materialien und Bauwerke langfristig.
- Körperliche Fitness: Du arbeitest auf Gerüsten, Leitern oder in größeren Anlagen – Ausdauer ist wichtig.
- Sorgfalt: Du musst sauber, gleichmäßig und nach Vorgabe arbeiten – jedes Detail zählt.
- Teamfähigkeit: Du arbeitest mit anderen Handwerkern oder auf Baustellen mit mehreren Gewerken.
Tipp: Wenn du gerne praktisch arbeitest, keine Scheu vor körperlicher Arbeit hast und Wert auf Qualität legst, erwähne das in deiner Bewerbung – es zeigt, dass du gut in diesen Beruf passt.
Kleidung für das Gespräch
Im Handwerk zählt ein gepflegtes, bodenständiges und verlässliches Auftreten. Du sollst zeigen, dass du ordentlich arbeitest und Verantwortung übernehmen kannst.
- Saubere, schlichte Kleidung: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Pullover oder Polo – ordentlich, aber praktisch.
- Dezente Farben: Grau, Blau oder Weiß wirken solide und passend zum Handwerk.
- Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und Hände zeigen, dass du auf Ordnung achtest.
- Ruhiges, sicheres Auftreten: Zeig, dass du zuverlässig und konzentriert arbeitest.
- Aufrechte Haltung: Wirkt verantwortungsbewusst – wichtig für handwerkliche Berufe.
Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der sorgfältig, belastbar und teamfähig ist – genau das schätzen Betriebe im Maler- und Lackierhandwerk.
Mögliche Fragen im Gespräch
Der Betrieb möchte wissen, ob du handwerklich begabt, zuverlässig und aufmerksam bist – und ob du dir die Arbeit im Freien oder auf Baustellen vorstellen kannst.
- „Was interessiert Sie am Beruf Maler und Lackierer im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz?“
- „Wie gehen Sie vor, wenn Sie eine große Fläche beschichten müssen?“
- „Wie wichtig ist Ihnen Genauigkeit bei der Arbeit?“
- „Wie reagieren Sie, wenn die Wetterbedingungen die Arbeit erschweren?“
- „Wie arbeiten Sie mit Kollegen auf Baustellen zusammen?“
- „Haben Sie schon Erfahrungen mit Farben, Werkzeugen oder handwerklichen Arbeiten gesammelt?“
Tipp: Denk an Situationen, in denen du konzentriert, praktisch oder im Team gearbeitet hast – das zeigt, dass du die Anforderungen auf der Baustelle kennst.
Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst
Wenn du eigene Fragen stellst, zeigst du Interesse und Verantwortungsbewusstsein – beides ist im Handwerk besonders wichtig.
- „Wie ist die Ausbildung im Bereich Bauten- und Korrosionsschutz im Betrieb aufgebaut?“
- „An welchen Projekten oder Bauwerken arbeite ich während der Ausbildung mit?“
- „Welche Schutzmaßnahmen gelten beim Arbeiten mit Farben und Lacken?“
- „Wie viel Zeit verbringe ich auf Baustellen und wie viel in der Werkstatt?“
- „Welche Werkzeuge und Geräte werden im Betrieb am häufigsten verwendet?“
- „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Industrielackierer oder Meister im Maler- und Lackiererhandwerk?“
Tipp: Frag nach Arbeitsalltag, Projekten und Sicherheitsmaßnahmen – das zeigt, dass du dich für die praktische und verantwortungsvolle Seite des Berufs interessierst.
Mögliche Karrierechancen als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
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Architektur (Studium)
Studium
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Ausbilder - AdA-Schein
Andere Weiterbildung
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Bauingenieurwesen (Studium)
Studium
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Betriebsmanager - Farbtechnik
Andere Weiterbildung
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Fachmann für kaufmännische Betriebsführung (HwO)
Andere Weiterbildung
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Maler- und Lackierermeister
Meisterweiterbildung
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Stuckateurmeister
Meisterweiterbildung
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Techniker - Farb- u. Lacktechnik
Technikerweiterbildung
Vorteile des Berufs Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
Oberflächenvorbereitung
Maler und Lackierer mit Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz sind für die gründliche Reinigung, Entrostung und Vorbereitung von Oberflächen verantwortlich, bevor sie Beschichtungen auftragen. Dies ist entscheidend, um eine optimale Haftung und Wirksamkeit der Schutzbeschichtungen zu gewährleisten.
Auswahl von Beschichtungssystemen
Diese Fachkräfte verstehen die verschiedenen Arten von Beschichtungssystemen, die für den Bauten- und Korrosionsschutz verwendet werden, einschließlich Epoxid-, Polyurethan-, Zinkstaub- und anderen speziellen Beschichtungen. Sie wählen die geeigneten Beschichtungen aus, basierend auf den Anforderungen des Projekts und den Umgebungsbedingungen.
Anwendungstechniken
Maler und Lackierer mit Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz beherrschen verschiedene Anwendungstechniken, um Beschichtungen auf Oberflächen aufzutragen. Dazu gehören Spritzapplikation, Rollen, Streichen, Tauchen und andere Verfahren, die je nach den Anforderungen des Projekts eingesetzt werden.
Kenntnisse in Korrosionsschutz
Diese Fachkräfte haben ein tiefes Verständnis für die Mechanismen der Korrosion und wissen, wie sie durch den richtigen Einsatz von Beschichtungen und Korrosionsschutzmaßnahmen verhindert oder verzögert werden kann. Sie kennen die Anzeichen von Korrosion und wissen, wie sie richtig behandelt werden kann.
Umweltschutz und Sicherheit
Maler und Lackierer mit Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz arbeiten unter Berücksichtigung von Umwelt- und Sicherheitsstandards. Sie verwenden umweltfreundliche Beschichtungen und achten auf den richtigen Umgang mit Materialien und die Einhaltung von Arbeitsschutzrichtlinien.
Vielfältige Anwendungsbereiche
Bauten- und Korrosionsschutzbeschichtungen werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, darunter Bauwesen, Schifffahrt, Öl- und Gasindustrie, Kraftwerke und andere. Maler und Lackierer mit diesem Schwerpunkt haben daher vielfältige Möglichkeiten, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten und ihre Fähigkeiten einzusetzen.
Mögliche Digitalisierungen als Maler und Lackierer – Bauten- und Korrosionsschutz
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Color Reader
Scannen der vorhandenen Wandfarbe und Bestellen des entsprechenden Farbtons.
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Drohnentechnik
Mithilfe einer Drohne Schäden an Fassaden inspizieren.
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Apps für Planung und Aufmaß
Maße mit einem mobilen Gerät ermitteln und übertragen.
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3D-Laserscanning
Durch die Verwendung eines 3-D-Laserscanners können Oberflächenscans von korrodiertem Baubestand erstellt werden.
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Sensorik
Sensoren anbringen, um fortlaufend Daten über den Zustand des Bauwerks zu erfassen.
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Wearable Technology
Datenbrillen verwenden, um Informationen über den Zustand korrodierter Bauteile zu erhalten.
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