Teamarbeit ist das Fundament erfolgreicher Projekte. Wie kann man diese Fähigkeit optimal erlernen? Die Antwort liegt in einer sorgfältig ausgewählten Ausbildung, die teamorientierte Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt. Gerade in Deutschland existieren diverse Ausbildungsberufe, die den Fokus auf das Miteinander im Arbeitsalltag legen und so die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn im Team schaffen.

Von den kaufmännischen über die technischen bis hin zu den sozialen Berufsfeldern - die Bandbreite an Ausbildungsberufen mit Teamorientierung ist beachtlich. Herauszuheben sind hierbei die Top 10 Ausbildungsberufe, die neben fachspezifischem Know-how insbesondere die so wichtige Teamfähigkeit herausbilden und fördern. Diese sind unverzichtbar.

Die Vielfalt der Team-Berufe

Team-Berufe zeichnen sich durch ihre Diversität in Branchen und Fachrichtungen aus, die eine gemeinschaftliche Arbeitsweise nicht nur ermöglichen, sondern zwingend erforderlich machen. So finden sich in der modernen Arbeitswelt Ausbildungsberufe, die in ihrem Kern die Interaktion mit anderen, egal ob innerhalb eines Unternehmens oder mit externen Partnern, als Grundpfeiler des beruflichen Alltags verankert haben.

Die Bandbreite an Ausbildungsberufen, die eine ausgeprägte Teamkompetenz erfordern, spiegelt die Bedeutung von Kooperation und kollegialem Austausch in der heutigen Berufswelt wider. Vom Gesundheits- und Sozialwesen, über kaufmännische und technische Berufe, bis hin zu kreativen und dienstleistungsorientierten Sektoren – all diese Bereiche bieten eine facettenreiche Palette an Ausbildungsberufen, die ein fundiertes Zusammenwirken und gegenseitige Unterstützung zur Bewältigung der täglichen Herausforderungen verlangen.

Kreativ und Kommunikativ: Mediengestaltung

Mediengestalterinnen und Mediengestalter sind Multitalente der visuellen Kommunikation, deren Arbeitsalltag von Kreativität und technischem Know-how geprägt ist. Ihre Fähigkeit, Botschaften ansprechend zu visualisieren, macht sie zu unverzichtbaren Teammitgliedern in der Medienbranche.

Die Ausbildung beinhaltet nicht nur Designgrundlagen, sondern auch den kompetenten Umgang mit unterschiedlichen Medienformaten. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen entstehen so innovative und zielgruppenorientierte Medienerzeugnisse.

In Deutschland entstehen täglich über 10.000 Grafikdesignarbeiten.

Im Team wird projektbasiert gearbeitet: von der Ideenfindung bis zur Realisation. Mediengestalter müssen sich daher ständig austauschen und abstimmen (besonders bei crossmedialen Projekten), was ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz und Teamfähigkeit erfordert. Eine fundierte Ausbildung bildet hierfür die Basis.

Hand in Hand: Baugewerbe Teams

Im Baugewerbe ist ein professionelles Zusammenspiel unterschiedlich spezialisierter Fachkräfte entscheidend.

  1. Maurer/-in – Errichtung tragender Strukturen aus verschiedenen Mauerwerksarten
  2. Beton- und Stahlbetonbauer/-in – Herstellung von Beton- und Stahlbetonkonstruktionen
  3. Zimmerer/Zimmerin – Bau und Sanierung von Holzkonstruktionen
  4. Dachdecker/-in – Abdeckung von Gebäuden, Montage von Dach- und Wandelementen
  5. Straßenbauer/-in – Anlegung und Instandhaltung von Straßen und Wegen
  6. Rohrleitungsbauer/-in – Verlegung und Einrichtung von Rohrsystemen für verschiedene Medien
  7. Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik – Installation elektrischer Anlagen und Systeme
  8. Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik – Einbau und Wartung von Versorgungssystemen
  9. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in – Verlegung von Wand- und Bodenbelägen
  10. Tiefbauer/-in – Arbeit an unterirdischen Baumaßnahmen und FundamentenDiese strukturierte Liste vermittelt eine Kenntnis der verschiedenen Berufsfelder im Baugewerbe.

Jeder dieser Berufe erfordert hohe handwerkliche Kompetenz und das Verständnis, dass das Endergebnis durch gemeinsame Anstrengung erreicht wird.

Gesundheit im Fokus: Pflegeteams

Die Arbeit in Pflegeteams ist essentiell für das Wohlergehen von Patienten in Kliniken und Pflegeheimen. Interdisziplinärer Austausch und gegenseitige Unterstützung sind hierbei Schlüsselelemente. In Bezug auf Team-Ausbildungsberufe nimmt das Pflegepersonal eine zentrale Rolle ein, da eine optimale Patientenversorgung nur im Kollektiv realisiert werden kann. Die berufliche Bildung zielt darauf ab, Fachkräfte zu entwickeln, die nicht nur in medizinischen Kenntnissen, sondern auch in Teamfähigkeit geschult sind.

Im Rahmen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege erlernen Auszubildende, wie man professionelle Betreuung im Team gestaltet. Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen sind hierbei unerlässlich, um die kollegiale Zusammenarbeit und die multiprofessionelle Vernetzung zu fördern. Teamarbeit bedeutet im Pflegekontext auch, Ressourcen effektiv zu nutzen und Verantwortung gemeinschaftlich zu tragen.

Die Ausbildungskonzepte in der Pflege sind darauf ausgelegt, das Verständnis für die Bedeutung der Gruppenarbeit zu schärfen. Im späteren Berufsalltag stehen die Absolventen vor der Aufgabe, sich in bestehende Teams zu integrieren und gleichzeitig die eigene Professionalität einzubringen. Dies beinhaltet auch den Austausch mit weiteren Berufsgruppen wie Ärzten, Therapeuten und Sozialarbeitern, um eine ganzheitliche Patientenbetreuung zu gewährleisten.

Ein zukunftsweisender Aspekt der Pflegeausbildung ist die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich digitaler Dokumentation und Kommunikation, welche die Koordination im Team wesentlich erleichtert und effizienter gestaltet. Dieses Wissen trägt dazu bei, den administrativen Aufwand zu reduzieren und mehr Zeit für die direkte Patientenversorgung zu ermöglichen. Die Digitalisierung der Gesundheitsbranche verlangt somit eine kontinuierliche Weiterbildung und Anpassungsfähigkeit der Pflegeteams.

In Anbetracht des demografischen Wandels und der steigenden Lebenserwartung wird die Bedeutung qualifizierter Pflegeteams weiter zunehmen. Die fundierte Ausbildung junger Fachkräfte in der Pflege ist somit eine Investition in die Zukunft des Gesundheitssystems und trägt maßgeblich zur Qualitätssteigerung der Patientenversorgung bei.

Wesentliche Soft Skills für Teamberufe

In jeder professionellen Teamumgebung sind spezifische Soft Skills unerlässlich, die den Arbeitsalltag nicht nur effektiver, sondern auch angenehmer gestalten. Exzellente Kommunikationsfähigkeiten sind das Fundament für eine klare Verständigung und Voraussetzung für ein funktionierendes Teamgefüge. Konfliktlösungskompetenz ermöglicht es den Teammitgliedern, unterschiedliche Standpunkte zu vereinen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit zur Empathie, welche ein tiefgreifendes Verständnis für die Perspektiven und Empfindungen der Kollegen schafft. Des Weiteren sind Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein entscheidende Eigenschaften, die das gegenseitige Vertrauen stärken und somit zur Stabilität des Teams beitragen. Adaptionsfähigkeit und Lernbereitschaft runden das Profil ab, indem sie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams unterstützen und eine schnellere Anpassung an neue Prozesse oder Herausforderungen ermöglichen.

Kommunikationsstärke als Schlüssel

Hervorragende Kommunikationsfähigkeiten sind entscheidend für die Funktionalität und Kohäsion von Teamstrukturen.

  1. Pflegefachfrau/Pflegefachmann
  2. Erzieher/Erzieherin
  3. Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement
  4. Industriekaufmann/Industriekauffrau
  5. Bankkaufmann/Bankkauffrau
  6. Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau
  7. Hotelfachmann/Hotelfachfrau
  8. IT-System-Kaufmann/IT-System-Kauffrau
  9. Sozialversicherungsfachangestellte(r)
  10. Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin

Eine klar strukturierte und effektive Kommunikation bildet die Basis für problemloses Verständnis und Zusammenarbeit. In einem stark vernetzten Arbeitsumfeld ist eine ausgeprägte Kommunikationskompetenz der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg.

Konfliktlösung und Kooperation

Konflikte in einem Team sind unvermeidlich und stellen eine Herausforderung dar, die es professionell zu meistern gilt, indem man proaktiv Lösungsansätze entwickelt und die Ursachen transparent adressiert. Effektives Konfliktmanagement setzt eine hohe soziale Kompetenz voraus, welche für die Aufrechterhaltung einer positiven Arbeitsatmosphäre entscheidend ist.

Teams, die Konflikte konstruktiv lösen, stärken nicht nur ihren Zusammenhalt, sondern auch ihre Problemlösungsfähigkeit. Kooperation basiert auf gegenseitigem Respekt und Verständnis der individuellen Perspektiven, was zu einer gesteigerten Synergie führt.

Eine erfolgreiche Konfliktbewältigung erfordert oftmals die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen und gemeinsame Ziele über individuelle Interessen zu stellen. Hierbei kommt dem Vermögen zur empathischen Kommunikation eine Schlüsselrolle zu.

Die auf Kooperation ausgerichtete Teamdynamik ermöglicht die Entwicklung innovativer Lösungen und die effektive Umsetzung von Projekten. Dies fördert eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens, wodurch die Bereitschaft, Feedback anzunehmen und zu geben, sowie das Engagement des Einzelnen gestärkt werden.

Langfristig gewährleistet eine etablierte Kultur der Konfliktlösung und Kooperation in der Ausbildung eine solide Grundlage für die berufliche Laufbahn. Sie befähigt Auszubildende, zukünftige Herausforderungen gelassen zu begegnen und trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.

Daher ist es von größter Bedeutung, dass Ausbildungsstätten und Unternehmen Strategien vermitteln, die produktive Teaminteraktionen fördern und eine effiziente Konfliktlösung unterstützen. Trainingseinheiten und Workshops zu diesen Themen sind daher ein integraler Bestandteil einer umfassenden Ausbildung.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

In der modernen Arbeitswelt stehen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit im Vordergrund. Teams müssen in der Lage sein, auf Marktveränderungen und neue Technologien schnell und effizient zu reagieren.

Veränderungen sind oft unerwartet und erfordern schnelles Handeln. Anpassungsfähigkeit ist hierbei ein entscheidender Faktor. Die Fähigkeit, in einem dynamischen Umfeld zu agieren, erfordert eine Kultur der kontinuierlichen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens. Auszubildende müssen lernen, Wissen und Fähigkeiten regelmäßig zu aktualisieren und zu erweitern, um mit den sich ständig wandelnden Anforderungen Schritt halten zu können.

Mitarbeiter, die zu Anpassung und Flexibilität bereit und fähig sind, tragen maßgeblich zur Widerstandsfähigkeit und zum Fortschritt von Organisationen bei. Sie sind in der Lage, sich neuen Herausforderungen zu stellen und ihre Herangehensweise entsprechend anzupassen. Es ist essenziell, dass Ausbildungsprogramme diese Kompetenzen vermitteln und somit die Fähigkeit fördern, in einem sich schnell verändernden beruflichen Umfeld erfolgreich zu agieren.

Ausbildungswege und Qualifikationen

Die Auswahl des Ausbildungswegs ist essentiell und sollte sorgfältig bedacht werden, um die individuelle berufliche Zielsetzung optimal zu unterstützen. Dabei spielen sowohl die fachliche Ausrichtung als auch die persönlichen Interessen und Stärken eine zentrale Rolle.

Beim Einstieg in einen Team-Ausbildungsberuf ist neben der formalen schulischen Vorbildung, wie einem mittleren Schulabschluss oder Abitur, häufig auch soziale Kompetenz und Teamfähigkeit von Bedeutung. Arbeitgeber suchen gezielt nach Individuen, die ihre Fähigkeiten zum Wohl des gesamten Teams einsetzen können und einen kooperativen Arbeitsstil pflegen.

Qualifikationen wie Zuverlässigkeit, Kommunikationsstärke und Konfliktlösungsfähigkeit sind unerlässlich, um in Team-Ausbildungsberufen erfolgreich zu sein. Sie bilden das Fundament für eine effektive Zusammenarbeit und sind entscheidend für den gemeinsamen Erfolg.

Duale Ausbildungssysteme

Das deutsche duale Ausbildungssystem verbindet praktische und theoretische Lernkomponenten in einzigartiger Weise. Es ermöglicht den Auszubildenden damit, sich intensiv mit berufspraktischen Fertigkeiten auseinanderzusetzen, während sie ergänzend dazu den theoretischen Unterbau in der Berufsschule erhalten.

Durch diese Verzahnung von Arbeitsplatz und Lehrinstitution gewinnen Auszubildende einen umfassenden Einblick in ihr gewähltes Berufsfeld. Sie sammeln wertvolle Erfahrungen im realen Arbeitsumfeld und können das erlernte Wissen direkt anwenden und vertiefen. Unternehmen spielen dabei eine essenzielle Rolle, da sie den Praxisteil der Ausbildung gestalten und den Auszubildenden einen Mentor zur Seite stellen.

Ein weiterer Vorteil ist die Vergütung, die Auszubildende im dualen System erhalten. Dies trägt nicht nur zur Motivation bei, sondern ermöglicht es ihnen auch, unabhängig und eigenverantwortlich zu agieren. Gleichzeitig bauen sie ein berufliches Netzwerk auf, das für ihre zukünftige Karriere von unschätzbarer Bedeutung sein kann.

Für Team-Ausbildungsberufe ist das duale System besonders geeignet, da die Zusammenarbeit mit Kollegen und das Erlernen von Kommunikation in der Praxis nicht nur gefördert, sondern auch gefordert wird. Die Teamkompetenz wird somit fortlaufend geschult und weiterentwickelt, was für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn in vielen Branchen entscheidend ist.

Überbetriebliche Lehrgänge

Überbetriebliche Lehrgänge ergänzen die duale Ausbildung, um praxisorientiertes Fachwissen zu vertiefen. Sie bieten spezialisierte Schulungen, die über die Möglichkeiten einzelner Betriebe hinausgehen.

Diese Lehrgänge ermöglichen einen intensiven Erfahrungsaustausch mit Auszubildenden anderer Unternehmen. So wird nicht nur das Netzwerk erweitert, sondern auch ein umfassenderes Verständnis für branchenspezifische Prozesse entwickelt.

Häufig werden überbetriebliche Lehrgänge von den Industrie- und Handelskammern (IHK) oder Handwerkskammern organisiert. Sie stellen sicher, dass die Auszubildenden einen einheitlichen Ausbildungsstandard erreichen, unabhängig von der Größe und Ausrichtung ihres Ausbildungsbetriebes.

Die Lehrgänge zielen darauf ab, technische Skills, Methodenkompetenz und fachübergreifendes Wissen auszubauen. Spezielle Workshops und Projekte fördern zudem die Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz in einem betriebsübergreifenden Kontext.

Abschließend bieten überbetriebliche Lehrgänge eine ausgezeichnete Plattform zur Vorbereitung auf Abschlussprüfungen. Sie setzen Maßstäbe für Qualität und Aktualität in der beruflichen Bildung.

Meisterbrief nach Ausbildung

Ein Meisterbrief kennzeichnet die höchste Stufe des beruflichen Fortbildungsabschlusses in einem Handwerk. In Deutschland, gemäß der Handwerksordnung, ist der Meisterbrief die Voraussetzung, um einen Handwerksbetrieb selbstständig zu führen und Lehrlinge auszubilden. Die Meisterausbildung folgt in der Regel nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Sie vermittelt betriebs- und führungsspezifische Kenntnisse.

Darüber hinaus qualifiziert der Meistertitel für die Übernahme von Verantwortung in einem Betrieb. Einschlägige Rechtsvorschriften schreiben vor (z.B. für den selbständigen Betrieb einer Schlosserei), dass ein Meisterbrief erforderlich ist.

Die Meisterschule umfasst vier verschiedene Teile: Fachpraxis, Fachtheorie, betriebswirtschaftliches und rechtliches Wissen sowie berufspädagogische Fähigkeiten. Diese sind maßgeblich für die qualifizierte Ausübung des Handwerks und die Ausbildungsbefugnis.

Zu beachten ist auch die Fördermöglichkeit durch das "Aufstiegs-BAföG", welches finanzielle Unterstützung beim Erreichen des Meisterbriefs bietet. Ebenso sind Förderungen durch verschiedene Stiftungen und Kreditmodelle möglich, um die Weiterbildung zum Meister zu finanzieren.

Abschließend ist der Meisterbrief nicht nur ein Qualifikationsnachweis, sondern auch ein Markenzeichen für Qualität. Er schafft Vertrauen bei Kunden und stärkt somit die Wettbewerbsposition des Handwerksbetriebes.

Zukunftsperspektiven und Karrierechancen

Die absolvierten Ausbildungen bieten nicht nur gegenwartsbezogene Fertigkeiten, sondern eröffnen auch diverse Karrierewege, die sich durch stetige Weiterentwicklung und Spezialisierung charakterisieren. So kann das Erreichen höherer Führungspositionen ebenso Ziel sein wie die Übernahme von spezialisierten Aufgabenbereichen, welche für die Effizienzsteigerung und Innovationskraft eines Unternehmens maßgeblich sind.

Zudem sind die erlernten Kompetenzen in vielen Team-Ausbildungsberufen auf andere Branchen übertragbar, was eine hohe Flexibilität im beruflichen Werdegang ermöglicht. Die Aussicht auf interdisziplinäre Tätigkeitsfelder und ein breites Einsatzspektrum stärkt die berufliche Resilienz in einem dynamisch wandelnden Arbeitsmarkt.

Weiterbildung und Spezialisierung

Die kontinuierliche Weiterbildung ist ein zentraler Baustein für die berufliche Entwicklung. Sie erlaubt es, aktuelles Fachwissen auf dem neuesten Stand zu halten und die eigene Expertise zu vertiefen. Dies ist insbesondere in einer Zeit, in der technologischer Fortschritt und Veränderungen in der Arbeitswelt eine permanente Anpassung erfordern, von essenzieller Bedeutung. Spezialisierungen können die Karrierechancen deutlich erhöhen. Sie signalisieren Expertentum in einem speziellen Segment.

Darüber hinaus eröffnet Spezialisierung Möglichkeiten für die Selbstständigkeit und die Entwicklung eigener Geschäftsideen, die auf besonderen Qualifikationen (oder spezifischen Marktnischen) aufbauen und Alleinstellungsmerkmale erzeugen.

Die Vertiefung von Kompetenzen ermöglicht es ebenfalls, sich in bestehenden Arbeitsstrukturen unentbehrlich zu machen. Indem Expertenwissen geteilt und zur Lösung komplexer Probleme angewendet wird, stärkt dies das Ansehen und die Position innerhalb des Teams oder des Unternehmens.

Auf dem Weg zur Spezialisierung bieten zahlreiche Institutionen Unterstützung an, etwa durch Fortbildungsakademien, Fachseminare oder auch durch berufsbegleitende Studiengänge. Diese Formate ermöglichen es, ohne vollständige Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit, kompetenzbasierte Qualifikationen zu erwerben und somit persönliche sowie berufliche Ziele zu realisieren.

Schließlich spielt auch das lebenslange Lernen eine wichtige Rolle im Berufsalltag moderner Fachkräfte. Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzubilden, sind Schlüsselqualifikationen, die Arbeitgeber hochschätzen und die den Grundstein für eine nachhaltige Karriere legen.

Aufstiegschancen im Teamkontext

Aufstiegschancen im Team sind eng mit der individuellen Leistungsfähigkeit und dem Beitrag zum kollektiven Erfolg verbunden. Die stetige persönliche Weiterentwicklung, angepasst an die teamdynamischen Anforderungen, bildet das Fundament für eine mögliche Karriereleiter. Eine enge Zusammenarbeit fördert nicht nur Synergien, sondern sorgt auch für Sichtbarkeit der individuellen Stärken und Leistungen im Teamumfeld.

Durch Kooperation und wechselseitige Unterstützung entstehen im Team wertvolle Netzwerke, welche die Wahrnehmung einzelner Mitglieder erhöhen und Karrierechancen erweitern können.

Aufstiegschancen manifestieren sich oft in der Übernahme von Verantwortung für komplexere Projekte oder Führungsaufgaben. Die Fähigkeit, andere zu leiten und zu motivieren, gilt als wünschenswertes Merkmal für höhere Positionen.

Das Sichern einer Schlüsselrolle im Team, etwa durch Spezialisierung oder herausragende Projektarbeit, kann Perspektiven für vertikale Karrierebewegungen schaffen. Mit Engagement lässt sich so die eigene Position festigen und weiter ausbauen.

Karrierewege im Teamkontext sind nicht selten geprägt von Wechselwirkungen zwischen individuellen Fortschritten und dem gemeinsamen Ziel. Die Investition in persönliche Entwicklung und Teamerfolg ebnet den Weg für zukünftige Aufstiegschancen.

Der Einfluss von Digitalisierung auf Teamberufe

Die Digitalisierung revolutioniert Arbeitsprozesse und zwingt auch Teamberufe, sich anzupassen. Vernetzte Systeme und digitale Plattformen ermöglichen eine neue Ebene der Kollaboration und Kommunikation.

Innovative Tools und Technologien wie Projektmanagementsoftware und Kommunikationsplattformen haben Arbeitsmethoden in Teamberufen grundlegend verändert. Sie sorgen für effizientere Prozesse, erleichtern den Informationsaustausch und bieten Möglichkeiten für virtuelle Teamarbeit. Des Weiteren ermöglichen Analysewerkzeuge, Prozesse und Teamleistungen in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren, was die Produktivität steigern und Entscheidungsprozesse beschleunigen kann.

Durch die Digitalisierung entstehen zudem neue Berufsbilder und Spezialisierungen innerhalb von Teams. Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger, und die Fähigkeit, technologische Ressourcen geschickt zu nutzen, ist für die Teamarbeit unerlässlich. Die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung im digitalen Bereich wird somit zu einer Schlüsselqualifikation für moderne Teammitglieder.

Während einerseits Routinetätigkeiten automatisiert und Arbeitsplätze transformiert werden, entstehen andererseits Chancen für eine intensivere und kreativere Zusammenarbeit. Teams sind nun in der Lage, unabhängig von zeitlichen und räumlichen Begrenzungen zusammenzuarbeiten. Dies fordert angepasste Führungsstile und fördert eine Kultur der Selbstorganisation und Eigenverantwortung, die hochgradig dynamische und anpassungsfähige Teamstrukturen hervorbringt.

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