Informationselektroniker (m/w/d)

Elektro
Abbildung Serverschrankkasten mit leuchtenden Lämpchen

Ausbildung als Informationselektroniker

PCs, Drucker, Scanner, Kopierer, Beamer, Faxgeräte, Telefonanlagen, Headsets und Netzwerke für die Kommunikation sind ihre Welt: Informationselektroniker und Informationselektronikerinnen richten Programme, Zubehör und Netzwerke ein und passen ggf. die Software an. Außerdem weisen sie die Benutzer und Benutzerinnen in die Bedienung der neuen Systeme ein. Darüber hinaus unterstützen die Informationselektroniker und Informationselektronikerinnen ihre Kunden auch bei aller Art von Problemen und kümmern sich auch um die Behebung eines Schadens. Dabei gehen sie Störungen von Hard- oder Software auf den Grund oder reparieren TV-Geräte, Kameras, Satellitenanlagen oder Computer.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre

Ausbildungsgehalt als Informationselektroniker

  • 1. Ausbildungsjahr 900 €
  • 2. Ausbildungsjahr 950 €
  • 3. Ausbildungsjahr 990 €
  • 4. Ausbildungsjahr 1.070 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Juli 2023, Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Informationselektroniker lässt sich bis auf 2,5 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Informationselektroniker

Benötigte Stärken

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. bei der Installation von Anwendungssoftware und bei der Programmierung)

Abbildung Animation von einer Skyline

Technisches Verständnis

(z.B. beim Aufstellen von Geräten und der Inbetriebnahme von IT-Systemen)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. wenn Arbeitsergebnisse gewissenhaft erarbeitet und mit Zeitvorgabe abgegeben werden müssen)

Abbildung zwei Personen schlagen ein

Teamfähigkeit

(z.B. effektives Arbeiten in Gruppen)

Abbildung Person vor einem Laptop

Computerkenntnisse

(z.B. sollen neue Programme zügig verstanden und angewendet werden)

Interessante Schulfächer

Werken / Technik

(z.B. bei der Reparatur von TV-Geräten, Kameras oder Computern)

Informatik

(z.B beim Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten)

Mathematik

(z.B. um verschiedene Einheiten für Leistung, Energie und Widerstand in der Elektrizität berechnen zu können)

Was man in der Ausbildung als Informationselektroniker lernt

Die Ausbildung zum Informationselektroniker vermittelt eine breite Palette technischer und serviceorientierter Fähigkeiten, die für die Installation, Wartung und Reparatur elektronischer Systeme notwendig sind. Zu Beginn der Ausbildung stehen die betriebliche und technische Kommunikation sowie die Informationsverarbeitung im Fokus, was die Grundlage für alle weiteren Tätigkeiten bildet. Die Auszubildenden lernen, Arbeitsabläufe effizient zu planen und zu organisieren und qualitätssichernde Maßnahmen durchzuführen. Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist das Beraten und Betreuen von Kunden und Kundinnen. Dabei werden nicht nur technische Kenntnisse, sondern auch Kundenservice und Kommunikationsfähigkeiten geschult. Im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit lernen die Auszubildenden, Konzepte zu prüfen und einzuhalten, um den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten. Die Ausbildung umfasst weiterhin das Prüfen und Beurteilen von Schutzmaßnahmen an elektrischen Anlagen und Geräten, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Auch das Analysieren maschinen- und antriebstechnischer Systeme ist Teil des Curriculums, ebenso wie das Messen und Auswerten physikalischer Kennwerte an elektrischen Maschinen und Antriebssystemen.

Das Montieren und Instandsetzen mechanischer Bauteile und Baugruppen bereitet die Auszubildenden auf praktische Aspekte ihrer Arbeit vor. Das Herstellen von Wicklungen und das Installieren, Verdrahten und Anschließen von elektrischen Antriebs-, Energieerzeugungs- und Energiespeichersystemen sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ausbildung. Die Auszubildenden erwerben Fähigkeiten im Installieren und Inbetriebnehmen von analogen und digitalen Steuerungen sowie im Integrieren von elektrischen Maschinen und Anlagen in informationstechnische Systeme. Abschließend lernen sie, Antriebs-, Energieerzeugungs- und Energiespeichersysteme instand zu halten und instand zu setzen, um deren Zuverlässigkeit und Effizienz sicherzustellen. Diese umfassende Ausbildung bereitet die Informationselektroniker darauf vor, in einem breiten Spektrum von Branchen und Anwendungsgebieten zu arbeiten.

Vorteile des Berufs Informationselektroniker

Technisches Know-how:

Als Informationsselektroniker erwerben Sie umfassendes technisches Wissen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Sie lernen, komplexe Systeme zu installieren, zu konfigurieren und zu warten, einschließlich Computern, Netzwerken, Telekommunikationssystemen und anderen elektronischen Geräten.

Vielseitige Einsatzgebiete

Die Ausbildung qualifiziert Sie für eine Vielzahl von Einsatzbereichen, darunter die Installation und Wartung von IT-Systemen, die Einrichtung von Netzwerken, die Programmierung von Software, die Integration von Hardwarekomponenten sowie die Kundenberatung und -betreuung im IT-Bereich.

Digitalisierung und Industrie 4.0

Mit dem Aufkommen der Digitalisierung und Industrie 4.0 gewinnen Informationsselektroniker zunehmend an Bedeutung. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Implementierung von Smart-Home-Systemen, der Vernetzung von Produktionsanlagen und der Entwicklung von IoT-Lösungen, die die Effizienz und Produktivität in verschiedenen Branchen steigern.

Beratung und Kundenbetreuung

Als Informationsselektroniker beraten Sie Kunden bei der Auswahl und Implementierung von IT-Lösungen, helfen bei der Fehlerbehebung und bieten Schulungen zur optimalen Nutzung der Systeme an. Sie sind das Bindeglied zwischen technischer Expertise und den Bedürfnissen der Kunden.

Teamarbeit und Projektmanagement

Oft arbeiten Informationsselektroniker in Teams an komplexen Projekten. Sie lernen, effektiv im Team zu kommunizieren, Aufgaben zu koordinieren und Projekte termingerecht und erfolgreich abzuschließen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt sich ständig weiter. Nach Abschluss Ihrer Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, sich durch Weiterbildungen und Zertifizierungen in speziellen Bereichen wie Netzwerktechnik, Cybersecurity oder Cloud-Computing weiter zu qualifizieren und Ihre Karriere voranzutreiben.

Zukunftssicherheit

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und des steigenden Bedarfs an IT-Experten bieten sich Informationsselektronikern gute berufliche Perspektiven und Karrieremöglichkeiten in einem dynamischen und wachsenden Arbeitsmarkt.

Mögliche Digitalisierungen als Informationselektroniker

  • Connected Living

    Installation und Wartung von Systemen zur Steuerung von Heizungs-, Klima- und Lichtanlagen.

  • Ambient Assisted Living - AAL

    Digitale Assistenzsysteme einrichten, die den Alltag von alten und pflegebedürftigen Menschen erleichtern.

  • Smart Hospitality

    Installation von vernetzten Sensoren in Hotelbetrieben.

  • 5G-Technologie

    Digitale Vernetzung von sicherheitstechnischen Einrichtungen mithilfe der 5G-Technologie..

  • Connected Buildings

    Installation von vernetzten Sicherheitssystemen und Vernetzung von Haus- und Kommunikationstechnik.

  • Mikroelektronik

    Mikrochips zur Steuerung von Informations- und Elektroniksystemen überprüfen.

  • Service-Portale und -Apps

    Kundenservice und Support mittels Service-Portal-Anwendungen und Schnittstellen durchführen.

  • Embedded Systems

    Überprüfung der Systemsoftware für Unterhaltungselektronikgeräte.

  • IoT-Plattformen

    Vernetzung von Systemen mit Internet of Things (IoT)-Plattformen.

  • Sensorik

    Sensoren zur Verwendung als Signalgeber in Steuerungssystemen installieren.

  • Augmented Reality Operation

    Durchführung von Fehlerversuchen und Reparatur mangelaufweisender Geräte unter Zuhilfenahme von virtuell eingeblendeten Informationen.

  • Wearable Technology

    Datenbrillen verwenden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu unterstützen.

  • 3D-Druck

    Verwendung eines 3D-Druckers zur Herstellung von Ersatzteilen für Unterhaltungselektronikgeräte

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