Industrieelektriker - Geräte und Systeme (m/w/d)

Elektro
Abbildung zwei Händen messen die Stromstärke mit einem Messgerät

Ausbildung als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften: Industrieelektriker und Industrieelektrikerinnen der Fachrichtung Geräte und Systeme bearbeiten, montieren und verbinden mechanische Komponenten und elektrische Betriebsmittel. Außerdem konfigurieren sie IT-Systeme, stellen elektrische Komponenten, Geräte sowie Systeme nach Kundenanforderungen her und nehmen sie in Betrieb. Darüber hinaus sind sie in der Qualitätssicherung tätig; auch analysieren bzw. prüfen sie elektrische Systeme, Komponenten und Geräte und stimmen sich dabei mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei berücksichtigen sie u.a. Vorgaben der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes.

Alles für die Ausbildung als Industrieelektriker - Geräte und Systeme https://www.youtube-nocookie.com/embed/htaQIQq8nps An dieser Stelle sind Inhalte vom externen Anbieter (https://www.youtube-nocookie.com/) vorgesehen. Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte und die Verarbeitung Ihrer Daten bei Klicken auf diesen Link außerhalb des Verantwortungsbereichs von ausbildungskompass.de liegen und möglicherweise nicht mehr dem Schutzbereich der Datenschutzgrundverordnung unterliegen.

Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 57%
  • 26%
  • 10%
  • 4%
  • 3%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 57%
  • Mittelschulabschluss 26%
  • Hochschulreife 10%
  • ohne Mittelschulabschluss 4%
  • Sonstige 3%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 2 Jahre

Ausbildungsgehalt als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

  • 1. Ausbildungsjahr 1.264 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.324 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Januar 2025, Quelle: WSI Tarifarchiv)

Mögliche Berufsschulen für Industrieelektriker - Geräte und Systeme

2 Ausbildungsplätze Industrieelektriker - Geräte und Systeme vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. bei der Montage kleiner Bauteile oder beim Zusammenschalten von Baugruppen)

Abbildung Animation von einer Skyline

Technisches Verständnis

(z.B. bei Inbetriebnahme von elektrischen Systemen und Anlagen)

Abbildung Mann im Anzug streckt die Faust in den Himmel

Selbstständigkeit

(z.B. um Arbeitsprozesse völlig eigenständig durchführen zu können)

Abbildung Frau macht Box auf und gezeichnete Glühbirnen kommen raus

Logisches Denken

(z.B. um Schaltpläne zu verstehen)

Abbildung Kind mit den Fingern in den Ohren

Auffassungsgabe

(z.B. bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)

Interessante Schulfächer

Werken / Technik

(z.B. bei der Herstellung elektrischer Systeme)

Informatik

(z.B. beim Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten)

Mathematik

(z.B. bei der Berechnung unterschiedlicher elektrischer Größen)

Wie viel verdient man als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

Während der Ausbildung zum Industrieelektriker in der Betriebstechnik verdienen Auszubildende im ersten Jahr etwa 1.124 € monatlich und im zweiten Jahr steigt das Gehalt auf 1.184 €. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhöht sich das Einkommen signifikant. Ein frischgebackener Industrieelektriker kann mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 3.175 € rechnen. Im Durchschnitt liegt das Gehalt bei etwa 3.863 €, wobei erfahrene Fachkräfte und solche in leitenden Positionen sogar bis zu 4.744 € im Monat verdienen können. Diese Gehaltssteigerung reflektiert die zunehmende Verantwortung und die wertvollen Fachkenntnisse, die während der Ausbildung erworben werden.

Was man in der Ausbildung als Industrieelektriker - Geräte und Systeme lernt

In der Ausbildung zum Industrieelektriker mit der Fachrichtung Geräte und Systeme erlernen die Auszubildenden ein breites Spektrum an Fertigkeiten und Kenntnissen, die speziell auf die Wartung, Reparatur und Installation von elektronischen Geräten und Systemen ausgerichtet sind. Zu Beginn der Ausbildung stehen das Bearbeiten, Montieren und Verbinden von mechanischen Komponenten und elektrischen Betriebsmitteln im Vordergrund. Diese grundlegenden Fähigkeiten sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Auszubildenden in der Lage sind, Geräte fachgerecht zu montieren und elektrische Verbindungen korrekt herzustellen. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung befasst sich mit dem Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen. Diese Kenntnisse ermöglichen es den Auszubildenden, Probleme zu diagnostizieren und die Leistung elektrischer Geräte zu beurteilen. Des Weiteren lernen sie, die Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln zu beurteilen, was für die Prävention von Unfällen und die Gewährleistung eines sicheren Arbeitsumfeldes unerlässlich ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen. Angesichts der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Industrieanlagen ist dieses Wissen besonders wertvoll, um moderne Kommunikationssysteme und Datenverarbeitungsanlagen einzurichten und zu warten. Neben den technischen Fähigkeiten wird in der Ausbildung auch großer Wert auf betriebliche und technische Kommunikation gelegt. Die Auszubildenden lernen, effektiv mit Kollegen, Kunden und anderen Stakeholdern zu kommunizieren, was für die erfolgreiche Durchführung von Projekten entscheidend ist. Das Planen und Organisieren der Arbeit sowie das Bewerten der Arbeitsergebnisse sind weitere Kernbereiche der Ausbildung. Diese Fähigkeiten ermöglichen es den Auszubildenden, Projekte effizient zu managen, Zeitpläne einzuhalten und die Qualität ihrer Arbeit selbstständig zu beurteilen.

Tipps für Bewerber als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

Bewerbung

Als Industrieelektriker/in für Geräte und Systeme baust, prüfst und wartest du elektrische Geräte und Baugruppen – von Steuerplatinen über Messinstrumente bis hin zu komplexen Produktionssystemen. Du sorgst dafür, dass alles zuverlässig funktioniert und sicher betrieben werden kann. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du technisch interessiert, sorgfältig und lösungsorientiert arbeitest.

  •  Technisches Verständnis: Du arbeitest mit elektrischen Schaltungen, Messgeräten und Steuerungen – Interesse an Elektrotechnik ist unverzichtbar.
  •  Sorgfalt und Präzision: Schon kleine Fehler können Geräte beschädigen – genaues Arbeiten ist Pflicht.
  •  Verantwortungsbewusstsein: Du sorgst für die Sicherheit von elektrischen Systemen – das verlangt Aufmerksamkeit.
  •  Analytisches Denken: Fehler zu finden und zu beheben ist Teil deiner Arbeit – du musst systematisch vorgehen können.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Kollegen aus Fertigung, Instandhaltung und Qualitätssicherung zusammen.

Tipp: Wenn du Spaß an Technik hast, gerne tüftelst und konzentriert arbeitest, erwähne das in deiner Bewerbung – es zeigt, dass du für den Beruf bestens geeignet bist.

Kleidung für das Gespräch

Als Industrieelektriker/in für Geräte und Systeme sollst du im Gespräch zeigen, dass du zuverlässig, ordentlich und sicherheitsbewusst bist. Dein Auftreten sollte ruhig und konzentriert wirken – wie jemand, der Technik versteht und Verantwortung trägt.

  •  Gepflegte, schlichte Kleidung: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Pullover – ordentlich, aber nicht zu förmlich.
  •  Saubere Hände und Fingernägel: Du arbeitest mit empfindlichen Geräten – Sauberkeit ist selbstverständlich.
  •  Dezente Farben: Grau, Blau oder Schwarz wirken ruhig und professionell.
  •  Freundliches, aufmerksames Auftreten: Zeig Interesse an Technik und Lernbereitschaft.
  •  Ruhige Körpersprache: Aufrecht, konzentriert, sicher – das vermittelt Zuverlässigkeit.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der sorgfältig, verantwortungsbewusst und technikbegeistert arbeitet – so wie man es in der Elektronik braucht.

 Mögliche Fragen im Gespräch

Der Betrieb möchte wissen, ob du technisches Interesse, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein mitbringst – und ob du konzentriert arbeiten kannst.

  •  „Was fasziniert Sie am Beruf Industrieelektriker/in für Geräte und Systeme?“
  •  „Haben Sie schon einmal ein technisches Gerät repariert oder auseinandergebaut?“
  •  „Wie gehen Sie vor, wenn ein Messwert nicht stimmt?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Genauigkeit beim Arbeiten mit elektrischen Geräten?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn eine Baugruppe nicht funktioniert?“
  •  „Wie arbeiten Sie im Team, wenn mehrere Personen an einem Gerät oder System beteiligt sind?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du technische Probleme gelöst oder konzentriert gearbeitet hast – das zeigt, dass du logisch denken und Verantwortung übernehmen kannst.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Wenn du eigene Fragen stellst, zeigst du technisches Interesse und Verantwortungsbewusstsein – beides ist in der Elektrotechnik entscheidend.

  •  „Wie ist die Ausbildung zum Industrieelektriker für Geräte und Systeme aufgebaut?“
  •  „Welche Geräte oder Systeme werden hier hauptsächlich hergestellt oder gewartet?“
  •  „Wie viel Zeit verbringe ich während der Ausbildung in der Werkstatt oder Produktion?“
  •  „Wie wird im Betrieb auf Sicherheit beim Arbeiten mit Strom geachtet?“
  •  „Welche Prüfgeräte und Messsysteme lerne ich kennen?“
  •  „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. zum Elektroniker für Geräte und Systeme oder zum Techniker?“

Tipp: Frag nach Geräten, Messsystemen und Praxisinhalten – das zeigt, dass du dich für Technik begeisterst und den Beruf wirklich verstehen willst.
 

Mögliche Karrierechancen als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

Vorteile des Berufs Industrieelektriker - Geräte und Systeme

Fachkenntnisse in Elektrotechnik

Industrieelektriker mit Schwerpunkt Geräte und Systeme verfügen über spezifisches Fachwissen und praktische Fertigkeiten in der Elektrotechnik. Sie sind mit einer Vielzahl von elektrischen Geräten, Systemen und Steuerungen vertraut und verstehen deren Funktionsweise und Zusammenhang in industriellen Anlagen.

Installation und Inbetriebnahme von Geräten

Industrieelektriker installieren und montieren elektrische Geräte wie Motoren, Generatoren, Schalter, Schütze, Sensoren, Aktoren und andere Komponenten in industriellen Produktionsanlagen und Maschinen. Sie lesen technische Zeichnungen und Pläne, führen Verdrahtungsarbeiten durch und stellen sicher, dass die Geräte ordnungsgemäß funktionieren und den geltenden Vorschriften und Normen entsprechen.

Systemintegration und Automatisierung

Industrieelektriker sind oft mit der Integration von elektrischen Geräten und Systemen in automatisierte Produktionsprozesse betraut. Sie programmieren und konfigurieren SPS-Steuerungen, programmierbare Logikcontroller (PLC), HMI-Bediengeräte und andere Automatisierungskomponenten, um Produktionsanlagen zu steuern und zu überwachen und die Effizienz zu steigern.

Wartung und Reparatur von Geräten

Industrieelektriker führen regelmäßige Wartungsarbeiten an elektrischen Geräten durch, um einen reibungslosen Betrieb und eine hohe Verfügbarkeit sicherzustellen. Sie überprüfen elektrische Systeme auf Verschleiß, Funktionsstörungen und Sicherheitsprobleme, führen vorbeugende Wartungsmaßnahmen durch und reparieren defekte Komponenten und Bauteile.

Arbeitssicherheit

Industrieelektriker halten strenge Sicherheitsstandards ein, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Sie erhalten Schulungen in Sicherheitspraktiken und -verfahren, verwenden persönliche Schutzausrüstung und arbeiten gemäß den geltenden Vorschriften und Best Practices, insbesondere bei Arbeiten mit elektrischer Spannung und in industriellen Umgebungen mit potenziellen Gefahren.

Berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Industrieelektriker haben die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben, um sich für höhere Positionen wie Elektromeister, Elektrotechniker oder Automatisierungsspezialisten zu qualifizieren. Sie können auch Spezialisierungen auf bestimmte Bereiche wie Robotik, Prozessautomatisierung oder Gebäudeautomation anstreben.

Ähnliche Berufe

Beamter - Fernmelde- und Elektronische Aufklärung (2. QE) (m/w/d)

2 Jahre Ausbildungsdauer
Sorgfalt Verantwortungsbewusstsein Flexibilität Auffassungsgabe Geduld
Abbildung Serverschrankkasten mit leuchtenden Lämpchen
28 Ausbildungsbetriebe

Informationselektroniker (m/w/d)

3,5 Jahre Ausbildungsdauer
Handwerkliches Geschick Technisches Verständnis Verantwortungsbewusstsein Teamfähigkeit Computerkenntnisse
Abbildung Mann mit Brille steckt verschiedene Lan Kabel in einem Serverschrank ein
12 Ausbildungsbetriebe

IT-System-Elektroniker (m/w/d)

3 Jahre Ausbildungsdauer
Handwerkliches Geschick Computerkenntnisse Kunden- & Serviceorientierung Technisches Verständnis Sorgfalt
Abbildung Mann mit Brille steht vor einer elektronischen Anlage
2 Ausbildungsbetriebe

Elektroniker – Informations- und Systemtechnik (m/w/d)

3,5 Jahre Ausbildungsdauer
Computerkenntnisse Technisches Verständnis Logisches Denken Handwerkliches Geschick Teamfähigkeit Kreativität

Mögliche Digitalisierungen als Industrieelektriker - Geräte und Systeme

  • Photonik

    Integrieren von optischen Sensoren in Steuerungssysteme.

  • Embedded Systems

    Installation und Konfiguration von Systemsoftware für elektrische Geräte.

  • Sprachassistenten

    Durch die Verwendung von Sprachassistenten eine Fehlerdiagnose ausführen

  • Wartungs- und Instandhaltungsroboter

    Roboter für Wartungs- und Reparaturarbeiten an schwer erreichbaren Maschinenteilen einrichten und verwenden.

  • Aktoren

    Intelligente Aktoren für Sicherheits-, Steuerungs- und Diagnosefunktionen integrieren und überprüfen.

  • 3D-Druck

    Elektronische Bauelemente auf Oberflächen bedrucken.

  • Sensorik

    Sensoren zur Verwendung als Signalgeber in Steuerungssystemen einrichten und konfigurieren.

  • Wearable Technology

    Datenbrillen verwenden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu unterstützen.

  • Augmented Reality Operation

    Durchführung von virtuell eingeblendeten Informationen zur Montage und Wartung von elektronischen Komponenten und Maschinen verwenden.

Passende Blogbeiträge