Stellen Sie sich vor, ein Gebäude entsteht vor Ihren Augen. Wie aus dem Nichts formen sich Strukturen – ein Zusammenspiel aus Präzision und Kreativität. Die Wahl eines Ausbildungsberufes im Sektor Konstruktion und Planung ist keineswegs trivial. Dieser Bereich fordert technisches Verständnis, räumliche Vorstellungskraft und ein hohes Maß an Detailgenauigkeit. Doch hinter diesen Herausforderungen verbirgt sich die Möglichkeit, die Umwelt nachhaltig zu gestalten, innovative Lösungskonzepte zu entwickeln und die Zukunft mitzuprägen.

Beliebte Ausbildungsberufe im Überblick

Innerhalb des Sektors Konstruktion und Planung zeichnen sich bestimmte Ausbildungsberufe durch eine hohe Nachfrage und zukunftsweisende Perspektiven aus. Zu diesen gehören, unter anderem, der Ausbildungsberuf des Bauzeichners oder der Technischen Systemplaners, welche fundierte Kenntnisse in technischem Zeichnen und der Umsetzung von Planungsunterlagen erfordern. Darüber hinaus ist die Ausbildung zum Architekturmodellbauer für diejenigen attraktiv, die sowohl handwerkliches Geschick als auch ein Auge für Design mitbringen möchten. Das umfassende Verständnis für Materialien und Konstruktionsmethoden ist hierbei essentiell. Diese Ausbildungsberufe ermöglichen es, an der Schnittstelle zwischen Entwurf und Realität zu arbeiten und somit aktiv an der Umsetzung und Gestaltung unseres Lebensraumes teilzunehmen.

Bauzeichner: Grundstein für Bauprojekte

Bauzeichner spielen eine entscheidende Rolle in der Baubranche. Sie kreieren präzise Zeichnungen und Pläne, die als Vorlage für die weitere Bearbeitung dienen. Diese visualisierten Konstrukte sind essentiell für den Bauprozess und die Kommunikation innerhalb des Teams. Die sorgfältige Arbeit der Bauzeichner sichert die Genauigkeit bei der Umsetzung und ermöglicht es, Visionen in die Realität umzusetzen.

Um erfolgreicher Bauzeichner zu werden, benötigt es Fachwissen über Normen, Baustoffe sowie Konstruktionstechniken. Weiterhin sind Kompetenzen in CAD-Programmen (Computer Aided Design) sowie räumliches Vorstellungsvermögen unverzichtbar. Ein ausgeprägtes Verständnis für technische Zusammenhänge trägt dazu bei, komplexe Konstruktionsdetails korrekt darzustellen und ingenieurtechnische Entwürfe zu verstehen.

Bauzeichner unterstützen die Nachhaltigkeit von Bauwerken durch detaillierte Planung und Präzision bei der Ausführung.

Die Ausbildung zum Bauzeichner bietet eine fundierte Grundlage für berufliche Weiterentwicklungen. Durch ständig fortschreitende technische Entwicklungen in der Branche bleiben Bauzeichner stets gefordert, ihre Kenntnisse zu erweitern und zu aktualisieren. So eröffnen sich langfristige Karriereperspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise in den Bereichen Hochbau, Tiefbau oder Ingenieurbau.

Technischer Produktdesigner: Innovationen visualisieren

Technische Produktdesigner sind die kreativen Köpfe hinter den visuellen und funktionalen Aspekten eines neuen Produkts. Ihre Fähigkeit, Ideen zu visualisieren, ist essentiell für die Produktentwicklung.

Sie arbeiten eng mit Ingenieuren zusammen, um anhand von Skizzen und Modellen innovative Lösungen zu erarbeiten. Fachwissen in CAD-Software und ein tiefes Verständnis für Materialkunde und Fertigungstechniken sind hierfür grundlegend. Durch ihre Arbeit geben technische Produktdesigner dem Fortschritt eine konkrete Form und überführen technische Anforderungen in ästhetische Designs.

Neben der notwendigen Kreativität ist das Verständnis für technische und wirtschaftliche Prozesse unverzichtbar. Technische Produktdesigner müssen Trends erkennen und in ihre Entwürfe integrieren, um Produkte zu schaffen, die sowohl praktisch als auch markttauglich sind.

Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner ist vielseitig und ermöglicht Einblicke in unterschiedliche Industriebereiche. Von der Automobilbranche bis zur Medizintechnik, Produktdesigner gestalten die Welt von morgen.

Eine Ausbildung in diesem Bereich schafft nicht nur die Grundlage für einen spannenden Beruf, sondern auch für eine Karriere, in der Innovation und Ästhetik Hand in Hand gehen. Sie ist der Schlüssel zu einer Zukunft, in der technisches Können und kreatives Gestalten gleichermaßen gefragt sind.

Vermessungstechniker: Präzision im Gelände

Vermessungstechniker sind Spezialisten, die maßgeblich die Grundlage für Bau- und Planungsvorhaben aller Art legen. Sie sorgen für die exakte Erfassung von geografischen Daten und Objektgrößen, was die Basis jedes Bauprojekts darstellt.

In ihrer Arbeit kombinieren Vermessungstechniker traditionelle Methoden mit moderner Technik, wie GPS und spezieller Software. Sie führen Katastervermessungen durch, erstellen Lagepläne und wirken bei der Planung von Verkehrswegen, Brücken oder Gebäuden mit. Ihre Präzision bestimmt maßgeblich den Erfolg und die Sicherheit der Projekte.

Die Ausbildung zum Vermessungstechniker ist anspruchsvoll und erfordert ein gutes Verständnis für Mathematik und Physik. Neben der Arbeit im Gelände, wo Messungen direkt an der Basis durchgeführt werden, gehört auch die Auswertung und Dokumentation der gewonnenen Daten zum Arbeitsalltag.

Zukunftstechnologien wie die Drohnenvermessung erhöhen die Effizienz und Genauigkeit und eröffnen neue Perspektiven in der Datenerfassung. Durch die Digitalisierung und die zunehmende Bedeutung von Geoinformationssystemen wachsen die Anforderungen sowie die Einsatzmöglichkeiten in diesem Berufsfeld.

Die Fähigkeit, im Team zu agieren, ist für Vermessungstechniker essentiell, da sie eng mit Ingenieuren, Architekten und Bauarbeitern zusammenarbeiten. Ihre Expertise trägt dazu bei, Visionen in die Realität zu übertragen.

Zukunftsorientierte Berufsfelder

In Berufsfeldern, die Konstruktion und Planung beinhalten, ist eine fortlaufende Weiterentwicklung und Anpassung an technologische Neuerungen unerlässlich. Diese Berufe stehen an der Schnittstelle von Innovation und technischem Fortschritt, was sie zu äußerst zukunftsorientierten und nachhaltigen Karrierewegen macht. Fachkräfte, die sich in diesen Bereichen qualifizieren, sind nicht nur gefragt, sondern spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Infrastruktur und das Gesicht unserer Städte und Gemeinden für die Herausforderungen der Zukunft zu gestalten. Insbesondere in Zeiten des Klimawandels und der Urbanisierung sind solide Kompetenzen in diesen Berufen unverzichtbar, um resiliente und lebenswerte Räume zu kreieren.

Mechatroniker: Technologie trifft Handwerk

Mechatroniker sind Spezialisten an der Schnittstelle von Mechanik, Elektronik und Informatik. Ihre Expertise ist in der modernen Industrie unverzichtbar.

  1. Grundausbildung: Erlernen grundlegender Fähigkeiten in Metallbearbeitung und Elektrotechnik.
  2. Systemintegration: Zusammenführung von Mechanik, Elektronik und Informatik zu komplexen Systemen.
  3. Programmierung: Entwickeln und Anpassen von Steuerungssoftware für mechatronische Systeme.
  4. Wartung und Instandhaltung: Sicherstellen der Funktionstüchtigkeit und Effizienz von Maschinen und Anlagen.
  5. Fehlersuche und Diagnose: Analyse von Systemen und Prozessen zur Fehlerbehebung.
  6. Digitalisierung: Mitwirken bei der Implementierung vernetzter Industrie-4.0-Technologien.Die Ausbildung verbindet Theorie und Praxis und schließt mit einer IHK-Prüfung ab.Mechatroniker sind unverzichtbare Problemlöser in Produktionsprozessen, die Technologie und manuelles Geschick vereinen.

Elektroniker für Automatisierungstechnik: Systeme steuern lernen

Als Elektroniker für Automatisierungstechnik beherrschen Sie das Zusammenspiel aus Hard- und Software für effiziente Abläufe.

  • Komponenteninstallation: Anbringen und Inbetriebnahme von Sensoren, Aktoren und Steuereinheiten.
  • Programmierung: Entwicklung und Anpassung von Steuerungsprogrammen für automatisierte Systeme.
  • Systemkonfiguration: Vernetzung und Einrichtung von Steuersystemen und Benutzeroberflächen.
  • Fehlersuche und Optimierung: Diagnose und Behebung von Störungen, sowie Verbesserung der Systemleistung.
  • Instandhaltung: Regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandsetzungsmaßnahmen durchführen.

Ausbildungsinhalte orientieren sich an realen Industrieanwendungen, um die technologische Effizienz zu maximieren. Praxisorientiertes Lernen ermöglicht eine direkte Anwendung von theoretischem Wissen in der automatisierten Systemtechnik.

Industriemechaniker: Maschinenbau in der Praxis

Industriemechaniker bilden das Rückgrat der Fertigungstechnik und halten die Produktionsanlagen am Laufen. Sie sorgen für die Instandhaltung, Wartung und Reparatur unterschiedlichster Maschinen und Anlagen, wodurch sie eine essenzielle Rolle in der Industrie einnehmen.

Während ihrer Ausbildung erlernen Industriemechaniker das Lesen und Umsetzen von technischen Zeichnungen und Plänen. Sie bearbeiten Metalle, stellen Bauteile her und montieren diese zu Maschinen und feinmechanischen Konstrukten. Durch die Kombination von manueller Geschicklichkeit und maschineller Präzision realisieren sie die physische Konstruktion von Anlagen. Ihre Kenntnisse in Pneumatik und Hydraulik ermöglichen das Verständnis und die Beherrschung komplexer Maschinenfunktionen.

Die praxisnahe Ausbildung schließt auch die Vermittlung von Grundlagen der Elektrotechnik ein, da moderne Maschinen zunehmend automatisiert sind. Dies beinhaltet das Installieren elektrischer Baugruppen und das Anschließen von Steuerungstechnik. Neben der praktischen Tätigkeit vermittelt die Ausbildung auch theoretisches Wissen, z. B. in Fächern wie Werkstoffkunde und Technische Mathematik, was für die Planung und Realisierung der Projekte unerlässlich ist.

Für die Zukunft des Maschinenbaus sind Industriemechaniker unverzichtbar, denn sie sorgen dafür, dass Produktionssysteme effizient, zuverlässig und auf dem neuesten Stand der Technik funktionieren. Sie sind ebenso in der Lage, Prozessabläufe zu analysieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Ihre analytischen Fähigkeiten, gepaart mit handwerklichem Können, machen sie zu gefragten Fachkräften in sämtlichen produzierenden Branchen.

Industriemechaniker sind somit nicht nur auf die Ausführung von Arbeiten beschränkt, sondern integriert in den gesamten Produktionsprozess. Sie tragen zu Effizienzsteigerung bei, gewährleisten die Betriebssicherheit und bringen Innovationskraft in den Maschinenbau ein. Problemlösungskompetenz, Qualitätsbewusstsein und Adaptionsfähigkeit sind Schlüsselqualifikationen, die während der Ausbildung intensiv gefördert werden und den Industriemechaniker zu einem wichtigen Bestandteil jeder Fertigungsstätte machen.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Für angehende Fachkräfte in den Berufsfeldern des Konstruierens und Planens sind bestimmte Grundvoraussetzungen und Fähigkeiten von essenzieller Bedeutung. Ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis sowie Sorgfalt und Präzision in der Arbeitsweise sind unabdingbar für eine erfolgreiche Tätigkeit. Ebenso sind mathematische Kenntnisse und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu begreifen und umzusetzen, zentral für die Ausübung dieser Berufe.

Persönliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden, sind ebenfalls grundlegend. Darüber hinaus müssen Auszubildende in der Lage sein, sich schnell in spezifische Software einzuarbeiten, da Computer-Aided Design (CAD)-Systeme einen integralen Bestandteil des beruflichen Alltags darstellen. Eine hohe Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit sind dementsprechend ebenso wichtig wie das Verständnis für Sicherheitsvorschriften und die Einhaltung von Normen und Qualitätsstandards.

Mathematisches Verständnis: Der Schlüssel zum Erfolg

In den beruflichen Feldern des Konstruierens und Planens ist ein profundes mathematisches Verständnis unabdingbar für den beruflichen Erfolg. Mathematik dient als universelle Sprache in technischen Berufen und ermöglicht es, präzise Modelle zu entwickeln und zu berechnen. Ein tiefergehendes Wissen in Geometrie, Algebra und Trigonometrie ist erforderlich, um die Dimensionen und die Belastbarkeit von Konstruktionen zu bestimmen. Dies ist essentiell, um sowohl Sicherheitsanforderungen als auch ökonomische und ökologische Aspekte in den Planungsprozess zu integrieren. Durch die Anwendung mathematischer Methoden lassen sich technische Zeichnungen realisieren, statische Berechnungen anstellen und Materialbedarfe genau ermitteln.

In weiterführender Hinsicht ermöglicht mathematische Expertise die Lösung komplexer Probleme durch die Analyse und Interpretation von Daten. Oftmals müssen Konstrukteure und Planer beispielsweise physikalische Messwerte in mathematische Modelle überführen. Ebenso ist es von Bedeutung, die durch Simulationen und Berechnungen erhaltenen Ergebnisse zu verstehen und für konkrete Anwendungsfälle zu nutzen.

Die eigenständige Entwicklung innovativer Lösungen und deren Umsetzung setzt oftmals mathematische Modellierungen und die Fähigkeit zur abstrakten Denkweise voraus. Die Ausbildung in einem technisch ausgerichteten Beruf erfordert daher eine solide mathematische Grundbildung, gekoppelt mit einem permanenten Willen zur Vertiefung dieses Wissens. Nur so können sich Fachkräfte den ständig fortentwickelnden Anforderungen stellen und zur Verbesserung von Konstruktions- und Planungsprozessen beitragen.

Räumliches Vorstellungsvermögen: Unentbehrlich für Planer

Räumliches Denken ist die Basis erfolgreichen Planens. Das räumliche Vorstellungsvermögen ist eine essentielle Kompetenz für Fachkräfte in den Bereichen Konstruktion und Planung. Diese Fähigkeit ermöglicht es, zweidimensionale Entwürfe zu dreidimensionalen Objekten geistig zu formen und somit vor dem geistigen Auge zu konstruieren. Dadurch werden Planungsvorhaben realistischer und präziser ausführbar. Analysen im Raum sind für Konstrukteure unerlässlich.

Ohne ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen sind effektive Konstruktionsprozesse kaum denkbar. Die Abstraktion von Plänen in die Wirklichkeit – und umgekehrt – gehört zu den Kernkompetenzen, die in entsprechenden Ausbildungsgängen fokussiert werden. Mit diesem Vermögen gelingt es, die Funktionalität von Objekten und Bauwerken vorauszuplanen. Die Erschaffung von Räumen beginnt im Kopf.

In der Ausbildung wird das räumliche Vorstellungsvermögen stets gefördert. Neben theoretischen Grundlagen und dem Erlernen praktischer Fertigkeiten, bildet es eine der Säulen, die es angehenden Fachkräften erlauben, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und bautechnisch umzusetzen. Insbesondere in der digitalen Planung mit CAD-Systemen (Computer-Aided Design) ist diese Kompetenz unverzichtbar.

Steigernde Anforderungen in der Berufswelt des 21. Jahrhunderts bedingen ständige Weiterentwicklung und Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens. Vor allem mit Blick auf die zunehmende Komplexität von Bauprojekten und der Entwicklung nachhaltiger, energieeffizienter Konzepte ist diese Fähigkeit entscheidend. Durch die Kombination theoretischen Wissens und praktischer Übung wird diese essenzielle Kompetenz weiterentwickelt und geschärft.

Technikaffinität: Basis für modernes Konstruieren

Technikaffinität ist ein Schlüsselfaktor für das erfolgreiche Konstruieren und Planen in technischen Berufen. Wer eine Affinität zu technischen Systemen und Prozessen mitbringt, findet oftmals einen schnelleren Zugang zu den notwendigen Werkzeugen und Methoden, die in der modernen Konstruktion essenziell sind.

Mit dem rasanten Fortschritt in der Technologie entwickeln sich auch die Anforderungen in technischen Ausbildungsberufen kontinuierlich weiter. Digitale Tools wie CAD-Software oder BIM-Systeme (Building Information Modeling) gehören zur Standardausrüstung von Fachkräften, die Bauprojekte nicht nur entwerfen, sondern auch effizient umsetzen wollen.

Eine fundierte technische Ausbildung legt den Grundstein, um diese Werkzeuge zu beherrschen. Neben der Beherrschung von traditionellen Konstruktionsmethoden, erfordert das moderne Konstruieren eine tiefe Verständnis für digitale Prozesse und die Fähigkeit, diese anzuwenden. Technikaffinität bedeutet hier auch, offen für Neues zu sein und sich kontinuierlich weiterzubilden.

Speziell in der Anfangsphase der Ausbildung wird besonderer Wert auf den Umgang mit zukunftsweisenden Technologien gelegt. Dafür ist es unabdingbar, dass Auszubildende nicht nur praktische Fähigkeiten erlernen, sondern auch komplexe technische Zusammenhänge verstehen und in konkreten Projekten anwenden können. Dies bereitet sie auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes vor.

Insgesamt ist die Technikaffinität mehr als nur ein Interesse; sie ist ein wesentlicher Bestandteil, um innovative Konstruktionen zu realisieren. Ohne sie wäre die Umsetzung fortschrittlicher, technisch ausgefeilter Projekte kaum denkbar.

Wege nach der Ausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Perspektiven. Einerseits besteht die Möglichkeit, direkt in eine qualifizierte Fachkraftposition einzusteigen und das erlernte Wissen praxisnah einzusetzen. Andererseits können sie sich für eine Spezialisierung beispielsweise durch weiterführende Lehrgänge oder eine Technikerweiterbildung entscheiden. Darüber hinaus ermöglicht ein Studium, etwa im Bereich Konstruktionsingenieurwesen, eine Vertiefung der Fachkenntnisse und öffnet die Tür für Führungspositionen oder eine akademische Laufbahn. Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist denkbar, etwa durch die Gründung eines eigenen Ingenieurbüros. Somit ist das Berufsfeld nicht nur vielseitig, sondern bietet auch hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten und Perspektiven für lebenslanges Lernen und professionelle Weiterentwicklung.

Weiterbildungsmöglichkeiten: Meister oder Techniker?

Die Wahl zwischen Meister und Techniker ist bedeutend.

Nach der Berufsausbildung stehen Fachkräften verschiedene Wege der Weiterbildung offen. Der Meistertitel zeichnet sich traditionell durch eine starke Praxisorientierung aus und gilt als Befähigungsnachweis für Führungsaufgaben, insbesondere im Handwerk. Techniker hingegen spezialisieren sich häufig auf technische Fachrichtungen und übernehmen Aufgaben in Entwicklung, Planung und Projektmanagement. Diese Qualifikationen erweitern das Aufgabenspektrum und führen oft zu einer höheren Verantwortungsbereitschaft und Selbstständigkeit im Beruf.Die Entscheidung hängt von den persönlichen Zielen ab.

Techniker bieten Tiefgang in Technik und Innovation.

Absolventen, die sich für die Technikerweiterbildung entscheiden, legen oft Wert auf eine intensivere Auseinandersetzung mit technologischen Fachthemen und die Möglichkeit, sich in spezifischen Bereichen zu vertiefen. Die Weiterbildung zum Techniker kann Vollzeit oder berufsbegleitend erfolgen und erfordert eine gewisse Investition an Zeit und Ressourcen. Wer sich hingegen für den Meister entscheidet, möchte vielleicht stärker leitende und koordinierende Aufgaben übernehmen und legt Wert auf handwerkliche Exzellenz und betriebswirtschaftliches Wissen.

Meisterqualifikationen eröffnen Weg in die Selbstständigkeit.

Bei einer Ausrichtung in Richtung Selbstständigkeit oder der Übernahme eines Betriebes ist der Meistertitel häufig Voraussetzung, um als Ausbildungsbetrieb anerkannt zu werden. Zudem kann der Meister als Sprungbrett in die mittlere Führungsebene dienen und ermöglicht ein breites Spektrum an Karrieremöglichkeiten in Industrie und Handwerk. Abschließend ist festzuhalten, dass beide Weiterbildungswege – Meister wie auch Techniker – jeweils spezifische Vorteile bieten und es letztlich vom individuellen Karriereplan und den persönlichen Präferenzen abhängt, welcher Pfad eingeschlagen wird.

Karrierechancen: Sichere Jobs mit Zukunftssicherung

Hohe Nachfrage nach Fachkräften herrscht kontinuierlich.

Im Bereich des Konstruierens und Planens ist die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften konstant hoch. Dies liegt vor allem an der essenziellen Rolle, die diese Berufe in der Infrastruktur und im Maschinenbau spielen. Neben dem gesteigerten Bedarf im Zuge der Digitalisierung und Industrie 4.0, bestehen vor allem in der Baubranche, in der städtebaulichen Entwicklung sowie in der Energie- und Umwelttechnik langfristig gesicherte Perspektiven. Effiziente und nachhaltige Planungen gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Ingenieure sind in jeder Branche gesucht.

Besonders Ingenieure genießen breite Beschäftigungschancen. Sie können ihre Expertise in zahlreichen Sektoren einsetzen – sei es im Hoch- und Tiefbau, in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Elektrotechnik oder im Maschinen- und Anlagenbau.

Beständige Entwicklungsmöglichkeiten gewährleisten Weiterbildung.

Die konstante technologische Evolution garantiert nicht nur fortlaufenden Bedarf an Fachkräften, sondern bietet auch vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dies bedeutet, dass sich Fachkräfte laufend weiterentwickeln und ihre Kompetenzen vertiefen können, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Spezialisierungen eröffnen individuelle Karriereperspektiven.

Die Möglichkeit zur Spezialisierung innerhalb der Ausbildungsberufe im Bereich Konstruktion und Planung ermöglicht es Fachkräften, sich einzigartige Nischenkompetenzen anzueignen. Angesichts des technologischen Wandels und neuer Herausforderungen in der Nachhaltigkeit besteht weiterhin steigender Bedarf an Expertenwissen, was die berufliche Zukunft von Spezialisten in diesen Feldern absichert und perspektivenreich gestaltet.

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