Mechatroniker (m/w/d)

Elektro
Abbildung zwei Hände bauen einen FI Schalter in einem Stromkasten ein

Ausbildung als Mechatroniker

Sie haben einen sowohl-als-auch-Beruf, der eine Symbiose aus Mechaniker und Mechanikerin und Elektroniker und Elektronikerin darstellt: Mechatroniker und Mechatronikerinnen bauen aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten komplexe mechatronische Systeme, wie etwa Roboter für die industrielle Produktion. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren sie oder installieren die dazu gehörige Software. Dabei richten sie sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen. Außerdem halten sie mechatronische Systeme instand und reparieren diese.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 66%
  • 22%
  • 12%
  • 1%
  • 1%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 66%
  • Hochschulreife 22%
  • Mittelschulabschluss 12%
  • ohne Mittelschulabschluss 1%
  • Sonstige 1%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre

Ausbildungsgehalt als Mechatroniker

  • 1. Ausbildungsjahr 1.000 € bis 1.264 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.050 € bis 1.324 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.090 € bis 1.401 €
  • 4. Ausbildungsjahr 1.170 € bis 1.452 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. September 2025, Quelle: WSI Tarifarchiv)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Mechatroniker lässt sich bis auf 2,5 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Mechatroniker

134 Ausbildungsplätze Mechatroniker vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. bei der Anwendung bestimmter Techniken wie Schweißen und Löten)

Abbildung Animation von einer Skyline

Technisches Verständnis

(z.B. beim Einbauen von Steuerungen oder beim Verdrahten von Leitungen)

Abbildung Personen sitzen an einem Tisch und ziehen an einem Seil, das Seil hat eine Knoten in der Mitte

Problemlösefähigkeit

(z.B. bei der Reparatur von mechatronischen Systemen)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. damit Aufgaben, Ziele und Zeitvorgaben klar sind und eingehalten werden)

Abbildung Person vor einem Laptop

Computerkenntnisse

(z.B. um die nowendige Software zu programmieren und zu installieren)

Interessante Schulfächer

Werken / Technik

(z.B. bei der Programmierung komplexer Systeme)

Informatik

(z.B. bei der Installierung von Bediensoftware an robotergesteuerten Anlagen)

Physik

(z.B. für Berechnungen rund um mechanische Abläufe)

Was man in der Ausbildung als Mechatroniker lernt

Die Ausbildung zum Mechatroniker ist eine multidisziplinäre Ausbildung, die Fertigkeiten und Kenntnisse aus Mechanik, Elektronik und Informatik vereint. Diese Kombination bereitet die Auszubildenden darauf vor, in einer Vielzahl von Industriebereichen zu arbeiten, insbesondere in denen, in denen diese Disziplinen überlappen. Zu Beginn der Ausbildung lernen die Auszubildenden die Grundlagen der betrieblichen und technischen Kommunikation, was essentiell für die effektive Zusammenarbeit im Team und mit Kunden ist. Sie werden auch im Planen und Steuern von Arbeitsabläufen geschult, was hilft, Projekte effizient und erfolgreich durchzuführen. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist das Qualitätsmanagement. Die Auszubildenden lernen, wie sie die Qualität ihrer Arbeit kontrollieren und beurteilen können, was für die Herstellung zuverlässiger Produkte und Systeme unerlässlich ist. Die Auszubildenden erlernen manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren wie Spanen, Trennen und Umformen. Sie werden auch im Fügen von Materialien und im Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten geschult, was für die Erstellung mechatronischer Systeme wichtig ist.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Ausbildung ist das Messen und Prüfen elektrischer Größen sowie das Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten. Die Auszubildenden lernen, Steuerungen aufzubauen und zu prüfen sowie mechatronische Systeme zu programmieren. Die Montage und Demontage von Maschinen, Systemen und Anlagen sind ebenfalls wichtige Fähigkeiten, die während der Ausbildung vermittelt werden. Dies beinhaltet auch das Transportieren und Sichern von Geräten und Materialien. Die Auszubildenden lernen, Funktionen an mechatronischen Systemen zu prüfen und einzustellen, diese in Betrieb zu nehmen und zu bedienen sowie mechatronische Systeme instand zu halten. Diese umfassende Ausbildung bereitet die Auszubildenden darauf vor, als Mechatroniker in verschiedenen Branchen zu arbeiten, wo sie verantwortlich sind für die Entwicklung, Installation, Wartung und Reparatur von mechatronischen Systemen und Anlagen.

Tipps für Bewerber als Mechatroniker

Bewerbung


Als Mediengestalter/in Bild und Ton gestaltest du die visuelle und akustische Welt von Film, Fernsehen, Online-Medien und Werbung. Du planst Drehs, bedienst Kameras, Ton- und Schnittsysteme und bearbeitest Aufnahmen am Computer. Dabei brauchst du technisches Know-how, Kreativität und ein gutes Gespür für Bild, Ton und Emotionen. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du ideenreich, sorgfältig und teamorientiert arbeitest.

  •  Technisches Verständnis: Du arbeitest mit Kameras, Mikrofonen und Schnittprogrammen – du musst wissen, wie alles funktioniert.
  •  Kreativität: Du erzählst Geschichten mit Bildern und Ton – dein Gespür für Wirkung zählt.
  •  Sorgfalt: Licht, Ton und Schnitt müssen exakt passen – Präzision ist wichtig.
  • Belastbarkeit: Drehs können lang und hektisch sein – du brauchst Konzentration und Ausdauer.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Redakteuren, Regisseuren und Kollegen aus der Postproduktion zusammen.

Tipp: Wenn du dich für Film, Medien und Technik begeisterst, gerne kreativ arbeitest und ein gutes Auge für Details hast, erwähne das in deiner Bewerbung – es zeigt, dass du den Beruf wirklich lebst.
 
Kleidung für das Gespräch
In der Medienwelt zählt ein gepflegtes, kreatives und authentisches Auftreten. Du sollst zeigen, dass du sowohl technisch als auch gestalterisch denkst.

  •  Gepflegte, legere Kleidung: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder schlichtem Shirt – locker, aber ordentlich.
  •  Dezente, moderne Farben: Grau, Schwarz oder gedeckte Töne wirken professionell und stilbewusst.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und ein wacher, interessierter Ausdruck sind wichtig.
  •  Natürliches Auftreten: Zeig Neugier, Offenheit und Begeisterung – das wirkt kreativ und sympathisch.
  •  Aufrechte Haltung: Wirkt selbstbewusst und engagiert – passend für einen Beruf mit Verantwortung.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der kreativ, zuverlässig und medienaffin ist – so gewinnst du Vertrauen in der Branche.
 
Mögliche Fragen im Gespräch
Der Betrieb möchte wissen, ob du Kreativität, technisches Verständnis und Belastbarkeit mitbringst – und ob du dich im Medienumfeld wohlfühlst.

  •  „Was interessiert Sie am Beruf Mediengestalter/in Bild und Ton?“
  •  „Wie gehen Sie vor, wenn ein Dreh unter Zeitdruck steht?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Teamarbeit beim Filmen und Schneiden?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn etwas technisch nicht funktioniert?“
  •  „Wie kombinieren Sie Kreativität und Technik in Ihrer Arbeit?“
  •  „Haben Sie schon Erfahrungen mit Kamera, Schnitt oder Ton gesammelt?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du kreativ, lösungsorientiert oder technisch gearbeitet hast – das zeigt, dass du sowohl die Kunst als auch die Technik des Berufs verstehst.
 
Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst
Eigene Fragen zeigen, dass du dich wirklich für Medienproduktion interessierst – das ist in dieser Branche besonders wichtig.

  • „Wie ist die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton im Betrieb aufgebaut?“
  •  „Welche Projekte oder Formate realisieren Sie am häufigsten – Film, Werbung, Social Media?“
  •  „Mit welcher Technik und Software arbeiten Sie in der Produktion und im Schnitt?“
  •  „Wie viel kreative Freiheit haben Auszubildende bei Projekten?“
  •  „Wie oft begleite ich Außendrehs und wie viel Zeit verbringe ich in der Postproduktion?“
  •  „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Kamera, Tonmeister oder Regieassistenz?“

Tipp: Frag nach Projekten, Technik und kreativen Aufgaben – das zeigt, dass du dich für die praktische Seite des Berufs und die künstlerische Gestaltung gleichermaßen begeisterst.
 

Mögliche Karrierechancen als Mechatroniker

Vorteile des Berufs Mechatroniker

Integration von Mechanik, Elektronik und Informatik

Als Mechatroniker lernen Sie, mechanische, elektronische und informationstechnische Systeme zu verstehen, zu montieren, zu warten und zu reparieren. Diese ganzheitliche Ausbildung ermöglicht es Ihnen, komplexe mechatronische Systeme zu entwickeln und zu betreuen, die in einer Vielzahl von Branchen und Anwendungen eingesetzt werden.

Breites Anwendungsspektrum

Mechatronische Systeme finden Anwendung in Bereichen wie Automobilindustrie, Maschinenbau, Robotik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gebäudeautomatisierung und vielen anderen. Mit Ihrer Ausbildung als Mechatroniker stehen Ihnen daher zahlreiche berufliche Möglichkeiten in verschiedenen Branchen offen.

Praxisnahe Ausbildung

Die Ausbildung zum Mechatroniker ist stark praxisorientiert. Sie arbeiten direkt an realen Systemen, lernen verschiedene Technologien und Werkzeuge kennen und erhalten Einblicke in die Planung, Konstruktion, Montage und Instandhaltung mechatronischer Systeme. Diese praxisnahe Ausbildung ermöglicht es Ihnen, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten direkt anzuwenden und zu vertiefen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Als Mechatroniker arbeiten Sie oft in interdisziplinären Teams zusammen, die aus Ingenieuren, Elektronikern, Informatikern und anderen Fachkräften bestehen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Ihnen, von verschiedenen Fachbereichen zu lernen, Ideen auszutauschen und komplexe Probleme gemeinsam zu lösen.

Technologische Innovation

Die Mechatronik ist ein innovatives und sich ständig weiterentwickelndes Feld. Als Mechatroniker bleiben Sie auf dem neuesten Stand der Technik und lernen innovative Systeme, Technologien und Verfahren kennen. Sie haben die Möglichkeit, mit modernen Materialien, Robotik, Automatisierungstechnik, Sensorik, Aktorik und anderen neuen Technologien zu arbeiten.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten

Mit Ihrer Ausbildung als Mechatroniker stehen Ihnen verschiedene Karrierewege offen. Sie können in der Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Montage, Instandhaltung oder im Service von mechatronischen Systemen tätig sein. Darüber hinaus bieten sich Ihnen Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung, z.B. als Meister, Techniker oder Ingenieur.

Zukunftssicherheit

Die Nachfrage nach qualifizierten Mechatronikern ist hoch und wird voraussichtlich weiter steigen, da mechatronische Systeme eine zunehmend wichtige Rolle in vielen Branchen spielen. Mit Ihrer Ausbildung als Mechatroniker sind Sie daher gut gerüstet, um von den vielfältigen beruflichen Möglichkeiten und der langfristigen Stabilität dieses Berufsfelds zu profitieren.

Häufige Fragen zum Ausbildungsberuf Mechatroniker

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