Elektroniker - Geräte und Systeme (m/w/d)

Elektro
Abbildung eine stehende und eine sitzende Frau vor einem elektronischen Gerätesystem

Ausbildung als Elektroniker - Geräte und Systeme

Sie sind zwar Spezialisten, in ihrem Fachbereich aber doch Allrounder: Elektroniker und Elektronikerinnen für Geräte und Systeme passen Baugruppen an, erstellen Leiterplatten, montieren Komponenten und stellen elektronische Geräte und Systeme für verschiedene Verwendungszwecke her. Darüber hinaus installieren und konfigurieren sie Programme oder Betriebssysteme, prüfen Komponenten, kümmern sich um die Beschaffung von Bauteilen, planen Produktionsabläufe, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Ihr Aufgabengebiet umfasst auch die Wartung, Instandsetzung und Reparatur der von ihnen installierten Geräte sowie die Beratung der Kunden.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 56%
  • 34%
  • 7%
  • 2%
  • 1%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 56%
  • Hochschulreife 34%
  • Mittelschulabschluss 7%
  • ohne Mittelschulabschluss 2%
  • Sonstige 1%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre

Ausbildungsgehalt als Elektroniker - Geräte und Systeme

  • 1. Ausbildungsjahr 1.264 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.324 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.401 €
  • 4. Ausbildungsjahr 1.452 €

(Abweichungen möglich, Stand: 10. Januar 2025, Quelle: WSI Tarifarchiv)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Elektroniker - Geräte und Systeme lässt sich bis auf 2,5 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Elektroniker - Geräte und Systeme

51 Ausbildungsplätze Elektroniker - Geräte und Systeme vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Animation von einer Skyline

Technisches Verständnis

(z.B. um Installationen durchzuführen und Probleme zu diagnostizieren)

Abbildung Personen sitzen an einem Tisch und ziehen an einem Seil, das Seil hat eine Knoten in der Mitte

Problemlösefähigkeit

(z.B. um komplexe Probleme zu identifizieren und zu beheben)

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. um präzise zu arbeiten und die Sicherheit zu gewährleisten)

Abbildung Verkäuferin berät einen Kunden

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. um auf Kundenbedürfnisse einzugehen, professionell zu kommunizieren)

Abbildung zwei Personen schlagen ein

Teamfähigkeit

(z.B. um Aufgaben zu übernehmen, um Kollegen zu entlasten)

Interessante Schulfächer

Informatik

(z.B. um mit computergesteuerten Systemen zu arbeiten und diese zu programmieren)

Mathematik

(z.B. für die Berechnung von elektrischen Strömen, Spannungen und Widerständen)

Werken / Technik

(z.B. für technische Zeichnungen bei der Arbeit mit Bauplänen)

Physik

(z.B. um moderne elektrische Systeme zu verstehen)

Wie viel verdient man als Elektroniker - Geräte und Systeme

Als Elektroniker für Geräte und Systeme verdienst du bereits während deiner Ausbildung ein attraktives Gehalt. Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du 1.124 € monatlich, im zweiten Jahr steigt dein Gehalt auf 1.184 €. Im dritten Jahr verdienst du 1.261 € und im vierten Ausbildungsjahr sogar 1.312 € pro Monat. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 3.175 € rechnen. Im Durchschnitt verdienen Elektroniker für Geräte und Systeme rund 3.863 € monatlich, wobei dein Gehalt mit steigender Berufserfahrung weiter wachsen kann. In der Spitze sind sogar bis zu 4.744 € möglich, je nach Unternehmen, Region und persönlicher Qualifikation. So bietet der Beruf langfristig attraktive Verdienstmöglichkeiten und eine sichere Perspektive.

Was man in der Ausbildung als Elektroniker - Geräte und Systeme lernt

Während seiner Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme erwirbt der Auszubildende ein breites Spektrum an Fertigkeiten und Kenntnissen, um elektrische Geräte und Systeme in verschiedenen Einsatzgebieten zu planen, zu montieren, zu überwachen und instand zu halten. Dabei stehen auch Themen wie Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit im Fokus. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die betriebliche und technische Kommunikation sowie das Planen und Organisieren der Arbeit, einschließlich der Bewertung der Arbeitsergebnisse. Der Auszubildende lernt außerdem das Messen und Analysieren elektrischer Funktionen und Systeme sowie das Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. Des Weiteren werden Kenntnisse im Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen vermittelt sowie das Beraten und Betreuen von Kunden und das Erbringen von Serviceleistungen. Die Ausbildung umfasst auch die technische Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung sowie das Fertigen von Komponenten und Geräten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Herstellen und Inbetriebnehmen von Geräten und Systemen sowie dem Einrichten, Überwachen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfeinrichtungen. Zudem werden Kenntnisse im technischen Service und Produktsupport sowie in Geschäftsprozessen und Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet vermittelt. Die erworbenen Qualifikationen können in einem der spezifischen Einsatzgebiete vertieft werden, wie z.B. Informations- und kommunikationstechnische Geräte, Medizinische Geräte, Automotive-Systeme, Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren, Mikrosysteme, EMS (Electronic Manufacturing Services) oder Mess- und Prüftechnik. So wird der Elektroniker für Geräte und Systeme optimal auf die Anforderungen seines späteren Berufsfeldes vorbereitet.

Tipps für Bewerber als Elektroniker - Geräte und Systeme

Bewerbung

Als Elektroniker/in für Geräte und Systeme entwickelst, prüfst und reparierst elektronische Geräte – von Steuerplatinen und Messgeräten bis zu Kommunikationssystemen. Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Elektronik, Informatik und Technik. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du neugierig, analytisch und sorgfältig bist.

  •  Technisches Interesse betonen: Du arbeitest mit Schaltkreisen, Messgeräten und Mikrochips – Begeisterung für Elektronik ist entscheidend.
  •  Sorgfalt und Genauigkeit: Schon kleine Fehler in einer Schaltung können große Auswirkungen haben – Präzision zählt.
  •  Logisches Denken: Du musst Fehler finden, Ursachen verstehen und Lösungen entwickeln.
  • Teamarbeit und Kommunikation: Du arbeitest mit Entwicklern, Technikern und Produktionsteams zusammen – Austausch ist wichtig.
  • Tipp: Wenn du dich für Computer, Elektronik oder Technik begeisterst und gern tüftelst, erwähne das – es zeigt, dass du das nötige Feingefühl und Interesse mitbringst.

Kleidung für das Gespräch

In einem technischen Beruf wie diesem zählt ein gepflegtes, ruhiges und professionelles Auftreten – du sollst zeigen, dass du konzentriert und verantwortungsbewusst arbeitest.

  • Schlicht und ordentlich: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Pullover – ordentlich, aber nicht zu formell.
  •  Dezent und sauber: Ein aufgeräumtes Erscheinungsbild vermittelt Genauigkeit und Struktur.
  • Gepflegtes Auftreten: Saubere Hände und ein ruhiger, aufmerksamer Blick zeigen Sorgfalt – genau wie im Beruf.
  •  Körpersprache: Ruhig, aufmerksam und konzentriert – das vermittelt technische Kompetenz.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der präzise, analytisch und zuverlässig arbeitet.

Mögliche Fragen im Gespräch

Im Gespräch möchte der Betrieb wissen, ob du technisches Verständnis, Geduld und Lernbereitschaft mitbringst.

  •  „Warum möchten Sie Elektroniker/in für Geräte und Systeme werden?“
  • „Was interessiert Sie besonders an Elektronik und Technik?“
  • „Wie gehen Sie vor, wenn ein Gerät nicht funktioniert?“
  •  „Wie behalten Sie den Überblick, wenn Sie viele kleine Bauteile prüfen müssen?“
  • „Wie wichtig ist Ihnen Genauigkeit bei der Arbeit?“
  • „Wie arbeiten Sie im Team, wenn Entwicklung und Fertigung zusammenarbeiten?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du logisch, konzentriert oder handwerklich genau gearbeitet hast – das zeigt, dass du den Beruf wirklich verstehst.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, kannst du mit durchdachten Fragen echtes Interesse und technisches Verständnis zeigen.

  • „Wie ist die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme aufgebaut?“
  • „Welche Geräte oder Systeme stellen Sie hier hauptsächlich her oder prüfen?“
  •  „Mit welchen Mess- und Prüfgeräten arbeite ich während der Ausbildung?“
  • „Wie stark ist der Anteil an Computerarbeit und Programmierung?“
  • „Wie werden Auszubildende an komplexe elektronische Systeme herangeführt?“
  • „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Entwicklung, Qualitätssicherung oder Servicetechnik?“

Tipp: Frag nach Technik, Systemen oder Spezialisierungen – das zeigt, dass du dich wirklich für die Verbindung aus Elektronik, Präzision und moderner Technik begeisterst.
 

Mögliche Karrierechancen als Elektroniker - Geräte und Systeme

Vorteile des Berufs Elektroniker - Geräte und Systeme

Vielseitigkeit

Elektroniker für Geräte und Systeme arbeiten in verschiedenen Bereichen, einschließlich der Entwicklung, Herstellung, Installation, Wartung und Reparatur elektronischer Geräte und Systeme. Sie können in verschiedenen Branchen tätig sein, darunter Elektronikindustrie, Medizintechnik, Automobilindustrie, Kommunikationstechnik und mehr.

Fachkenntnisse in Elektronik

Der Beruf erfordert ein tiefes Verständnis für elektronische Bauteile, Schaltungen, Systeme und Technologien. Elektroniker für Geräte und Systeme müssen in der Lage sein, elektronische Baugruppen zu entwerfen, zu analysieren, zu testen und zu reparieren, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren.

Handwerkliche Fertigkeiten

Elektroniker für Geräte und Systeme benötigen handwerkliche Fertigkeiten, um Bauteile zu montieren, zu löten, zu verbinden und zu reparieren. Sie arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen, Messgeräten und Ausrüstungen, um elektronische Geräte herzustellen oder zu reparieren.

Innovation und Technologie

Elektroniker für Geräte und Systeme sind an der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien und Innovationen beteiligt. Sie arbeiten an der Verbesserung bestehender Produkte und Systeme sowie an der Entwicklung neuer Lösungen, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

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Mögliche Digitalisierungen als Elektroniker - Geräte und Systeme

  • Collaborative Robots - Cobots

    Beteiligt an der Konzeption von Steuerungssoftware für Cobots.

  • Speicherprogrammierbare Steuerung

    Beteiligt an der Weiterentwicklung von Regel- und Steuerungssystemen; Entwicklung und Prüfung von Steuerungsprogrammen.

  • Industrieroboter

    Anfertigen von Hardware- und Softwarekomponenten für Industrieroboter.

  • Mensch-Maschine-Kommunikation

    Ausarbeitung von Benutzerdialoge und Benutzeroberflächen.

  • Photonik

    Integrieren von optischen Sensoren in Steuerungssysteme.

  • Mikroelektronik

    Mikrochips in Geräte und Systeme einbetten.

  • Vernetzte Produktionssysteme

    Aufbau und Überwachung digitaler Fertigungsanlagen und ihrer Komponenten.

  • Embedded Systems

    Installation von Systemsoftware auf Komponenten der Fahrzeugelektronik oder Medizintechnik.

  • Mikroelektronik

    Mikrochips zur Steuerung von Fertigungsanlagen und Prüfsystemen einsetzen.

  • Service-Portale und -Apps

    Bereitstellung von technischen Dokumentationen für Kunden über Geräte, Systeme und Anlagen; Interaktion mit Kunden bei technischen Störungen aufrechterhalten.

  • Predictive Maintenance

    Durch kontinuierliche Auswertung der Daten von energietechnischen Anlagen und Systemen ungeplante Reparaturen und Ausfälle minimieren.

  • Maschine-zu-Maschine-Kommunikation - M2M

    Schnittstellen für digital vernetzte Systeme spezifizieren und festlegen.

  • Echtzeitdatensysteme

    Durch die Analyse von Maschinen- und Prozessdaten könnenFertigungsanlagen und Prüfsysteme in Echtzeit vorausblickend gewartet werden.

  • Service-Portale und -Apps

    Mittels Portalanwendungen mit Kunden in Verbindung treten, um technische Störungen zu beheben.

  • Aktoren

    Intelligente Aktoren für Sicherheits-, Steuerungs- und Diagnosefunktionen integrieren und überprüfen.

  • IoT-Plattformen

    Vernetzung von Systemen mit Internet of Things (IoT)-Plattformen.

  • Apps für Überwachung der Produktionsprozesse

    Vernetzte Produktionsstätten überwachen; Betriebsbereitschaft gewährleisten.

  • 3D-Druck

    Elektronische Bauelemente auf Oberflächen bedrucken; Herstellung von Bauteilen für Prototypen mittels 3-D-Drucker.

  • Sensorik

    Sensoren zur Verwendung als Signalgeber in Steuerungssystemen einrichten und konfigurieren.

  • Wearable Technology

    Datenbrillen verwenden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu unterstützen.

  • Augmented Reality Operation

    Durchführung von virtuell eingeblendeten Informationen zur Montage und Wartung von elektronischen Komponenten und Maschinen verwenden.

  • Maschinendatenerfassung

    Zur Opimierung der Fertigungsanlagen und Prüfungseinrichtungen wird die Ananylse von Maschinen- und Prozessdaten in Echtzeit herangezogen.

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