Servicekraft - Schutz und Sicherheit (m/w/d)

Wirtschaft, Verwaltung
Abbildung Mann mit Security Jacke leuchtet mit einer Taschenlampe in einen dunklen Gang

Ausbildung als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Sie sind am Flughafen und im Fußballstadion: Servicekräfte für Schutz und Sicherheit sind dafür verantwortlich, dass dort nichts passiert, wo viele Menschen aufeinander treffen, wie dies etwa bei Konzerten oder großen Veranstaltungen der Fall ist. Manchmal haben sie es aber auch ganz angenehm, wenn sie etwa bei Unternehmen an der Pforte sitzen und nur den durchlassen, der dazu berechtigt ist. Und natürlich streifen sie nachts auch über das Gelände von Firmen oder durch die Gebäude von Unternehmen, um zu kontrollieren, dass dort alles "ruhig" ist. Bei dieser Gelegenheit überprüfen sie die Einhaltung betrieblicher und gesetzlicher Vorschriften des Brand- und Umweltschutzes sowie das einwandfreie Funktionieren der sicherheitstechnischen Einrichtungen. Stellen sie dabei Mängel fest, sorgen sie für deren Beseitigung. Ferner führen sie Streifengänge auf Bahnhöfen, Flughäfen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln durch und nehmen Sicherheitskontrollen vor. Sie können auch als Fahrer oder Beifahrer von Werttransporten oder im Personenschutz tätig sein.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 51%
  • 27%
  • 10%
  • 9%
  • 3%
  • Mittelschulabschluss 51%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 27%
  • ohne Mittelschulabschluss 10%
  • Hochschulreife 9%
  • Sonstige 3%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 2 Jahre

Ausbildungsgehalt als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

  • 1. Ausbildungsjahr 1.250 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.300 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Januar 2025, Quelle: IHK Würzburg)

Mögliche Berufsschulen für Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Benötigte Stärken

Abbildung Dominosteine

Reaktionsgeschwindigkeit

(z.B. für das schnelle Eingreifen in Gefahrensituationen)

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. beim Kontrollieren von Alarmeinrichtungen und Schließsystemen, beim Durchführen von Sicherheitskotrollen)

Abbildung Frau mit gezeichneten muskulären Armen

Durchsetzungsvermögen

(z.B. beim Erteilen von Platzverweisen, für das sichere und souveräne Auftreten auch in Gefahrensituationen)

Abbildung Person die einen Ordner als Hut trägt

Belastbarkeit

(z.B. Überwachen von Betriebsgeländen u.a. mit Videoüberwachungsanlagen)

Interessante Schulfächer

Deutsch

(z.B. beim Dokumentieren von Sachverhalten)

Mathematik

(z.B. beim Erstellen von Kalkulationen und Abrechnen von erbrachten Leistungen)

Wirtschaft / Recht

(z.B. beim Beurteilen von Rechtsverstößen und Erkennen von Datenschutztatbeständen)

Sport

(z.B. bei weiten Kontrollgängen und beim körperlichen Einsatz im Eigen- und Personenschutz)

Wie viel verdient man als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Während der Ausbildung zur Servicekraft im Bereich Schutz und Sicherheit können Auszubildende mit einem Gehalt von 1.250 € im ersten Jahr rechnen. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt das monatliche Einkommen auf 1.300 €, was den wertvollen Beitrag der angehenden Fachkräfte in der Sicherheitsbranche anerkennt. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung eröffnet sich ein attraktives Verdienstpotenzial. Einstiegsgehälter liegen bei mindestens 2.622 €, während das durchschnittliche Einkommen bei etwa 3.133 € liegt. Erfahrene Fachkräfte können sogar bis zu 3.739 € verdienen. Diese Entwicklung macht die Ausbildung zur Servicekraft im Bereich Schutz und Sicherheit zu einer lohnenswerten Karrierewahl, die nicht nur finanzielle Sicherheit bietet, sondern auch vielfältige berufliche Perspektiven in einem dynamischen Umfeld eröffnet.

Was man in der Ausbildung als Servicekraft - Schutz und Sicherheit lernt

Während ihrer Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit erwerben die Auszubildenden eine Vielzahl von Fähigkeiten und Kenntnissen, um die Sicherheit von Personen und Eigentum zu gewährleisten. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Teamarbeit und Kooperation, da Sicherheitskräfte oft in Teams arbeiten und eng zusammenarbeiten müssen, um effektiv zu agieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die kundenorientierte Kommunikation. Die Auszubildenden lernen, mit Kunden zu interagieren und angemessen auf deren Anliegen und Bedürfnisse einzugehen, während sie gleichzeitig die Sicherheitsvorschriften einhalten.

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung betrifft das Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Die Auszubildenden werden in verschiedenen Szenarien geschult, um angemessen auf Bedrohungen oder Notfälle zu reagieren und die Sicherheit von Personen und Einrichtungen zu gewährleisten. Ein umfassendes Verständnis der Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste ist ebenfalls Teil der Ausbildung. Die Auszubildenden lernen die relevanten Gesetze und Vorschriften kennen, die ihre Arbeit als Sicherheitskraft regeln, und wie sie diese in der Praxis anwenden können. Des Weiteren werden die Auszubildenden in verschiedenen Sicherheitsdiensten und Sicherheitsbereichen geschult. Dazu gehören unter anderem die Überwachung von Gebäuden und Geländen, die Kontrolle von Zutritten und Ausgängen sowie die Durchführung von Personen- und Taschenkontrollen.

Tipps für Bewerber als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Bewerbung

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit sorgst du dafür, dass Menschen, Gebäude, Veranstaltungen oder Anlagen sicher sind. Du überwachst Eingänge, kontrollierst Sicherheitseinrichtungen, führst Streifengänge durch und greifst ein, wenn es zu Zwischenfällen kommt. Dabei brauchst du Aufmerksamkeit, Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein – denn du trägst direkt zur Sicherheit anderer bei. In deiner Bewerbung solltest du zeigen, dass du zuverlässig, diszipliniert und entscheidungsfähig bist.

  •  Verantwortungsbewusstsein: Du schützt Personen und Werte – Fehler können schwerwiegende Folgen haben.
  •  Aufmerksamkeit: Du erkennst Gefahren frühzeitig und handelst überlegt.
  •  Selbstsicherheit: Du bleibst ruhig, auch in kritischen Situationen.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Kolleginnen, Polizei, Feuerwehr oder Veranstaltern zusammen.
  •  Kommunikationsfähigkeit: Du musst klar und höflich mit Menschen umgehen – auch in schwierigen Momenten.

Tipp: Wenn du gerne Verantwortung übernimmst, Menschen schützt und in stressigen Situationen ruhig bleibst, erwähne das – es zeigt, dass du das Sicherheitsgewerbe ernst nimmst und mit Besonnenheit arbeitest.

Kleidung für das Gespräch

Im Sicherheitsbereich zählt ein gepflegtes, ordentliches und respektvolles Auftreten. Du solltest zeigen, dass du diszipliniert, zuverlässig und professionell bist.

  •  Saubere, schlichte Kleidung: Eine Stoffhose oder dunkle Jeans mit Hemd oder Bluse wirkt seriös.
  •  Dezente Farben: Schwarz, Dunkelblau oder Grau passen gut zum Berufsfeld.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung, ordentliche Frisur und eine aufrechte Haltung vermitteln Respekt und Stärke.
  •  Ruhige, kontrollierte Ausstrahlung: Zeigt Souveränität und Selbstdisziplin.
  •  Selbstbewusste Haltung: Wirkt professionell und verantwortungsvoll.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, dem man Vertrauen schenkt – ruhig, kontrolliert, zuverlässig und respektvoll.

Mögliche Fragen im Gespräch

Der Ausbildungsbetrieb möchte wissen, ob du die Verantwortung, die mit Sicherheitsarbeit verbunden ist, verstehst und mit Disziplin arbeitest.

  •  „Was interessiert Sie an der Arbeit im Bereich Schutz und Sicherheit?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn jemand aggressiv oder unkooperativ ist?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Teamarbeit im Sicherheitsdienst?“
  •  „Wie behalten Sie Ruhe, wenn viele Menschen durcheinanderreden oder drängeln?“
  •  „Wie gehen Sie mit Regeln und Vorschriften um?“
  •  „Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie eine verdächtige Situation bemerken?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du ruhig geblieben, Konflikte gelöst oder Verantwortung übernommen hast – das zeigt, dass du die richtige Haltung für den Beruf hast.

 Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen, dass du dich für die Abläufe, Einsatzorte und Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Sicherheitsdienst interessierst.

  •  „In welchen Bereichen werden Auszubildende eingesetzt – z. B. Werkschutz, Veranstaltungsschutz oder Empfangsdienst?“
  •  „Wie ist die Ausbildung zwischen Theorie, Einsatztraining und rechtlichen Grundlagen aufgebaut?“
  •  „Welche körperlichen oder mentalen Anforderungen sind besonders wichtig?“
  •  „Wie werden Sicherheitskräfte auf Notfälle oder Konfliktsituationen vorbereitet?“
  •  „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder Sicherheitsmeister/in?“
  •  „Wie wichtig sind Kommunikations- und Deeskalationstechniken in Ihrem Betrieb?“

Tipp: Frag nach Einsatzorten, Ausbildungsschwerpunkten und Entwicklungsmöglichkeiten – das zeigt, dass du Sicherheit nicht nur als Job, sondern als verantwortungsvolle Aufgabe verstehst.
 

Mögliche Karrierechancen als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Vorteile des Berufs Servicekraft - Schutz und Sicherheit

Verantwortung für Sicherheit

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit bist du für die Sicherheit von Personen, Gebäuden und Veranstaltungen verantwortlich. Du trägst dazu bei, potenzielle Gefahren zu erkennen, zu verhindern und im Ernstfall angemessen zu reagieren.

Vielseitige Einsatzgebiete

Deine Aufgaben können vielfältig sein und umfassen beispielsweise die Überwachung von Einrichtungen, Kontrollen von Personen und Fahrzeugen, die Durchführung von Sicherheitspatrouillen sowie den Einsatz bei Veranstaltungen oder Großereignissen.

Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten

Du lernst, in Konfliktsituationen deeskalierend zu handeln und sicherheitsrelevante Informationen klar und verständlich zu kommunizieren. Gleichzeitig entwickelst du Empathie und Durchsetzungsvermögen, um Sicherheitsvorschriften konsequent durchzusetzen.

Sicherheitstechnik und -systeme

Im Rahmen deiner Ausbildung wirst du mit verschiedenen Sicherheitstechnologien und -systemen vertraut gemacht, wie beispielsweise Videoüberwachungsanlagen, Zutrittskontrollsystemen oder Alarmeinrichtungen.

Rechtliche Grundlagen

Du erwirbst Kenntnisse über relevante rechtliche Vorschriften und Gesetze im Bereich der Sicherheit, einschließlich Datenschutzbestimmungen, Hausrecht oder Gewerberecht.

Einsatz unter erschwerten Bedingungen

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit arbeitest du oft unter erschwerten Bedingungen, wie zum Beispiel im Freien, bei Nacht oder an Wochenenden und Feiertagen. Du lernst, flexibel zu sein und auch in herausfordernden Situationen professionell zu agieren.

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Mögliche Digitalisierungen als Servicekraft - Schutz und Sicherheit

  • Sensorik

    Bewegungssensoren auf Funktionalität kontrollieren.

  • Connected Buildings

    Entgegennahme von Alarm- und Störungsmeldungen über eine vernetzte Gebäudetechnik.

  • E-Ticketing

    Durchführung von Eintrittskontrollen durch die Verwendung von Mobile-Ticketing-Geräten.

  • Drohnentechnik

    Größere Firmengelände und Veranstaltungen mit Drohnen überwachen.

  • Wearable Technology

    Mithilfe einer Datenbrille potenzielle Fluchtwege und Gebäudeinformationen betrachten.