Automobilkaufmann/-frau (m/w/d)

Verkehr, Logistik
Abbildung Frau sitzt im weißen Auto, Mann steht in der offenen Autotür

Ausbildung als Automobilkaufmann/-frau

Wer im Autohaus nach einem neuen Fahrzeug Ausschau hält, der hat automatisch mit ihnen Kontakt: Automobilkaufleute. Sie sind für die kaufmännischen Aufgaben im Autohaus zuständig, allen voran natürlich den Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Annahme von Reparatur- und Wartungsaufträgen und sind für die Ersatzteilbeschaffung zuständig. Auch übernehmen sie buchhalterische und kalkulatorische Aufgaben: Dazu gehört es Rechnungen und Aufträge zu bearbeiten, Privat- oder Geschäftskunden und Geschäftskundinnen über Leasing- oder Finanzierungsmöglichkeiten zu beraten, Kfz-Zubehör zu verkaufen, Zulassungen und Abmeldungen vorzunehmen und Marketingaktionen zu organisieren.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 51%
  • 42%
  • 5%
  • 2%
  • 1%
  • Hochschulreife 51%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 42%
  • Mittelschulabschluss 5%
  • ohne Mittelschulabschluss 2%
  • Sonstige 1%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Automobilkaufmann/-frau

  • 1. Ausbildungsjahr 1.100 € bis 1.119 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.147 € bis 1.220 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.204 € bis 1.360 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. September 2025, Quelle: WSI Tarifarchiv)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Automobilkaufmann/-frau lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Automobilkaufmann/-frau

64 Ausbildungsplätze Automobilkaufmann/-frau vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Verkäuferin berät einen Kunden

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. um einen exzellenten Service zu bieten und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen)

Abbildung Frau präsentiert an einer Flipp Chart Folie

Präsentationsfähigkeit

(z.B. in der Vorführung und bei der Präsentation der Fahrzeuge)

Abbildung zwei Menschen schütteln sich die Hand

Verhandlungsgeschick

(z.B. um Preise und Konditionen erfolgreich auszuhandeln)

Abbildung Person die eine leere Sprechblase in der Hand hält

Kommunikationsfähigkeit

(z.B. um effektiv mit Kunden zu sprechen und ihre Bedürfnisse zu verstehen)

Abbildung Balkendiagramm auf einen Klemmbrett

Wirtschaftliche Grundkenntnisse

(z.B. beim Erstellen von Angeboten und Rechnungen)

Interessante Schulfächer

Wirtschaft / Recht

(z.B. bei der Beratung von Leasing- und Finanzierungsmodellen)

Fremdsprachen

(z.B. bei internationaler Kundenkorrespondenz)

Mathematik

(z.B. für das Berechnen von Finanzierungsmodellen)

Englisch

(z.B. um mit ausländischen Kunden zu sprechen)

Deutsch

(z.B. bei Kundenverhandlungen, für die Geschäftskorrespondenz)

Wie viel verdient man als Automobilkaufmann/-frau

Während der Ausbildung zum Automobilkaufmann bzw. zur Automobilkauffrau steigt das Gehalt stetig an. Im ersten Ausbildungsjahr verdient man bis zu 1.089 € monatlich. Im zweiten Jahr erhöht sich das Gehalt auf bis zu 1.170 €, und im dritten Ausbildungsjahr kann man bereits mit einem Verdienst von bis zu 1.310 € rechnen. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erwarten einen attraktive Verdienstmöglichkeiten. Das Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 2.983 € pro Monat. Im Durchschnitt verdienen Automobilkaufleute etwa 3.926 €, wobei das Gehalt mit steigender Berufserfahrung und Verantwortung auf bis zu 5.504 € ansteigen kann. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Beruf des Automobilkaufmanns bzw. der Automobilkauffrau nicht nur vielseitig und spannend, sondern auch finanziell lohnenswert ist.

Was man in der Ausbildung als Automobilkaufmann/-frau lernt

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann/-frau bietet eine vielseitige Palette an Fähigkeiten und Kenntnissen, die für eine erfolgreiche Tätigkeit im Automobilhandel erforderlich sind. Ein zentraler Aspekt ist die Organisation und der Verkauf von Teilen und Zubehör. Hierzu gehört die fachgerechte Beratung von Kunden, die Identifizierung ihrer Bedürfnisse und die Auswahl passender Produkte. Zudem wird gelernt, wie man an Werkstattprozessen teilnimmt und als Bindeglied zwischen Handel und Werkstatt agiert, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Die Organisation des Kundendienstes und die Unterstützung des Servicebereichs sind weitere wichtige Aufgaben. Dazu gehört die Terminvereinbarung, die Klärung von Kundenanfragen und die Koordination von Reparaturen und Wartungsarbeiten.Im Rahmen der Ausbildung werden auch Kenntnisse im betrieblichen Marketing vermittelt. Dies umfasst die Planung und Durchführung von Marketingaktivitäten, um den Fahrzeughandel anzukurbeln und die Marke zu stärken.
 

Tipps für Bewerber als Automobilkaufmann/-frau

Bewerbung

Als Automobilkaufmann/-frau verbindest du Technik, Organisation und Kundenkontakt – du kümmerst dich um den Verkauf, Service und die Abwicklung rund ums Auto. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du kommunikativ, zuverlässig und interessiert an Fahrzeugen bist.

  •  Interesse an Autos zeigen: Schreib, dass dich Fahrzeuge, Technik und Mobilität begeistern – das gehört in der Branche einfach dazu.
  •  Kundenorientierung betonen: Du berätst Menschen beim Autokauf oder in der Werkstatt – Freundlichkeit und Geduld sind wichtig.
  •  Organisationstalent hervorheben: Ob Termine, Bestellungen oder Verträge – Ordnung und Genauigkeit zählen hier.
  • Zuverlässigkeit und Teamgeist: Im Autohaus arbeitet man eng zusammen – Verkauf, Werkstatt und Verwaltung greifen ineinander.
  • Tipp: Wenn du schon ein Praktikum im Autohaus oder in einem kaufmännischen Bereich gemacht hast, erwähne das. Es zeigt, dass du den Alltag kennst.

Kleidung für das Gespräch

In einem Autohaus zählt ein gepflegtes und selbstbewusstes Auftreten – du repräsentierst schließlich das Unternehmen gegenüber Kunden.

  • Schick, aber nicht übertrieben: Saubere Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Polo-Shirt wirken professionell.
  • Gepflegtes Erscheinungsbild: Frisur, Hände und Kleidung sollten ordentlich sein – das macht Eindruck.
  •  Keine Freizeitkleidung: Jogginghose oder T-Shirt mit Aufdruck sind tabu.
  •  Körpersprache: Freundlich, offen und aufmerksam – so wirkst du kundenorientiert und selbstsicher.
  • Ziel: Du sollst zeigen, dass du höflich, gepflegt und serviceorientiert bist.

Mögliche Fragen im Gespräch

Im Gespräch möchte der Betrieb wissen, ob du dich für Autos und Kundenkontakt gleichermaßen interessierst.

  •  „Warum möchtest du Automobilkaufmann/-frau werden?“
  •  „Was reizt dich an der Arbeit im Autohaus?“
  •  „Wie gehst du mit Kunden um, die sich nicht sofort entscheiden können?“
  • „Wie wichtig ist dir Teamarbeit?“
  • „Was bedeutet für dich guter Service?“
  •  „Wie bleibst du ruhig, wenn es hektisch wird?“

Tipp: Denk an Beispiele, bei denen du freundlich, hilfsbereit oder organisiert gehandelt hast – das zeigt, dass du zu einem kundenorientierten Beruf passt.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, kannst du mit klugen Fragen echtes Interesse zeigen.

  • „Wie läuft die Ausbildung zwischen Verkauf, Verwaltung und Werkstatt ab?“
  •  „Welche Abteilungen lerne ich während der Ausbildung kennen?“
  • „Wie unterstützen Sie Azubis beim Erlernen von Verkaufsgesprächen?“
  • „Welche digitalen Systeme oder Programme werden hier genutzt?“
  •  „Wie groß ist das Team im Verkauf oder Service?“
  •  „Wie stehen die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden?“

Tipp: Frag nach Themen, die dich wirklich interessieren – etwa Elektromobilität, Online-Verkauf oder Kundenberatung. Das zeigt, dass du mitdenkst und in die Zukunft blickst.

Mögliche Karrierechancen als Automobilkaufmann/-frau

Vorteile des Berufs Automobilkaufmann/-frau

Branchenspezifisches Wissen

Während der Ausbildung erwerben die Auszubildenden umfassendes Wissen über Fahrzeuge, von technischen Details und Funktionen bis hin zu neuesten Automobiltechnologien. Dies ermöglicht es ihnen, Kunden kompetent zu beraten und zu unterstützen.

Kundenorientierung und Verkaufsfähigkeiten

Automobilkaufleute sind oft die ersten Ansprechpartner für Kunden, die ein Fahrzeug kaufen oder sich über Autos informieren möchten. Die Ausbildung legt daher großen Wert auf Kundenberatung und Verkaufstechniken, was die Auszubildenden befähigt, auf Kundenwünsche einzugehen und Verkaufsabschlüsse erfolgreich zu gestalten.

Vielseitigkeit und Flexibilität

Die Ausbildung bereitet auf eine Vielzahl von Aufgaben vor, von der Fahrzeugbewertung und -auslieferung bis hin zum Marketing, Vertrieb und Kundenservice. Diese Vielseitigkeit macht den Beruf abwechslungsreich und bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten innerhalb der Automobilbranche.

Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Grundlagen

Neben dem spezifischen Automobilwissen erlernen Auszubildende auch allgemeine kaufmännische Fähigkeiten wie Buchhaltung, Controlling und Vertragswesen. Diese Kenntnisse sind universell einsetzbar und bilden eine solide Basis für die berufliche Zukunft.

Umgang mit modernen Technologien

Die Automobilindustrie ist stark technologiegetrieben. Auszubildende lernen den Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Management-Software, die in Autohäusern und bei Automobilherstellern verwendet wird.

Netzwerkaufbau und Branchenkontakte

Während der Ausbildung knüpfen die Auszubildenden wertvolle Kontakte innerhalb der Automobilbranche, die für ihre berufliche Zukunft nützlich sein können. Praktika und Kooperationen mit Autohäusern und anderen Unternehmen der Branche bieten zudem Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche.

Leidenschaft für Autos

Für viele ist die Arbeit in der Automobilbranche nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Die Ausbildung zum Automobilkaufmann oder zur Automobilkauffrau eignet sich daher besonders für Autoliebhaber, die ihr Hobby zum Beruf machen möchten.

Häufige Fragen zum Ausbildungsberuf Automobilkaufmann/-frau

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