Ausbildung als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
Das Kleine ist nicht ihre Sache, die Arbeit in Einfamilienhäusern überlassen sie lieber anderen: Elektroniker und Elektronikerinnen der Fachrichtung Gebäude- und Infrastruktursysteme haben es gerne eine Nummer größer. Sie planen Lüftungs-, Heizungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme in Wohn- und Industrieanlagen, Schulen, Krankenhäusern und anderen großen Gebäuden, installieren diese und stellen deren reibungsloses Funktionieren sicher. Außerdem überwachen sie die Anlagen mit Hilfe von Leitsystemen, überprüfen die Einrichtungen und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, erstellen Fehlerdiagnosen und setzen die technischen Einrichtungen selbst instand oder veranlassen deren Reparatur. Darüber hinaus beraten sie ihre Auftraggeber, kalkulieren Kosten und vergeben Aufträge.
Persönliche Interessen
Ausbildungsanfänger in Deutschland
- 55%
- 27%
- 15%
- 3%
- 1%
- Mittlerer Bildungsabschluss 55%
- Hochschulreife 27%
- Mittelschulabschluss 15%
- ohne Mittelschulabschluss 3%
- Sonstige 1%
Ausbildungsdetails
| Ausbildungsdauer | 3,5 Jahre |
|---|
Ausbildungsgehalt als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
(Abweichungen möglich, Stand: 10. Januar 2025, Quelle: WSI Tarifpolitischer Monatsbericht)
Ausbildungsverkürzung
Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme lässt sich bis auf 2,5 Jahre verkürzen.
2 Ausbildungsplätze Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme vorhanden
-
Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme (m/w/d)
Ausbildung 2026KESSEL SE + Co. KGBahnhofstr. 3185101 Lenting -
Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme (m/w/d)
Ausbildung 2027KESSEL SE + Co. KGBahnhofstr. 3185101 Lenting
Interessante Schulfächer
Mathematik
(z.B. für die Berechnung von elektrischen Strömen, Spannungen und Widerständen)
Physik
(z.B. um moderne-, digitale- und elektrische Systeme zu verstehen)
Informatik
(z.B. um mit computergesteuerten Systemen zu arbeiten und diese zu programmieren)
Werken / Technik
(z.B. für technische Zeichnungen und Pläne bei der Arbeit mit Bauplänen)
Wie viel verdient man als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
Während der Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme kannst du bereits mit einem attraktiven Ausbildungsgehalt rechnen. Im ersten Ausbildungsjahr liegt das Gehalt bei bis zu 1.070 €, im zweiten Jahr steigert es sich auf bis zu 1.180 €. Im dritten Ausbildungsjahr verdienst du zwischen 1.160 € und 1.290 €, und im vierten Jahr erhältst du schließlich rund 1.207 €. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung erwarten dich noch bessere Verdienstmöglichkeiten. Dein Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 3.023 €, im Durchschnitt verdienst du etwa 3.567 €, und mit wachsender Berufserfahrung und Verantwortung kannst du sogar bis zu 4.303 € verdienen. Diese solide Vergütung spiegelt die hohe Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in der Energie- und Gebäudetechnik wider.
Was man in der Ausbildung als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme lernt
Der Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme erlangt während seiner Ausbildung eine Vielzahl von Fertigkeiten und Kenntnissen, um komplexe elektrische Systeme in verschiedenen Einsatzgebieten zu planen, zu montieren, zu betreiben und instand zu halten. Dabei spielen auch Themen wie Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit eine wichtige Rolle. Ein zentraler Aspekt der Ausbildung ist die betriebliche und technische Kommunikation sowie das Planen und Organisieren der Arbeit, einschließlich der Bewertung der Arbeitsergebnisse. Der Auszubildende lernt, elektrische Betriebsmittel zu montieren und anzuschließen, sowie Messungen und Analysen von elektrischen Funktionen und Systemen durchzuführen. Darüber hinaus erwirbt er Kenntnisse im Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln sowie im Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen. Die Beratung und Betreuung von Kunden sowie das Erbringen von Serviceleistungen gehören ebenfalls zum Ausbildungsinhalt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung und dem Errichten, Erweitern oder Ändern von gebäudetechnischen Anlagen. Die Ausbildung umfasst auch das Instandhalten gebäudetechnischer Anlagen und Systeme sowie das Betreiben von technischen Systemen im Rahmen des technischen Gebäudemanagements. Die erlangten Qualifikationen können in verschiedenen Einsatzgebieten vertieft werden, darunter Wohn- und Geschäftsgebäude, Betriebsgebäude, Funktionsgebäude und -anlagen, Infrastrukturanlagen sowie Industrieanlagen. Durch diese umfassende Ausbildung ist der Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme optimal auf die vielfältigen Anforderungen seines späteren Berufsfeldes vorbereitet.
Tipps für Bewerber als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
Bewerbung
Als Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgst du dafür, dass große Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen oder Bürokomplexe technisch perfekt funktionieren. Du planst, installierst und wartest Strom-, Beleuchtungs-, Heizungs- und Sicherheitssysteme. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent mitbringst.
- Technikinteresse betonen: Du arbeitest mit elektrischen Anlagen, Steuerungen und modernen Gebäudetechnologien – Verständnis für Technik ist entscheidend.
- Sorgfalt und Sicherheitsbewusstsein: Du arbeitest mit Strom – Genauigkeit und Vorsicht sind oberstes Gebot.
- Verantwortung und Überblick: Du betreust komplexe Systeme, bei denen alles zusammenarbeiten muss – Planung ist Teil deines Jobs.
- Teamarbeit: Du arbeitest mit Hausmeistern, Ingenieuren und anderen Handwerkern – Kommunikation zählt.
- Tipp: Wenn du dich für Technik, Energieeffizienz oder Smart-Building-Lösungen interessierst, erwähne das – es passt perfekt zu diesem Beruf.
Kleidung für das Gespräch
In einem technischen Beruf wie diesem zählt ein gepflegtes, bodenständiges Auftreten – du sollst zeigen, dass du konzentriert und zuverlässig arbeitest.
- Schlicht und ordentlich: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Polo-Shirt – ordentlich, aber praktisch.
- Dezent und gepflegt: Saubere Kleidung und eine ruhige Ausstrahlung vermitteln Professionalität.
- Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Hände und eine ordentliche Frisur zeigen Sorgfalt – wie sie im Beruf gebraucht wird.
- Körpersprache: Aufmerksam, ruhig und interessiert – das vermittelt Verlässlichkeit und technisches Verständnis.
- Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der Verantwortung für komplexe Gebäudetechnik übernehmen kann.
Mögliche Fragen im Gespräch
Im Gespräch möchte der Betrieb wissen, ob du technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an moderner Gebäudetechnik hast.
- „Warum möchten Sie Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme werden?“
- „Was interessiert Sie an der Arbeit mit Gebäudetechnik?“
- „Wie gehen Sie vor, wenn eine Anlage ausfällt?“
- „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit im Umgang mit Strom?“
- „Wie reagieren Sie, wenn Sie unter Zeitdruck ein Problem lösen müssen?“
- „Wie arbeiten Sie im Team, wenn mehrere Gewerke beteiligt sind?“
Tipp: Denk an Situationen, in denen du konzentriert, strukturiert oder technisch gearbeitet hast – das zeigt, dass du in diesem Beruf richtig bist.
Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst
Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, kannst du mit gezielten Fragen Interesse und Weitblick zeigen.
- „Wie ist die Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme aufgebaut?“
- „Welche Systeme und Anlagen betreuen Sie hauptsächlich – z. B. Energie, Sicherheit oder Klima?“
- „Wie werden Azubis an komplexe Steuerungs- und Leitsysteme herangeführt?“
- „Wie viel Praxisanteil hat die Ausbildung im Vergleich zur Theorie?“
- „Welche neuen Technologien spielen im Bereich Gebäudeautomation eine Rolle?“
- „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Energie- und Gebäudemanagement oder Meister?“
Tipp: Frag nach Systemen, Digitalisierung oder Energieeffizienz – das zeigt, dass du nicht nur das Handwerk siehst, sondern auch die Zukunft der Gebäudetechnik im Blick hast.
Mögliche Karrierechancen als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
-
Ausbilder - AdA-Schein
Andere Weiterbildung
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Elektrotechnik (Studium)
Studium
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Energietechnik (Studium)
Studium
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Fachwirt - Solartechnik
Kaufmännische Weiterbildung
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Industriemeister - Elektrotechnik
Meisterweiterbildung
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Prozessmanager - Elektrotechnik
Andere Weiterbildung
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Techniker - Elektrotechnik
Technikerweiterbildung
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Techniker - Elektrotechnik/Automatisierungstechnik
Technikerweiterbildung
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Techniker - Elektrotechnik/Energietechnik
Technikerweiterbildung
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Technischer Fachwirt
Kaufmännische Weiterbildung
-
Versorgungstechnik (Studium)
Studium
Vorteile des Berufs Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
Integration von Gebäude- und Infrastruktursystemen
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sind spezialisiert auf die Planung, Installation, Wartung und Reparatur von elektronischen Systemen in Gebäuden und Infrastrukturen. Dazu gehören beispielsweise elektrische Anlagen, Beleuchtungssysteme, Sicherheits- und Überwachungstechnik, Kommunikationsnetzwerke, Zugangskontrollsysteme und mehr.
Fachwissen in Elektrotechnik und IT
Der Beruf erfordert ein breites Fachwissen in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik, Netzwerktechnik, Gebäudetechnik und Automation. Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme müssen in der Lage sein, verschiedene technische Systeme zu verstehen, zu integrieren und zu optimieren.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme tragen dazu bei, die Sicherheit von Gebäuden und Infrastrukturen zu gewährleisten, indem sie sicherheitsrelevante Systeme wie Brandmeldeanlagen, Videoüberwachungssysteme, Zugangskontrollsysteme und Alarmanlagen installieren und warten. Sie sorgen auch für eine zuverlässige Stromversorgung und Kommunikationstechnik.
Effizienzsteigerung und Energieeinsparung
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme helfen dabei, die Energieeffizienz von Gebäuden und Infrastrukturen zu verbessern, indem sie energieeffiziente Beleuchtungssysteme, Heizungs- und Klimaanlagen, sowie intelligente Gebäudesteuerungssysteme installieren und optimieren.
Mögliche Digitalisierungen als Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme
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Connected Living
Smartphone-basierte Bediensysteme zur Steuerung von Beleuchtung und Klimaanlage.
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Smart Metering
Installieren von intelligente Mess- und Zählergeräte, um den Stromverbrauch zu erfassen.
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Ambient Assisted Living - AAL
Installation von Smart-Home-Systemen zur Verbesserung des Alltags älterer und pflegebedürftiger Menschen.
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Smart Grid
Installation von Sensoren, Planungs- und Steuerungssoftware sowie Echtzeitdatenmanagementsystemen zur intelligenten Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Strom.
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IoT-Plattformen
Einrichten von Analyseplattformen für Kälte- und Klimatechnik.
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5G-Technologie
Digitale Vernetzung von Gebäudesysteminfrastrukturen durch 5G-Technologie.
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Photonik
Integrieren von optischen Sensoren in Steuerungssysteme.
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Connected Buildings
Installation von Gebäudeautomationssystemen; Haus- und Kommunikationstechnik verbinden.
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Smart Hospitality
Installation von vernetzten Sensoren in Hotelbetrieben.
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Service-Portale und -Apps
Bereitstellung von technischen Dokumentationen für Kunden über Geräte, Systeme und Anlagen; Interaktion mit Kunden bei technischen Störungen aufrechterhalten.
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Mikroelektronik
Mikrochips zur Steuerung von Gebäudeautomationssystemen integrieren.
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Embedded Systems
Installation von Systemsoftware für Gebäudeautomationsanlagen.
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Echtzeitdatensysteme
Durch die Analyse von Prozessdaten können Energieversorgsanlagen in Echtzeit vorausschauend gewartet werden.
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Aktoren
Installation von intelligente Aktoren für Steuerungs-, Sicherheits- und Diagnosefunktionen.
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Sensorik
Installation oder Austausch von Wärmesensoren für Solaranlagen.
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Drohnentechnik
Verwendung von Drohnen zur Überprüfung von Solaranlagen.
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3D-Druck
Elektronische Bauelemente auf Oberflächen bedrucken.
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Wearable Technology
Datenbrillen verwenden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten zu unterstützen.
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Speicherprogrammierbare Steuerung
Installation und Konfiguration von Regel- und Steuerungsprogrammen für gebäudetechnische Anlagen.
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Augmented Reality Operation
Mittels virtuell eingeblendeter Daten die Wartung von Heizungs- und Klimaanlagen durchführen.
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3D-Laserscanning
Vermessung von Räumlichkeiten zur Planung der Gebäudetechnik.
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