Fachkraft - Schutz und Sicherheit(m/w/d)

Dienstleistung

Ausbildungsberuf Fachkraft - Schutz und Sicherheit

Im Prinzip sind sie so etwas wie eine private Polizei: Sie holen im gepanzerten Wagen die Tageseinnahmen aus dem Supermarkt ab und sorgen bei Konzerten dafür, dass alles ruhig bleibt. Fachkräfte für Schutz und Sicherheit haben zwar oft ein breites Kreuz, ihr Job verlangt aber auch sehr viel Gespür und Erfahrung, denn sie müssen in der Lage sein, Situationen und Gefährdungspotenziale richtig einzuschätzen. Sie beraten ihre Kunden deshalb in den Bereichen Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Objekt- und Werttransportschutz, wirken bei der Installation und Inbetriebnahme von sicherheitstechnischen Einrichtungen mit und überprüfen regelmäßig, ob diese einwandfrei funktionieren. Am Werkseingang bzw. bei Veranstaltungseinlass stellen sie sicher, dass nur berechtigte Personen die jeweiligen Anlagen betreten. Sie führen ferner Kontrollgänge in Gebäuden und auf dem Gelände von Unternehmen durch und prüfen dabei nicht nur, ob sich dort keine unerlaubten Personen aufhalten, sondern auch ob die Vorschriften zum Brand- und Umweltschutz eingehalten werden.

Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 42%
  • 39%
  • 13%
  • 4%
  • 2%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 42%
  • Mittelschulabschluss 39%
  • Hochschulreife 13%
  • ohne Mittelschulabschluss 4%
  • Sonstige 2%

In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Mittelschulabschluss und mittlerem Bildungsabschluss ein.

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsvergütung

  • 1. Ausbildungsjahr 1.150 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.200 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.250 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Januar 2023, Quelle: BDSW)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Fachkraft - Schutz und Sicherheit läßt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Benötigte Stärken

Auffassungsgabe

(z.B. um sicherzustellen, dass keine Unbefugten auf ein Firmengelände gelangen)

Reaktionsgeschwindigkeit

(z.B. um in einem Notfall reagieren zu können)

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. um ein Werttransportfahrzeug sicher von A nach B zu bringen)

Durchsetzungsvermögen

(z.B. wenn Gäste einer Veranstaltung unerlaubt in den Backstage-Bereich wollen)

Interessante Schulfächer

Deutsch

(z.B. um gut mit der Einsatzleitstelle korrespondieren zu können)

Sport

(z.B. um den körperlichen Anforderungen im Rahmen des Personenschutzes gerecht zu werden)

Werken / Technik

(z.B. bei der Installation von Sicherheitstechnischen Einrichtungen)

3 Ausbildungsplätze Fachkraft - Schutz und Sicherheit vorhanden