Geigenbauer(m/w/d)

Produktion, Fertigung

Ausbildungsberuf Geigenbauer

Ihr großes Vorbild ist natürlich Antonio Stradivari, dessen Geigen zum Teil heute noch gespielt und für viel Geld gehandelt werden: Geigenbauer/innen stellen Violinen, Violen, Violoncelli und Gambe aus wertvollen und gut gelagerten Hölzern her. Dabei sägen sie Instrumententeile wie Boden, Decke, Schnecke oder Hals aus, bearbeiten die Teile durch Hobeln und Schleifen und leimen sie zusammen. Danach tragen sie den Lack für die Oberfläche auf, wobei große Sorgfalt gefordert ist, denn diese Schutzschicht beeinflusst den Klang des Instruments ganz entscheidend. Schließlich ziehen sie die Saiten auf, prüfen die Funktionsfähigkeit und Spielbarkeit des Instruments und verbessern ggf. durch Nacharbeiten die Tonqualität. Weitere Aspekte ihrer Tätigkeit sind die Reparatur und Restaurierung beschädigter oder historischer Instrumente sowie die Beratung der Kunden/innen.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsvergütung

  • 1. Ausbildungsjahr 800 €
  • 2. Ausbildungsjahr 900 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.000 €

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

(Abweichungen möglich, Stand: 01. April 2022, Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Geigenbauer läßt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Benötigte Stärken

Handwerkliches Geschick

(z.B. bei der millimetergenauen Holzbearbeitung)

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. bei der Beratung von Kunden/innen über ein individuell angefertigtes Instrument)

Sinn für Ästhetik

(z.B. beim Gestalten und Lackieren der Oberflächen)

Kritikfähigkeit

(z.B. um gut auf die Kritik der Kunden/innen eingehen zu können)

Interessante Schulfächer

Mathematik

(z.B. beim Berechnen von Flächenaufteilungen)

Physik

(z.B. beim Auswählen von Holzsorten oder Lackierungen)

Werken / Technik

(z.B. beim manuellen und maschinellen Bearbeiten von Werkstoffen)