Pflegefachhelfer - Altenpflege (m/w/d)

Soziales, Pädagogik
Abbildung junge Frau und ältere Frau unterhalten und sind Hand in Hand

Ausbildung als Pflegefachhelfer - Altenpflege

Einfühlungsvermögen und die Freude am Umgang mit Menschen sind die Grundvoraussetzungen für diesen Beruf: Pflegefachhelfer und Pflegefachhelferinnen arbeiten in Seniorenheimen, bei ambulanten Pflegediensten oder in Einrichtungen mit betreutem Wohnen. Sie unterstützen die Pflegefachkräfte bei der qualifizierten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und assistieren bei therapeutischen Maßnahmen. Ganz wichtig: Bei diesem Job darf man keine Berührungsängste haben, denn zu den Aufgaben der Pflegefachhelfer und Pflegefachhelferinnen gehört es u.a. auch, den Senioren bei der Körperpflege oder beim Essen zu helfen. Sie organisieren darüber hinaus auch Aktivitäten für die Senioren wie Spielenachmittage, Singstunden oder Gymnastik.

Alles für die Ausbildung als Pflegefachhelfer - Altenpflege https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/pflegefachhelfer-ausbildung-beruf100.html

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 1 Jahre

Ausbildungsgehalt als Pflegefachhelfer - Altenpflege

Während der Ausbildung erhält man in der Regel eine Ausbildungsvergütung. Die Höhe der Vergütung kann je nach Ausbildungsbetrieb variieren, liegt aber meist zwischen 700 € und 1200 € brutto pro Monat. Bei tarifgebundenen Trägern wie der Caritas oder im öffentlichen Dienst kann die Vergütung auch höher ausfallen.

65 Ausbildungsplätze Pflegefachhelfer - Altenpflege vorhanden

Benötigte Stärken

Arbeit eine junge Hand hält eine älter Hand

Freude an der Arbeit mit Menschen

(z.B. bei der Kommunikation mit Patienten und Angehörigen)

Abbildung zwei junge Männer machen ein Selfie mit drei jungen Frauen

Beziehungsfähigkeit

(z.B. um auf Bedürfnisse der Patienten einzugehen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. bei der Einhaltung der Hygienestandards)

Abbildung zwei Menschen beim Sport

Körperliche Fitness

(z.B. bei der Lagerung oder beim Waschen der Patienten)

Abbildung Person die eine leere Sprechblase in der Hand hält

Kommunikationsfähigkeit

(z.B. schnelle Weitergabe von Informationen oder Arbeitsergebnissen)

Interessante Schulfächer

Psychologie / Pädagogik

(z.B. beim angemessenen Umgang mit älteren Menschen)

Biologie

(z.B. um die Anatomie und wichtigen Prozesse im Körper zu verstehen)

Religionslehre / Ethik

(z.B. um sich verantwortungsvoll um den Gesundheitszustand der Patienten zu kümmern)

Wie viel verdient man als Pflegefachhelfer - Altenpflege

Während der Ausbildung zum Pflegefachhelfer in der Altenpflege erhältst du kein Gehalt, da es sich um eine rein schulische Ausbildung handelt. Dennoch lohnt sich der Einsatz, denn nach erfolgreichem Abschluss erwartet dich eine attraktive Vergütung. Dein Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 2.611 € brutto im Monat. Im Durchschnitt verdienen Pflegefachhelfer in der Altenpflege rund 2.906 € pro Monat. Mit steigender Berufserfahrung und weiteren Qualifikationen kannst du sogar bis zu 3.246 € verdienen. Die Ausbildung bietet dir somit eine solide Basis für einen zukunftssicheren und erfüllenden Beruf mit guten Verdienstmöglichkeiten. So startest du nach der schulischen Ausbildungszeit direkt mit einem sicheren Einkommen in deine berufliche Laufbahn.

Tipps für Bewerber als Pflegefachhelfer - Altenpflege

Bewerbung

Als Pflegefachhelfer/in in der Altenpflege unterstützt du ältere Menschen dabei, ihren Alltag würdevoll und selbstbestimmt zu gestalten. Du hilfst bei der Körperpflege, beim Anziehen, Essen und Gehen, begleitest zu Arztterminen und sorgst für soziale Kontakte. Dabei arbeitest du eng mit Pflegefachkräften zusammen und bist eine wichtige Bezugsperson für die Bewohnerinnen und Bewohner. In deiner Bewerbung solltest du zeigen, dass du empathisch, zuverlässig und belastbar bist.

  •  Einfühlungsvermögen: Du begegnest älteren Menschen mit Geduld, Respekt und Verständnis.
  •  Zuverlässigkeit: In der Pflege zählt Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – andere verlassen sich auf dich.
  •  Belastbarkeit: Körperliche und emotionale Stärke sind wichtig, um den Alltag gut zu meistern.
  •  Teamfähigkeit: Pflege ist Teamarbeit – du arbeitest mit Pflegekräften, Ärzten und Angehörigen zusammen.
  •  Kommunikationsfähigkeit: Zuhören, trösten und Mut machen gehören zum Alltag.

Tipp: Wenn du Freude daran hast, für andere da zu sein und Verantwortung zu übernehmen, erwähne das. Zeig, dass du nicht nur pflegst, sondern Menschen wirklich begleitest – das ist der Kern dieses Berufs.

Kleidung für das Gespräch

In der Pflege zählt ein gepflegtes, freundliches und hygienisches Auftreten. Du sollst zeigen, dass du sauber arbeitest, empathisch bist und Vertrauen ausstrahlst.

  •  Schlichte, saubere Kleidung: Eine Stoffhose oder gepflegte Jeans mit heller Bluse, Polo oder Hemd wirkt sympathisch und professionell.
  •  Bequeme, geschlossene Schuhe: Praktisch und gepflegt – in der Pflege sind Sicherheit und Komfort wichtig.
  •  Dezente Farben: Weiß, Hellblau oder Grau wirken ruhig und ordentlich.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Hände, dezentes Make-up und zusammengebundene Haare sind Pflicht.
  •  Freundliches Lächeln: Zeigt Offenheit und Herzenswärme – zwei Eigenschaften, die in der Altenpflege entscheidend sind.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, dem man ältere Angehörige gerne anvertraut – ruhig, vertrauenswürdig und verantwortungsvoll.

Mögliche Fragen im Gespräch

Der Ausbildungsbetrieb möchte wissen, ob du Herz, Geduld und die richtige Einstellung zur Pflege mitbringst.

  •  „Was bedeutet Pflege für Sie persönlich?“
  •  „Wie gehen Sie mit älteren oder demenzkranken Menschen um?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn ein Bewohner traurig oder verwirrt ist?“
  •  „Wie bewahren Sie Ruhe, wenn es stressig wird?“
  •  „Was gibt Ihnen Kraft in einem anspruchsvollen Pflegealltag?“
  •  „Haben Sie schon praktische Erfahrungen in der Betreuung oder Pflege gesammelt?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du Geduld gezeigt, anderen geholfen oder Verantwortung übernommen hast – solche Beispiele überzeugen im Gespräch besonders.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen, dass du echtes Interesse an der Ausbildung und am Arbeitsumfeld hast.

  •  „Wie ist die Ausbildung im Pflegealltag strukturiert?“
  •  „Welche Aufgaben übernehmen Pflegefachhelfer im Team?“
  •  „Wie werden neue Auszubildende in den Arbeitsalltag eingearbeitet?“
  •  „Gibt es die Möglichkeit, nach der Ausbildung die Weiterbildung zur Pflegefachkraft zu machen?“
  •  „Wie werden emotionale Belastungen im Team aufgefangen?“
  •  „Welche Rolle spielt der Kontakt zu Angehörigen im Arbeitsalltag?“

Tipp: Frag nach Weiterbildung, Teamarbeit und Betreuungskonzepten – das zeigt, dass du langfristig in der Pflege bleiben und dich fachlich wie menschlich weiterentwickeln möchtest.
 

Vorteile des Berufs Pflegefachhelfer - Altenpflege

Grundlagen der Altenpflege

Auszubildende erlernen die Grundprinzipien der Altenpflege, einschließlich der körperlichen, geistigen und sozialen Bedürfnisse älterer Menschen. Sie verstehen die Alterungsprozesse und wie diese die Pflege beeinflussen.

Unterstützung bei der Körperpflege

Die Ausbildung beinhaltet das Erlernen von Techniken zur Unterstützung älterer Menschen bei der täglichen Körperpflege, wie Baden, Ankleiden und Essen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Mobilität und Bewegungsförderung

Auszubildende lernen, wie man ältere Menschen bei der Erhaltung und Förderung ihrer Mobilität unterstützt, beispielsweise durch Gehübungen, Transfers und den Einsatz von Hilfsmitteln.

Ernährung und Hydratation

Die Ausbildung umfasst Wissen über die Ernährungsbedürfnisse älterer Menschen und wie man sie bei einer gesunden Ernährung unterstützt. Dazu gehört auch die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme.

Kommunikation und soziale Betreuung

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist das Erlernen effektiver Kommunikationstechniken und die Fähigkeit, auf die emotionalen und sozialen Bedürfnisse älterer Menschen einzugehen. Dies beinhaltet auch Aktivitäten, die die geistige Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.

Grundlagen der medizinischen Versorgung

Während Pflegefachhelfer keine umfassenden medizinischen Aufgaben übernehmen, lernen sie grundlegende Aspekte der medizinischen Versorgung, wie das Messen von Blutdruck oder Blutzucker und die Verabreichung von Medikamenten unter Aufsicht.

Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen

Die Ausbildung beinhaltet auch Erste-Hilfe-Kurse und das Erlernen von Notfallmaßnahmen, um in kritischen Situationen angemessen reagieren zu können.

Rechtliche und ethische Grundlagen

Auszubildende erlernen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Altenpflege sowie ethische Grundsätze, die ihre Arbeit leiten sollen.

Praktische Erfahrung

Ein wichtiger Teil der Ausbildung besteht aus praktischen Einsätzen in Altenpflegeeinrichtungen oder ambulanten Diensten, wo die Auszubildenden unter Anleitung und Aufsicht direkte Pflegeerfahrung sammeln.

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Mögliche Digitalisierungen als Pflegefachhelfer - Altenpflege

  • Telecare

    Mittels Videotelefonie Patienten und Angehörige über geplante pflegerische Maßnahmen aufklären.

  • Elektronische Pflegedokumentation - ePD

    Elektronische Erfassung und Dokumentation von Patientendaten für pflegerische Maßnahmen.

  • Ambient Assisted Living - AAL

    Patienten über altersgerechte Assistenzsysteme aufklären, die dazu dienen, die Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter zu steigern.

  • Wearable Technology

    Fachkenntnisse über externe digitale Blasenschrittmacher besitzen, die bei Blasenfunktionsstörungen die Blase kontrollieren.