Produktion, Fertigung

Metallblasinstrumentenmacher (m/w/d)

Metallblasinstrumentenmacher
Quelle: artivista/werbeatelier - stock.adobe.com
Löten, bohren, glätten – wer denkt dabei schon an Trompete, Posaune, Horn oder Tuba? Für Metallblasinstrumentenmacher/innen ist dies beruflicher Alltag. Denn sie formen vor allem Blech zu Klangkörpern, deren Einzelteile sie von Hand fertigen und schließlich zusammenbauen. Dabei bohren sie Grifflöcher, montieren Klappen, bauen das Ventilsystem ein und veredeln die Oberflächen. Dann prüfen sie die Klangqualität des fertigen Instruments und stimmen es. Neben der Beratung der Kunden/innen beim Kauf eines Instruments gehören auch Wartung, Pflege, Reparatur und Restaurierung von Metallblasinstrumenten zu ihren Aufgaben.

Details zur Ausbildung als Metallblasinstrumentenmacher

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung

(Abweichungen möglich, Stand: 01.01.2022, Quelle: Agentur für Arbeit)

  • 1. Ausbildungsjahr 806 €
  • 2. Ausbildungsjahr 901 €
  • 3. Ausbildungsjahr 999 €

Ausbildungsanfänger in Deutschland

50% 50%
  • Mittlerer Bildungsabschluss: 50%
  • Hochschulreife: 50%

Eigene Stärken

  • Einfühlungsvermögen (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Reparatur von Instrumenten)
  • Kunden- & Serviceorientierung (z.B. bei der Beratung von Kunden über Reparaturmöglichkeiten oder Neuanfertigungen)
  • Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)
  • Sorgfalt (z.B. genaues Beseitigen von Lötstellen, exaktes Schleifen und Polieren der Oberflächen)

Interessante Schulfächer

  • Mathematik (z.B. beim Berechnen von Maßen und Volumina)
  • Musik (z.B. für das Regulieren des Klangs und das Stimmen der Instrumente)
  • Physik (z.B. für das Verständnis physikalischer Zusammenhänge bei der Tonerzeugung)
  • Werken / Technik (z.B. beim Erstellen von Aufrissen und Anfertigen der Instrumente)