Fachinformatiker - Systemintegration (m/w/d)

IT, Computer

Ausbildung als Fachinformatiker - Systemintegration

Sie sind dafür verantwortlich, dass im Bereich der IT viele Räder ineinander greifen: Fachinformatiker und Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder beim Kunden richten sie diese Systeme entsprechend den Kundenanforderungen ein und betreiben bzw. verwalten sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden Störungen die Fehler systematisch und unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen eingrenzen und beheben. Sie beraten ferner interne und externe Anwender bei Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen Anwendungs- und Systemprobleme. Daneben erstellen sie Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 54%
  • 38%
  • 5%
  • 2%
  • 1%
  • Hochschulreife 54%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 38%
  • Mittelschulabschluss 5%
  • Sonstige 2%
  • ohne Mittelschulabschluss 1%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Fachinformatiker - Systemintegration

  • 1. Ausbildungsjahr 1.000 € bis 1.264 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.050 € bis 1.324 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.090 € bis 1.401 €

(Abweichungen möglich, Stand: 10. September 2025, Quelle: IG Metall)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Fachinformatiker - Systemintegration lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Fachinformatiker - Systemintegration

167 Ausbildungsplätze Fachinformatiker - Systemintegration vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Person vor einem Laptop

Computerkenntnisse

(z.B. um IT-Systeme zu konfigurieren)

Abbildung Frau macht Box auf und gezeichnete Glühbirnen kommen raus

Logisches Denken

(z.B. um Störungen und Fehler systematisch zu beheben)

Abbildung Animation von einer Skyline

Technisches Verständnis

(z.B. bei der Installation von Softwarelösungen)

Abbildung Frau die mit Kamera in einem Feld sitzt und Fotos macht

Kreativität

(z.B. bei der Entwicklung von zugeschnittenen IT-Lösungen)

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. beim Aufbau von komplexen Hardwarekomponenten)

Abbildung Menschenkette die sich gegenseitig hilft um auf einem Berg zu kommen

Hilfsbereitschaft

(z.B. wenn Updates aktualisiert oder Kollegen technische Probleme haben)

Interessante Schulfächer

Informatik

(z.B. bei der Auswahl und Anwendung unterschiedlicher Programmiersprachen)

Werken / Technik

(z.B. bei der Installation von Netzwerkkomponenten und zur Fehlermeldung)

Englisch

(z.B. um die Inhalte von Betriebsanleitungen und Fehlermeldungen richtig verstehen zu können)

Wie viel verdient man als Fachinformatiker - Systemintegration

Als Fachinformatiker für Systemintegration verdienst du bereits während der Ausbildung ein ansprechendes Gehalt. Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du bis zu 1.124 €, im zweiten Ausbildungsjahr steigt dein Verdienst auf bis zu 1.184 € und im dritten Ausbildungsjahr kannst du bis zu 1.261 € monatlich verdienen. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 3.717 € rechnen. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 4.749 €, abhängig von der Region, der Unternehmensgröße und deiner Berufserfahrung. Besonders in gut positionierten Unternehmen oder bei speziellen Qualifikationen sind sogar Spitzengehälter von bis zu 6.297 € möglich. Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind hervorragend, wodurch sich auch langfristig gute Entwicklungsmöglichkeiten für dein Gehalt ergeben.

Was man in der Ausbildung als Fachinformatiker - Systemintegration lernt

Der Fachinformatiker für Systemintegration erwirbt während seiner Ausbildung umfassende Fähigkeiten und Kenntnisse, um IT-Systeme effektiv in Unternehmen zu integrieren und zu betreiben. Zu seinen zentralen Aufgaben gehört das Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben, wobei er eng mit den spezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen seiner Kunden abstimmt. Darüber hinaus informiert und berät er Kunden und Kundinnen, beurteilt marktgängige IT-Systeme sowie kundenspezifische Lösungen und entwickelt, erstellt und betreut IT-Lösungen entsprechend den Anforderungen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Durchführung und Dokumentation von qualitätssichernden Maßnahmen sowie die Umsetzung, Integration und Prüfung von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz. Im Bereich der Systemintegration umfasst seine Ausbildung das Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen sowie das Installieren, Konfigurieren und Administrieren von Netzwerken und IT-Systemen. Zudem spielt das vernetzte Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien eine entscheidende Rolle, um effiziente Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Tipps für Bewerber als Fachinformatiker - Systemintegration

Bewerbung

Als Fachinformatiker/in für Systemintegration sorgst du dafür, dass Computer, Netzwerke und Server zuverlässig funktionieren. Du richtest IT-Systeme ein, wartest sie und behebst Störungen – oft genau dann, wenn andere nicht mehr weiterwissen. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du technisches Verständnis, Geduld und Freude am Lösen von Problemen hast.

  • Technikinteresse betonen: Du arbeitest täglich mit Hard- und Software – Begeisterung für IT ist die beste Grundlage.
  • Analytisches Denken: Du musst Fehler erkennen, Ursachen finden und passende Lösungen entwickeln.
  • Sorgfalt und Ruhe: Wenn Systeme nicht laufen, brauchst du einen kühlen Kopf und systematisches Vorgehen.
  • Team- und Serviceorientierung: Du unterstützt Kolleginnen und Kollegen – Freundlichkeit und klare Kommunikation zählen.
  • Tipp: Wenn du gerne Computer zusammenbaust, Netzwerke einrichtest oder Freunden bei PC-Problemen hilfst, erwähne das – es zeigt deine praktische Erfahrung.

Kleidung für das Gespräch

In der IT zählt ein gepflegtes, bodenständiges und authentisches Auftreten – du sollst professionell, aber nicht steif wirken.

  • Modern und ordentlich: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Polo-Shirt oder Pullover – sauber und gepflegt.
  • Dezent und ruhig: Schlichte Farben wirken seriös und passen gut zur IT-Branche.
  • Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und ein freundliches Auftreten machen den besten Eindruck.
  • Körpersprache: Aufmerksam, ruhig und offen – das zeigt Konzentration und technisches Verständnis.
  •  Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der zuverlässig, konzentriert und lösungsorientiert arbeitet.

Mögliche Fragen im Gespräch

Der Betrieb möchte wissen, ob du logisch denkst, technisches Verständnis hast und Verantwortung übernehmen kannst.

  •  „Warum möchten Sie Fachinformatiker/in für Systemintegration werden?“
  •  „Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit Netzwerken und Systemen?“
  • „Wie gehen Sie vor, wenn ein Rechner oder Server nicht funktioniert?“
  • „Wie bleiben Sie ruhig, wenn andere gestresst auf eine Lösung warten?“
  •  „Welche Erfahrungen haben Sie mit Hardware, Netzwerken oder Betriebssystemen?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Teamarbeit in IT-Projekten?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du technische Probleme gelöst oder Verantwortung übernommen hast – das zeigt, dass du praktisch denkst und strukturiert handelst.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, kannst du mit gezielten Fragen Interesse und Verständnis für den Beruf zeigen.

  • „Mit welchen Systemen und Netzwerken arbeite ich während der Ausbildung?“
  •  „Wie viel Zeit verbringe ich mit Support und wie viel mit Projektarbeit?“
  • „Wie läuft die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, z. B. im technischen Support?“
  • „Welche Bedeutung hat IT-Sicherheit in Ihrem Betrieb?“
  •  „Welche Technologien oder Cloud-Systeme werden bei Ihnen eingesetzt?“
  • „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung IT-Sicherheit oder Netzwerkadministration?“

Tipp: Frag nach Projekten, Sicherheit und Technik – das zeigt, dass du mitdenkst und dich für die Zukunft in der IT interessierst.
 

Mögliche Karrierechancen als Fachinformatiker - Systemintegration

Vorteile des Berufs Fachinformatiker - Systemintegration

Integration von IT-Systemen

Fachinformatiker für Systemintegration sind spezialisiert auf die Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen IT-Systemen. Sie planen, konfigurieren und setzen Systeme um, die den individuellen Anforderungen ihrer Kunden oder ihres Unternehmens entsprechen.

Breites Fachwissen

Der Beruf erfordert ein breites Wissen über verschiedene IT-Technologien und -Plattformen, einschließlich Netzwerktechnik, Betriebssysteme, Datenbanken, Virtualisierung, Cloud Computing, Sicherheitstechnologien und mehr. Fachinformatiker für Systemintegration müssen in der Lage sein, Systeme zu entwerfen, zu implementieren und zu warten, die reibungslos zusammenarbeiten.

Lösungsorientierte Problemlösung

Fachinformatiker für Systemintegration sind Problemlöser. Sie identifizieren Probleme in IT-Infrastrukturen, analysieren Ursachen und entwickeln Lösungen, um die Probleme zu beheben. Sie sind auch für die Durchführung von Tests und die Fehlerbehebung verantwortlich, um die optimale Funktionalität der Systeme sicherzustellen.

Kundenorientierung

Fachinformatiker für Systemintegration arbeiten eng mit Kunden zusammen, um deren individuelle Anforderungen zu verstehen und maßgeschneiderte IT-Lösungen bereitzustellen. Sie bieten Beratung, Schulung und Support für Kunden an und helfen ihnen dabei, ihre IT-Infrastrukturen effizienter und produktiver zu gestalten.

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Mögliche Digitalisierungen als Fachinformatiker - Systemintegration

  • Digitale Tafel

    Benutzerschulungen durch die Verwendung einer digitalen Tafel durchführen.

  • Distributed Filesystem

    Aufbauen und verwalten von netzwerkübergreifende Dateisysteme.

  • Identity- and Access-Management-Systeme

    Entwicklung von Software-Architekturen für Identity and Access Management (IAM)-Systeme.

  • In Memory Computing

    Administriere In-Memory-Systeme zur Speicherung von Daten im Arbeitsspeicher.

  • Colocation

    Unterbringung von Servern im Rechenzentrum eines Internet-Service-Providers und deren Netzwerkanbindung.

  • Lizenz-Management-Systeme

    Softwaresysteme für das Lizenzmanagement innerhalb des Unternehmens entwickeln und einführen.

  • Edge Computing

    Einrichten von Netzwerkarchitekturen, die zentrale Rechenzentren in der Cloud entlasten.

  • Software-definiertes Wide Area Networking

    Installation und Wartung von Software für die Steuerung und Weiterleitung von cloudbasierten Unternehmensnetzwerken.

  • Data Warehouse

    Einrichtung und Verwaltung zentraler Unternehmensdatenbanksysteme.

  • Data Lake

    Verwaltung von Datenspeichern, die sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten für Big-Data-Analysen sammeln.

  • Cloud Computing

    Die Verwaltung von Infrastruktur, Plattformen und Softwarelösungen erfolgt in der Cloud, wobei diese über das Internet zur Verfügung gestellt werden.

  • Firewall as a Service - FWaaS

    Integration und Anpassung von cloudbasierten Firewall-Anwendungen.

  • Serverless Computing

    Schnelle, cloudbasierte Laufzeitumgebungen anbieten.

  • Agiles Projektmanagement

    Leitung und Umsetzung von Projekten zur Einrichtung komplexer Rechnersysteme auf flexible und bürokratiearme Weise mit minimalen Regeln.

  • Vernetzte Produktionssysteme

    Anforderungen an vernetzte Produktionsanlagen untersuchen; Integration neuer Software in bestehende vernetzte Systeme ermöglichen.

  • IoT-Plattformen

    IoT-Anwendungen entwickeln und in bestehende IT-Umgebungen integrieren.

  • Service-Portale und -Apps

    Empfang von Störungsmeldungen durch Service-Portal-Anwendungen und Schnittstellen.

  • Digital-Asset-Management

    Verwaltung und Darbieten von Medienelementen und anderen digitalen Inhalten mithilfe von DAM-Systemen.

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