Fotomedienfachmann/-frau (m/w/d)

Medien

Ausbildung als Fotomedienfachmann/-frau

Fotomedienfachleute sind für die Beratung von Kunden über Foto- und Videoprodukte und deren unterschiedliche Möglichkeiten verantwortlich. Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen aus dem Sortiment des Unternehmens, kümmern sich um die Auftragsabwicklung und -abrechnung. Gelegentlich übernehmen sie auch Kundenschulungen, beispielsweise zur Bedienung digitaler Kameras oder zur Speicherung von Bilddaten

Darüber hinaus erstellen Fotomedienfachleute selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese sowie die Bilddaten ihrer Kunden am Bildschirm. Sie halten sich über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche auf dem Laufenden, um ihre Kunden kompetent beraten zu können. Dabei beachten sie auch Regelungen zum Urheber- oder Persönlichkeitsrecht.

Fotomedienfachleute führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen und Beschaffung durch. Sie arbeiten eng mit dem Vertrieb und Marketing zusammen, um das Unternehmen zu unterstützen.

Die Arbeit erfordert Kommunikationsfähigkeit, Verkaufsgeschick und ein gutes technisches Verständnis für Foto- und Videoprodukte. Fotomedienfachleute sollten über gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung sowie in den verschiedenen Funktionen von Kameras und Zubehör verfügen. Sie müssen in der Lage sein, Kundenwünsche zu verstehen und passende Lösungen anzubieten. Die Arbeit erfordert außerdem Organisationstalent und kaufmännisches Denken, um effizient zu arbeiten und den Geschäftsbetrieb erfolgreich zu unterstützen.

Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 38%
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  • Mittlerer Bildungsabschluss 38%
  • Mittelschulabschluss 38%
  • Hochschulreife 24%
  • ohne Mittelschulabschluss 1%
  • Sonstige 1%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Fotomedienfachmann/-frau

  • 1. Ausbildungsjahr 815 € bis 1.008 €
  • 2. Ausbildungsjahr 865 € bis 1.065 €
  • 3. Ausbildungsjahr 995 € bis 1.210 €

(Abweichungen möglich, Stand: 04. Oktober 2023, )

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Fotomedienfachmann/-frau lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Benötigte Stärken

Abbildung Verkäuferin berät einen Kunden

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. bei der Kundenberatung)

Abbildung Person steht vor einer Wand mit mathematischen Formeln

Mathekenntnisse

(z.B. bei der Preiskalkulation)

Abbildung weiße Blüte von einer Blume

Sinn für Ästhetik

(z.B. bei der Bearbeitung von Bildern)

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. bei der Einstellung von Kameraobjektiven, der Handhabung von Stativen und der Einrichtung von Beleuchtung)

Interessante Schulfächer

Mathematik

(z.B. zum Buchen der Geschäftsvorgänge, für das Erstellen vn Kalkulationen)

Informatik

(z.B. bei der Bearbeitung von Bildern)

Deutsch

(z.B. um Kunden zu beraten und Bestellungen und Reklamationen zu bearbeiten)

Kunst

(z.B. für die Bildbearbeitung und das Layout)

Was man in der Ausbildung als Fotomedienfachmann/-frau lernt

Die Ausbildung zum Fotomedienfachmann oder zur Fotomedienfachfrau vermittelt eine Vielzahl von Fertigkeiten und Kenntnissen, die für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Fotomedienbranche unerlässlich sind. Ein wesentlicher Aspekt ist die Kundenorientierung und -beratung. Fotomedienfachleute lernen, wie sie Kunden professionell beraten können, sei es bei der Auswahl von Fotoprodukten oder -dienstleistungen. Dazu gehört auch die Kommunikation mit Kunden, die Schulung von Kunden und die Anwendung von Fremdsprachen bei Bedarf. Im Bereich Marketing und Vertrieb werden Fotomedienfachleute geschult, um Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen. Sie lernen, wie sie das Sortiment gestalten und präsentieren können, um Kunden anzusprechen, und sie erhalten Einblicke in den elektronischen Geschäftsverkehr sowie in Informations- und Kommunikationssysteme. Die Bildaufnahme ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Fotomedienfachleute erlernen die Grundlagen der Bildgestaltung und -erstellung sowie die Verwendung verschiedener Bilddatenträger und Speicherprozesse. Die Bildbearbeitung und -übertragung sind weitere wichtige Fertigkeiten. Fotomedienfachleute lernen verschiedene Bearbeitungs- und Übertragungstechniken kennen, einschließlich Kalibrierung und Medienintegration.

Die Bildwiedergabe ist ebenfalls von großer Bedeutung. Fotomedienfachleute lernen, wie sie Bilder effektiv wiedergeben können, sei es in gedruckter Form oder digital. Im Bereich der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle erhalten die Auszubildenden Kenntnisse über Kalkulation, Kennziffern und Warenwirtschaft, um betriebswirtschaftliche Prozesse zu verstehen und zu steuern. Die Qualitätssicherung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Fotomedienfachleute lernen, qualitätssichernde Maßnahmen zu ergreifen und mit Beschwerden und Reklamationen professionell umzugehen. Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten umfassen Aspekte wie die Struktur und Rechtsform des Ausbildungsbetriebs sowie die Arbeitsorganisation, Information und Kommunikation, einschließlich der Planung und Steuerung von Arbeitsabläufen und der Teamarbeit und Kooperation.

Mögliche Karrierechancen als Fotomedienfachmann/-frau

Vorteile des Berufs Fotomedienfachmann/-frau

 Fotografische Expertise

Fotomedienfachleute haben ein tiefes Verständnis für die Fotografie, einschließlich Techniken wie Belichtung, Komposition, Bildbearbeitung und Druck. Sie sind in der Lage, qualitativ hochwertige Fotos für eine Vielzahl von Zwecken zu erstellen, sei es für kommerzielle Projekte, redaktionelle Veröffentlichungen, künstlerische Arbeiten oder persönliche Projekte.

Digitale Medienproduktion

Neben der Fotografie sind Fotomedienfachleute auch mit anderen Aspekten der digitalen Medienproduktion vertraut. Dazu gehören die Videografie, Grafikdesign, Webdesign, Social Media Management und digitale Bildbearbeitungstechniken. Sie können Inhalte für verschiedene Plattformen erstellen und anpassen, um die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen.

Kreative Vielseitigkeit

Fotomedienfachleute haben die Fähigkeit, sich in verschiedenen kreativen Disziplinen zu bewegen und verschiedene Medien zu kombinieren, um einzigartige und ansprechende visuelle Inhalte zu erstellen. Sie können Fotografie mit Grafikdesign, Videoproduktion mit Animation und anderen Techniken kombinieren, um innovative Projekte zu realisieren.

Kundenorientierung

Fotomedienfachleute arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um deren Anforderungen zu verstehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Sie beraten ihre Kunden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Projekte und sorgen dafür, dass diese pünktlich und innerhalb des Budgets abgeschlossen werden.

Technische Kompetenz

Fotomedienfachleute halten sich über die neuesten Entwicklungen in der Fotografie- und Medientechnologie auf dem Laufenden und beherrschen eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen und Softwareanwendungen. Sie sind in der Lage, ihre Ausrüstung effektiv zu nutzen und komplexe technische Probleme zu lösen, die bei der Produktion digitaler Medien auftreten können.

Teamarbeit und Zusammenarbeit

Fotomedienfachleute arbeiten oft in Teams mit anderen Fachleuten wie Grafikdesignern, Webentwicklern, Redakteuren und Marketingexperten zusammen, um Projekte zu realisieren. Sie können effektiv kommunizieren, Ideen austauschen und sich gegenseitig unterstützen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Mögliche Digitalisierungen als Fotomedienfachmann/-frau

  • Social Customer Relationship Management

    Kunden in sozialen Netzwerken über neueste Fotoprodukte auf dem Laufenden halten.

  • Shop-Systeme

    Betreuung von Online-Shops übernehmen und den Verkauf von Drogeriewaren im E-Commerce durchführen.

  • Interaktive Verkaufsassistenten

    Unterstützung für Kunden beim Umgang mit Fotobuch-Apps.

  • Warehouse-Management-Systeme - WMS

    Mithilfe von Lagerverwaltungssoftware Bestände überwachen und ein- sowie ausgehende Warenströme steuern.

  • Messenger Marketing

    Steigerung der Kundenorientierung und -zufriedenheit durch direkte Kommunikation über Messenger-Dienste und -Apps.

  • Mobile Payment

    Arbeit mit digitalen Bezahlsystemen wie kontaktlosem und kassenlosem Bezahlen.

  • Store-Management-System

    Handlungsempfehlungen des Systems konfigurieren und auswerten, um flexibel Engpässe zu bewältigen und die Kundenzufriedenheit steigern zu können.

  • E-Invoicing

    Versenden von Rechnungen für Fotoprodukte unter Verwendung von Buchhaltungssoftware.

  • Digital-Asset-Management

    Fotographien digital speichern und für weitere Verwendung zur Verfügung stellen.

  • Digitales Dokumentenmanagement - DMS

    Digitale Workflows für kaufmännische Abläufe herstellen und anwenden; Daten wie Bestellungen, Lager- und Verkaufsstatistiken, Kunden- und Lieferantendaten anlegen, verwalten und übermitteln.

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