In Deutschland ist die Vielfalt an Ausbildungsberufen besonders groß, wobei die Handwerksberufe eine essenzielle Rolle spielen. Vergleichbar mit einem Mosaik verschmelzen hier Kreativität, handwerkliches Geschick und Tradition zu einem stabilen Fundament unserer Gesellschaft.

Die Materialien: Ton, Stein und Glas. Diese drei Elemente bilden das Herzstück zahlreicher Ausbildungsberufe, in denen traditionelle Techniken auf moderne Anforderungen treffen. Sie verkörpern Beständigkeit und Innovation in einem Atemzug.

Vielfalt in der Berufswelt

Materialien wie Ton, Stein und Glas bieten ein breites Spektrum an beruflichen Möglichkeiten. Sie sind die Grundlage für eine Vielfalt an Handwerkskünsten und anspruchsvollen Techniken, die fundiertes Fachwissen erfordern.

Mit hoher Präzision formen Auszubildende diese natürlichen Ressourcen zu funktionalen sowie ästhetischen Produkten. Sie entwickeln Fähigkeiten, die von filigraner Glasbläserei bis hin zum robusten Steinhauhandwerk reichen, und bewahren dabei oft traditionelle Methoden in einem zeitgenössischen Kontext.

Auf diese Weise entstehen faszinierende Werkstücke, die sowohl in der Architektur als auch im Design ihren festen Platz haben. Die Ausbildungsberufe mit Ton, Stein und Glas verbinden handwerkliche Perfektion mit künstlerischem Ausdruck.

Kreativ mit Glas und Keramik

Das Arbeiten mit Glas und Keramik eröffnet ein Feld geprägter Kreativität und handwerklicher Finesse.

Glasbläserei zählt zu den ältesten Handwerkskünsten, deren Techniken bis heute weltweit faszinieren.

In der Ausbildung erlernen die Lehrlinge nicht nur die Techniken der Verformung, sondern auch das Wissen um die Eigenschaften und die Zusammensetzung der Materialien. Dadurch ist es möglich, individuelle und innovative Werke zu erschaffen, die Kunst mit Funktionalität vereinen.

Glas und Keramik sind Medien, die Geduld und Präzision erfordern—Qualitäten, die in der modernen, schnellebigen Zeit besonders geschätzt werden und ausbildenden jungen Menschen Wege in kreative Berufe ebnen.

Präzision in der Steinmetzkunst

Die Kunst der Steinmetze besteht darin, durch behutsame und präzise Arbeit dauerhafte Schönheit zu schaffen.

  1. Entwurf und Planung: Genauigkeit bei der Festlegung der Proportionen und des Designs.
  2. Rohbearbeitung: Vorbereitende Maßnahmen treffen, um den Stein in die Grundform zu bringen.
  3. Feinbearbeitung: Detaillierte Ausarbeitung mit Spezialwerkzeugen zur Gestaltung der Oberfläche.
  4. Oberflächenbehandlung: Techniken wie Schleifen, Polieren und Gravieren für das finale Finish.
  5. Montage: Exakte Zusammenfügung einzelner Werkstücke zu einem Gesamtwerk.
  6. Restaurierung: Wiederherstellung und Konservierung historischer Steinarbeiten.
  7. Kontrolle und Nachbesserung: Strenge Qualitätssicherung zur Einhaltung höchster Standards.
  8. Materialkunde: Tiefgehendes Verständnis verschiedener Steintypen und deren bearbeitungs-technischen Besonderheiten.
  9. Werkzeugpflege: Akribische Instandhaltung der Arbeitsmittel, um Präzision zu gewährleisten.
  10. Kundenberatung und -betreuung: Fachaustausch über Materialauswahl und mögliche Umsetzungen.Genauigkeit in jedem Schritt des Schaffensprozesses ist nicht verhandelbar.

Die Veredelung von Steinwerk erfordert eine Kombination aus handwerklichem Geschick und künstlerischer Sensibilität.

Sound Engineering – Berufe mit Klang

Toningenieure sind die Künstler hinter dem perfekten Klangbild. Sie fungieren als Vermittler zwischen Technik und Emotion, um Klänge lebendig zu machen. In der Ausbildung lernen sie, Schallsignale professionell aufzunehmen, zu mischen und zu bearbeiten. Die richtige Akustik in Konzertsälen zu gestalten ist dabei nur ein Aspekt ihrer vielfältigen Tätigkeit. Die Fähigkeit, technisches Equipment wie Mischpulte und Mikrofone zu beherrschen, ist essenziell. Toningenieure müssen zudem ein tiefgehendes Verständnis für Software zur Audiobearbeitung haben.

Im Rahmen ihrer Arbeit realisieren sie Tonübertragungen für verschiedenste Medien, von Filmen über Musikproduktionen bis hin zu Veranstaltungen. Dabei steht die akustische Qualität immer im Vordergrund. Ohne sie wäre Musik ein leeres Echo, Filme verlören ihre emotionale Tiefe. Toningenieure schenken unseren Ohren die Welt in reiner Harmonie.

Ausbildungswege und -orte

Die Ausbildung in Ton-, Stein- und Glasberufen wird meistens im dualen System absolviert. Dies bedeutet eine Kombination aus praktischer Arbeit im Ausbildungsbetrieb und theoretischem Unterreicht in der Berufsschule. So können Auszubildende das erlernte Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Je nach Fachrichtung sind spezialisierte Betriebe, wie Keramikmanufakturen, Glasbläserwerkstätten oder Natursteinbetriebe die typischen Orte für die berufliche Erstausbildung.

Darüber hinaus bieten überbetriebliche Lehrwerkstätten oft zusätzliche Ausbildungsmodule an, die eine vertiefende Spezialisierung ermöglichen. Sie sind ein wichtiger Baustein, um die hohe Qualität der handwerklichen Ausbildung sicherzustellen. Auch Meisterschulen und Fachakademien kommen nach einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss für eine weiterführende Qualifikation infrage, um die Meisterprüfung abzulegen oder eine technische beziehungsweise gestalterische Weiterbildung zu erhalten.

Überbetriebliche Lehrwerkstätten

Überbetriebliche Lehrwerkstätten spielen eine zentrale Rolle in der handwerklichen Ausbildung, insbesondere bei der Vermittlung praktischer Fertigkeiten.

  • Ergänzung der Betriebsausbildung: Sie bieten Ausbildungsblöcke, welche die betriebliche Lehre ergänzen und Spezialwissen vermitteln.
  • Vielfältiges Maschinen- und Werkzeugangebot: Hier stehen oft technische Ressourcen zur Verfügung, die in regulären Betrieben nicht vorhanden sind.
  • Förderung von überfachlichen Kompetenzen: Dazu zählen Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeiten und das Arbeiten an komplexen Projekten.
  • Erfahrene Ausbilder: Sie gewährleisten eine intensive Betreuung und individuelle Förderung.
  • Branchenspezifische Qualifikationen: Lehrgänge zu speziellen Techniken und Materialverarbeitung bereiten optimal auf die Praxis vor.
  • Überbetrieblicher Austausch: Auszubildende verschiedener Betriebe profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
  • Qualitätsstandards: Die Lehrwerkstätten tragen zur Einhaltung hoher Ausbildungsstandards bei.

In diesen Einrichtungen wird besonderer Wert auf die Qualifizierung für spezielle Verfahren und Techniken gelegt. Die Verbindung von Theorie und Praxis ermöglicht eine fundierte Ausbildung, die auf dem Arbeitsmarkt hoch angesehen ist.

Meisterschulen für Handwerksberufe

In Meisterschulen für Handwerksberufe erfolgt eine vertiefte fachliche und unternehmerische Ausbildung, die auf eine zukünftige Meisterposition vorbereitet.

  • Konzeption und Umsetzung komplexer Projekte: Schüler entwickeln und realisieren anspruchsvolle Aufgaben.
  • Aktuellste Technologien und Methoden: Lehrgänge integrieren neueste Erkenntnisse und Arbeitsweisen.
  • Berufspädagogische Qualifikation: Vermittlung didaktischer Fähigkeiten für angehende Ausbilder.
  • Managementkompetenzen: Inhalte zu Betriebsführung und -organisation bereiten auf Führungsaufgaben vor.
  • Spezialisierungsmöglichkeiten: Angebot von Fachrichtungen zur Vertiefung individueller Interessen.
  • Meisterprüfungsvorbereitung: Gezielte Kurse zur optimalen Vorbereitung auf die Meisterprüfung.
  • Netzwerkpflege: Der Aufbau persönlicher Kontakte spielt eine wesentliche Rolle für die berufliche Zukunft.

Die erfolgreiche Absolvierung mündet in die Anerkennung als Handwerksmeister und eröffnet damit neue Karriereperspektiven. Diese Institutionen bilden das Rückgrat für die Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses im Handwerk und stärken somit die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Gewerbes.

Hochschulen für technische Ausbildungen

Hochschulen stellen ein fundamentales Element in der technischen Bildungslandschaft dar, bieten sie doch spezialisierte Studiengänge und praxisorientierte Ausbildungswege im Bereich der angewandten Wissenschaften. Die akademische Ausbildung ist für die Theorie und Forschung von entscheidender Relevanz und ergänzt die handwerkliche Praxisexzellenz. Sie offerieren praxisnahe Curricula mit direktem Industriebezug. Räumlichkeiten und Ausrüstungen entsprechen dabei meist dem aktuellen Stand der Technik.

Zudem fördern Hochschulen die interdisziplinäre Vernetzung zwischen den einzelnen technischen Disziplinen. Sie ermöglichen dadurch Synergien, die Innovationen (beispielsweise in der Materialforschung oder in der Entwicklung von Technologien) vorantreiben.

Durch Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden Projekte realisiert, die sowohl für die Studierenden als auch für die Partner wertvolle Erkenntnisse und Entwicklungen hervorbringen. Solche Partnerschaften stärken den praktischen Bezug des Studiums und erleichtern Absolventen den Berufseinstieg.

Viele Hochschulen bieten auch Weiterbildungsprogramme und Zertifikatskurse an, die darauf abzielen, berufstätige Fachkräfte fortwährend mit dem neuesten Wissensstand in ihrer Branche zu versorgen. Dies sichert eine langfristige Anpassungsfähigkeit der Arbeitskräfte an technologische und prozessuale Neuerungen.

Letztlich formen sie die innovativen Köpfe, welche mit ihrem Fachwissen und ihren Kompetenzen zukünftige technologische Herausforderungen meistern. Damit tragen Hochschulen entscheidend zur technologischen Entwicklung und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs bei.

Zukunftsorientierte Berufsfelder

Innovative Materialien und nachhaltige Verfahren definieren die zukunftsorientierten Berufsfelder im Umgang mit Ton, Stein und Glas. Die stetige Entwicklung in der Baubranche, der Architektur und im Umweltbereich verlangt nach Fachkräften, die nicht nur traditionelle Techniken beherrschen, sondern auch offen sind für moderne Verarbeitungsmethoden und ökologische Ansätze. In diesem Kontext spielen energetische Sanierungen und der Einsatz ressourcenschonender Materialien eine immer wichtigere Rolle, um den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden.

Die Digitalisierung eröffnet innerhalb dieser Berufsfelder neue Horizonte und Arbeitsweisen. Experten mit Kenntnissen in CAD-Software oder im 3D-Druck sind gefragt, um individuelle und effiziente Lösungen zu entwickeln. Die Vereinigung von Handwerkstradition und digitaler Technologie stellt daher eine Schlüsselkompetenz dar, die die Attraktivität auf dem heutigen Arbeitsmarkt signifikant erhöht.

Nachhaltiges Bauen mit Naturmaterialien

Nachhaltiges Bauen ist ein elementarer Bestandteil zukunftsfähiger Bauprojekte, bei denen Naturmaterialien essentiell sind.

  1. Lehm - für ökologisches und regulierendes Raumklima.
  2. Holz - als erneuerbarer und vielseitiger Baustoff.
  3. Naturstein - langlebig und wartungsarm.
  4. Stroh - ein Dämmmaterial mit geringem Energieaufwand.
  5. Kalk - traditionell und zugleich modern im Feuchteschutz.
  6. Tonziegel - für atmungsaktive und naturnahe Dachkonstruktionen.
  7. Sand - in Kombination mit Kalk oder Zement für Mauermörtel.
  8. Glas - in der Form von Recyclingglas zur Ressourcenschonung.
  9. Kork - nachhaltig gewonnen und als Dämmmaterial eingesetzt.
  10. Bambus - als schnell wachsende Alternative zu herkömmlichen Hölzern.Diese Materialien vereinen Ökologie und Ästhetik in der modernen Architektur.

Durch die Verwendung dieser Rohstoffe wird eine Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks ermöglicht und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Technologischer Fortschritt in der Akustik

In der Akustik offenbart der technologische Fortschritt beeindruckende Leistungen: Die Entwicklung von Materialien und Bautechniken optimiert Schallabsorption und Klangqualität. Mit der Einführung von hochinnovativen Baustoffen wie schallabsorbierenden Beton oder akustisch wirksamen Glasgeweben, eröffnen sich neue Dimensionen in der Raumakustik. Akustiksysteme, die aktiv Umgebungsgeräusche analysieren und in Echtzeit anpassen, verbessern die Kommunikation in belebten Räumen und steigern das Wohlbefinden. Innovative Bautechniken ermöglichen ferner eine selektive Schalllenkung und -isolierung, was entscheidend für multifunktionale Nutzungskonzepte ist.

Dadurch eröffnen sich Potenziale im Bereich Diskretion und Datenschutz, denn Schallschutzelemente minimieren die Übertragung von Gesprächen oder Daten in sensible Bereiche. Die präzise Abstimmung von Schallwellen durch variable Akustikpaneele schafft flexibel anpassbare Raumatmosphären und unterstützt die Funktionalität von Arbeits- und Lebensräumen.

Ferner trägt der technologische Fortschritt in der Akustik zur Nachhaltigkeit bei, indem umweltfreundliche und recyclebare Materialien Verwendung finden. Innovative Akustiklösungen verbessern nicht nur akustische Eigenschaften, sondern leisten auch einen Beitrag zur Reduzierung von Umweltbelastungen und zur Ressourceneffizienz. Der Einsatz von nachhaltigen Dämmstoffen wie recyceltes Glas oder biobasierte Fasern demonstriert eine Vereinigung von akustischer Performance und Umweltbewusstsein.

Innovationen in der Glasherstellung

Die Glasherstellung erfährt durch fortwährende Innovationen eine signifikante Transformation. Moderne Technologien erlauben es, Glas mit spezifischen Eigenschaften zu versehen, wodurch es in einer Vielzahl von Anwendungen nutzbar wird.

Zu den beeindruckenden Fortschritten gehört etwa die Entwicklung von intelligentem Glas, das seine Transparenz ändern kann. Solche adaptiven Gläser bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten, von energiesparenden Gebäudefassaden bis hin zu datenschutzfreundlichen Raumteilern. Darüber hinaus gibt es Fortschritte in der Herstellung extrem widerstandsfähiger Gläser, die sowohl für sicherheitsrelevante Anwendungen als auch für tragbare Elektronik von hoher Bedeutung sind. Diese Innovationen beruhen auf neuen Verbundwerkstoffen und Veredelungstechniken, die die Haltbarkeit und Funktionalität von Glasprodukten verstärken.

Ebenso beachtenswert sind die Verfahren zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Glasherstellung. Durch den Einsatz moderner Schmelztechnologien können Energieeinsparungen erzielt werden, die nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile mit sich bringen. So wird nicht nur die Glasproduktion effizienter, sondern auch der CO2-Fußabdruck der Branche reduziert. Der Einsatz erneuerbarer Energien und der Übergang zu elektrischen Schmelzöfen sind aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich.

Die Zukunft der Glasherstellung verspricht weiterhin spannende Durchbrüche. Dank der Forschung an Nanotechnologien und der Einbindung von Quantenpunkten eröffnen sich Möglichkeiten für Glasprodukte mit vollkommen neuen Funktionen, wie selbstreinigende Oberflächen oder verbesserte Isolierungseigenschaften. Diese technologischen Sprünge könnten die Art und Weise, wie wir Glas in unserem täglichen Leben und in Industrien nutzen, grundlegend verändern, indem sie neue Anwendungsgebiete erschließen und zur Ressourceneffizienz beitragen.

Karrierechancen und Spezialisierungen

Die Ausbildungsberufe im Sektor Ton, Stein und Glas bieten nicht nur eine solide Grundlage für das Berufsleben, sondern eröffnen auch vielfältige Karrierechancen. Mit zunehmender Berufserfahrung besteht die Möglichkeit, sich auf bestimmte Techniken und Materialien zu spezialisieren oder Führungspositionen in der Produktion zu übernehmen. Darüber hinaus führt der Weg für ambitionierte Fachkräfte häufig in die Selbstständigkeit, etwa durch die Gründung eines eigenen Handwerksbetriebes oder eines Dienstleistungsunternehmens im Restaurationsbereich.

Zusätzlich zu traditionellen Karrierepfaden erlauben technische Innovationen und der Fokus auf Nachhaltigkeit neue Spezialisierungsfelder. Beispielsweise können Absolventen der Glasberufe sich weiterbilden in Richtung energieeffizienter Produktionstechnologien oder der Entwicklung funktionaler Gläser. Im Bereich der Keramik und Steinbearbeitung entstehen Perspektiven rund um digitale Gestaltungsverfahren und den Einsatz fortschrittlicher Materialien. Diese Tendenzen verstärken die Nachfrage nach Fachkräften mit aktualisiertem Fachwissen und erwecken somit das traditionelle Handwerk zu neuem Leben.

Weiterbildung als Karrieresprungbrett

Weiterbildung spielt eine entscheidende Rolle für die berufliche Entwicklung in den Ausbildungsberufen mit Ton, Stein und Glas. Sie ermöglicht eine Vertiefung des Fachwissens und schafft eine Basis für neue Herausforderungen und Chancen.

Die kontinuierliche Aneignung von Zusatzqualifikationen gilt als Schlüsselkomponente, um sich innerhalb der Branche zu differenzieren und sich für höhere Positionen zu qualifizieren. Individuelle Weiterbildungsmaßnahmen, die von der Verbesserung handwerklicher Techniken bis hin zu Führungs- und Managementfähigkeiten reichen, erhöhen die Attraktivität als Mitarbeiter und sind oft unerlässlich für die Übernahme leitender Verantwortung. Der Erwerb von Zusatzqualifikationen kann zudem die Tür zu neuen Berufsfeldern öffnen oder die Basis für eine erfolgreiche Selbstständigkeit legen.

Insbesondere in einem Handwerk, das sich rasch wandelnden technologischen Bedingungen anpasst, ist die fortwährende Weiterbildung von großer Bedeutung. Die Kompetenz in neuen Verfahren und Techniken ermöglicht es Fachkräften, auf dem neuesten Stand der Technologie zu bleiben und innovative Lösungen anzubieten. Dies stärkt ihre Position auf dem Arbeitsmarkt und erhöht ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Investition in Weiterbildung ist somit eine weitsichtige Entscheidung, die nicht nur das individuelle Können, sondern auch die beruflichen Perspektiven erweitert. Sie erlaubt es Handwerkern, sich in Nischenmärkte zu begeben oder Qualitätsstandards zu setzen, was letztlich zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer stärkeren Marktposition führt. Weiterqualifizierung trägt dazu bei, langfristige Karriereziele zu erreichen und die Leidenschaft für das Handwerk mit beruflichem Erfolg zu verknüpfen.

Selbständigkeit im Handwerk

Die Verwirklichung der Selbständigkeit im Handwerk setzt eine grundlegende Vertrautheit mit betriebswirtschaftlichen Prinzipien voraus, denn nur so lässt sich ein Unternehmen erfolgreich führen und etablieren. Wissen über Marketing, Buchhaltung und Kundenakquise sind unerlässlich. Unternehmergeist und eine solide handwerkliche Ausbildung gehen Hand in Hand. Beides sind fundamentale Säulen für die Selbständigkeit.

Des Weiteren ist rechtliches Know-how für eine Selbständigkeit unabdingbar, um gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und Verträge sicher abzuschließen. Die Berufshaftpflichtversicherung ist hier beispielsweise ein zentrales Element.

Die Netzwerkbildung durch Kontakte zu Lieferanten, Kollegen und Branchenverbänden kann entscheidend sein für den Erfolg und das Wachstum des eigenen Geschäfts. Der Austausch bietet wichtige Impulse und Geschäftschancen.

Eine umfassende Marktanalyse und die Positionierung in einer Marktnische erhöhen die Erfolgsquote erheblich. Eine klare Unternehmensstrategie und Alleinstellungsmerkmale sind dabei von großer Bedeutung für die Kundengewinnung und -bindung.

Letztlich ist die Fähigkeit zur Innovation und Adaptation entscheidend für eine langfristig erfolgreiche Selbständigkeit. Die Bereitschaft, in Weiterbildung zu investieren und sich neuen Trends anzupassen, sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Spezialist für Restaurierung und Denkmalschutz

Denkmäler sind Zeugnisse vergangener Epochen und bedürfen einer sorgfältigen Pflege und Erhaltung. Als Spezialist für Restaurierung und Denkmalschutz bewahrt man diese Kulturgüter für die Nachwelt.

Die Ausbildung umfasst diverse Handwerkstechniken und Konservierungsmethoden. Dabei spielt Historie eine essenzielle Rolle. Man arbeitet interdisziplinär mit Archäologen, Historikern und Kunstwissenschaftlern zusammen. Gemeinsam gilt es, die Authentizität von Kulturgütern sicherzustellen. Eine genaue Kenntnis über Materialien und deren Alterungsprozesse ist für den Restaurator unerlässlich. Technisches Verständnis trifft hierbei auf ein künstlerisches Gespür für Ästhetik.

Nachhaltigkeit und Werterhalt stehen im Fokus der Restaurierungsarbeit. Moderne Verfahren müssen oft mit traditionellen Techniken kombiniert werden, um eine denkmalgerechte Wiederherstellung zu gewährleisten. Letztendlich müssen Restauratoren auch ethische Entscheidungen treffen, denn nicht jedes Artefakt kann oder darf restauriert werden. Sie tragen eine große Verantwortung für unser kulturelles Erbe.

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