Pharmazeutisch-technischer Assistent (m/w/d)

Gesundheit
Abbildung Apothekerin übergibt Kunden Medikamente

Ausbildung als Pharmazeutisch-technischer Assistent

Sie sind die rechte Hand der Apotheker und Apothekerinnen: Pharmazeutisch-technische Assistenten und -Assistentinnen (PTA) geben verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel an ihre Kunden ab. Sie stellen Individualrezepturen wie Salben, Lösungen, Kapseln und Teemischungen her und machen die Identitätsprüfungen beim Erhalt von "offener Ware" wie Teedrogen und Arzneimittelausgangsstoffen. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung von Kunden bei der Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten, bei der Selbstmedikation, zur Reiseapotheke, Impfberatung, Kosmetik, Ernährung, Schädlingsbekämpfung und vielen anderen Themen. Die Ausbildung erfolgt zwei Jahre an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule. Zur schulischen Ausbildung gehören eine Ersthelferausbildung und ein Praktikum von 160 Stunden (20 Tage mit je 8 Stunden) in einer öffentlichen Apotheke. Die Schulausbildung wird mit einer theoretischen und praktikschen Prüfung abgeschlossen. Danach folgt ein 6-monatiges Praktikum in einer öffentlichen oder Krankenhausapotheke, das mit einer mündlichen Prüfung endet.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 2,5 Jahre

Ausbildungsgehalt als Pharmazeutisch-technischer Assistent

Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. Das 6-monatige Praktikum wird mit 793 € brutto vergütet.

Ausbildungsverkürzung

Bei dieser Ausbildung ist keine Verkürzung möglich.

Weitere Informationen

10 Ausbildungsplätze Pharmazeutisch-technischer Assistent vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. bei der Abgabe von Arzneimitteln)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. bei der korrekten Einhaltung von Arzneimittelverordnungen)

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. bei der Anfertigung von Salben etc.)

Abbildung Verkäuferin berät einen Kunden

Kunden- & Serviceorientierung

(z.B. bei der Erklärung der Anwendung von Medikamenten)

Interessante Schulfächer

Biologie

(z.B. um über Inhaltsstoffe und deren Wirkung Bescheid zu wissen)

Chemie

(z.B. beim Herstellen und Prüfen von Arzneimitteln)

Mathematik

(z.B. bei der Berechnung von Rezepturen)

Wie viel verdient man als Pharmazeutisch-technischer Assistent

Als Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) erhältst du während der schulischen Ausbildung leider keine Vergütung. Doch im anschließenden 6-monatigen Praktikum wirst du mit 793 € brutto monatlich entlohnt, was dir erste praktische Erfahrungen und eine finanzielle Basis ermöglicht. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du mit einem attraktiven Gehalt in das Berufsleben starten. Dein Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 2.584 € brutto pro Monat. Im Durchschnitt verdienst du als PTA etwa 3.091 €, und mit steigender Berufserfahrung und Spezialisierung sind sogar bis zu 3.569 € monatlich möglich. Damit bietet der Beruf nicht nur eine solide Perspektive, sondern auch die Chance auf ein ansprechendes Einkommen im pharmazeutischen Bereich.

Tipps für Bewerber als Pharmazeutisch-technischer Assistent

Bewerbung

Als Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in (PTA) arbeitest du an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Medizin und Beratung. Du stellst Arzneimittel her, prüfst deren Qualität und berätst Kundinnen und Kunden zu Medikamenten, Kosmetik oder Gesundheitsfragen. Neben der Arbeit in der Apotheke kannst du auch in der Industrie, im Labor oder im Gesundheitswesen tätig sein. In deiner Bewerbung solltest du zeigen, dass du verantwortungsbewusst, naturwissenschaftlich interessiert und kommunikativ bist.

  •  Sorgfalt und Genauigkeit: Du arbeitest mit Wirkstoffen, Rezepturen und empfindlichen Substanzen – Fehler dürfen nicht passieren.
  •  Naturwissenschaftliches Verständnis: Chemie, Biologie und Pharmazie sind Grundlagen deines Berufs.
  •  Verantwortungsbewusstsein: Du trägst Verantwortung für die Sicherheit von Patienten.
  •  Kommunikationsfähigkeit: Du erklärst Medikamente und Gesundheitsprodukte verständlich und empathisch.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest eng mit Apothekerinnen, Ärzten und Kolleginnen im Labor zusammen.

Tipp: Wenn dich die Mischung aus Laborarbeit, Medizin und Kundenberatung reizt, erwähne das – es zeigt, dass du die Vielseitigkeit dieses Berufs verstehst und schätzt.

Kleidung für das Gespräch

Im pharmazeutischen Umfeld zählen Sauberkeit, Professionalität und ein seriöses Auftreten. Du solltest zeigen, dass du hygienisch arbeitest und verantwortungsbewusst auftrittst.

  •  Schlichte, gepflegte Kleidung: Eine Stoffhose oder saubere Jeans mit heller Bluse, Hemd oder Polo wirkt ordentlich.
  •  Helle, ruhige Farben: Weiß, Hellblau oder Grau passen gut zum Apotheken- und Laborumfeld.
  •  Saubere, geschlossene Schuhe: In Laboren und Apotheken sind sie Pflicht – sie zeigen, dass du an Sicherheit und Hygiene denkst.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Zusammengebundene Haare, dezentes Make-up und saubere Hände sind selbstverständlich.
  •  Freundliche, ruhige Ausstrahlung: Zeigt, dass du konzentriert und empathisch arbeitest.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der wissenschaftlich denkt, Verantwortung trägt und mit Kundinnen und Patienten vertrauensvoll umgeht – das ist die Essenz des PTA-Berufs.

Mögliche Fragen im Gespräch

Der Ausbildungsbetrieb möchte wissen, ob du die Balance zwischen Laborarbeit und Kundenkontakt schätzt und Verantwortung übernehmen kannst.

  •  „Warum möchten Sie PTA werden?“
  •  „Was fasziniert Sie an der Pharmazie und an der Arbeit in der Apotheke?“
  •  „Wie gehen Sie mit Verantwortung im Umgang mit Medikamenten um?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen der Kontakt zu Kunden?“
  •  „Wie verhalten Sie sich, wenn jemand eine falsche Erwartung an ein Medikament hat?“
  •  „Wie behalten Sie Ruhe, wenn es im Verkaufsraum oder Labor stressig wird?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du genau, hilfsbereit oder geduldig gearbeitet hast – solche Beispiele zeigen, dass du die Mischung aus Präzision und Menschlichkeit beherrschst, die PTAs auszeichnet.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen, dass du Interesse an den Abläufen und Perspektiven des Berufs hast.

  •  „Wie ist die Ausbildung zwischen Labor, Beratung und Theorie aufgeteilt?“
  •  „Welche Arten von Rezepturen werden in Ihrer Apotheke oder Ihrem Labor hergestellt?“
  •  „Wie werden Auszubildende an die Kundenberatung herangeführt?“
  •  „Welche Möglichkeiten gibt es, nach der Ausbildung Verantwortung zu übernehmen – z. B. in der Rezeptur oder im Einkauf?“
  •  „Wie stark arbeiten PTA und Apotheker im Alltag zusammen?“
  •  „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung, z. B. zur Fach-PTA oder im Bereich Qualitätskontrolle?“

Tipp: Frag nach den Schwerpunkten in Laborarbeit, Beratung und Weiterentwicklung – das zeigt, dass du den Beruf nicht nur lernen, sondern auch langfristig gestalten möchtest.
 

Mögliche Karrierechancen als Pharmazeutisch-technischer Assistent

Vorteile des Berufs Pharmazeutisch-technischer Assistent

Fachwissen in Pharmazie

PTAs erwerben während ihrer Ausbildung umfassende Kenntnisse über Arzneimittel, ihre Wirkungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Anwendungsgebiete. Sie lernen, Medikamente herzustellen, zu prüfen, zu lagern und abzugeben sowie Patienten über deren richtige Anwendung und Dosierung zu beraten.

Arbeit in Apotheken

PTAs arbeiten hauptsächlich in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken oder Versandapotheken. Sie unterstützen Apotheker bei der Kundenberatung, der Herstellung von Rezepturen, der Bestellung und Lagerung von Arzneimitteln sowie bei administrativen Aufgaben im Apothekenbetrieb.

Kundenberatung und Gesundheitsvorsorge

PTAs beraten Kunden in Apotheken zu rezeptfreien Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, medizinischen Geräten und Gesundheitsprodukten. Sie klären Kunden über die richtige Anwendung, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten auf und geben Tipps zur Gesundheitsvorsorge und Prävention von Krankheiten.

Rezepturen und individuelle Herstellung

PTAs stellen individuelle Arzneimittelrezepturen her, z.B. Salben, Tinkturen, Kapseln oder Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse einzelner Patienten zugeschnitten sind. Sie arbeiten nach den Vorgaben des Apothekers und unter Einhaltung der pharmazeutischen Qualitätssicherung.

Einsatz moderner Technologien

Die Ausbildung beinhaltet die Schulung im Umgang mit modernen pharmazeutischen Geräten, Computertechnologien und Apothekensoftware zur Abwicklung von Rezepten, zur Bestandsführung und zur Kundenverwaltung.
 

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