Produktion, Fertigung

Bootsbauer – Neu-, Aus- und Umbau (m/w/d)

Bootsbauer – Neu-, Aus- und Umbau
Quelle: auremar - stock.adobe.com
Ob Ruderboot, Einhandjolle, Fischkutter oder mondäne Yacht: Bei all diesen Wasserfahrzeugen sind Bootsbauer/innen am Werk, die nicht nur mit Holz, sondern auch mit Stahl, Aluminium und faserverstärkten Kunststoffen perfekt umzugehen wissen. Entscheidet man sich in der Ausbildung für die Fachrichtung "Neu-, Aus- und Umbau" konstruiert man Bauteile wie Rumpf oder Deck und fügt diese zum Bootskörper zusammen. Bei größeren Booten fertigen die Bootsbauer/innen auch die Aufbauten, übernehmen den Innenausbau und stellen die Masten und Spieren her. Neben dem Neubau von Booten führen sie Instandsetzungs- und Umbauarbeiten durch. Um Deck und Aufbauten, insbesondere aber den Rumpf vor Schäden durch Wasser und Witterungseinflüsse zu schützen, lackieren sie z.B. die Oberflächen. Den Unterwasserbereich behandeln sie mit speziellen Beschichtungsstoffen. Ferner setzen sie vorhandene Struktur- oder Materialschäden am Rumpf und an Aufbauten instand.

Details zur Ausbildung als Bootsbauer – Neu-, Aus- und Umbau

Ausbildungsdauer

3.5 Jahre

Eigene Stärken

  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bedienen von handgeführten Maschinen oder beim Montieren von Bootsbauteilen)
  • Körperliche Fitness (z.B. Heben und Tragen von z.B. schweren Planken oder Platten)
  • Teamfähigkeit (z.B. beim gleichzeitigen Positionieren, Montieren und Plätten der Rumpfseiten)
  • Technisches Verständnis (z.B. beim gleichzeitigen Positionieren, Montieren und Plätten der Rumpfseiten)

Interessante Schulfächer

  • Werken / Technik (z.B. für die Arbeit mit Werkzeugen und Kleinmaschinen)
  • Physik (z.B. zur Bestimmung der Wasserverdrängung oder des Schwerpunkts)
  • Mathematik (z.B. für die Berechnung von Flächen und Rauminhalten)