Ausbildung als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
Wer keine Höhenangst hat, gern im Freien arbeitet und körperlich belastbar ist, für den bietet sich eine Ausbildung als Hochbaufacherbeiter und Hochbaufacharbeiterin an. Hier stehen drei unterschiedliche Fachrichtungen zur Auswahl: für Maurerarbeiten, für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie für Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten. Die Profis für Maurerarbeiten stellen aus einzelnen Steinen Wände oder Schächte her. Dazu mischen sie Mörtel an und setzen Mauersteine wie Ziegel oder Kalksandstein aufeinander. Ferner betonieren Sie Wände, bauen vorgefertigte Bauteile wie Treppen und verlegen Estriche.
Persönliche Interessen
Ausbildungsanfänger in Deutschland
- 65%
- 21%
- 15%
- 5%
- 3%
- Mittelschulabschluss 65%
- Mittlerer Bildungsabschluss 21%
- ohne Mittelschulabschluss 15%
- Hochschulreife 5%
- Sonstige 3%
Ausbildungsdetails
| Ausbildungsdauer | 2 Jahre |
|---|
Ausbildungsgehalt als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
(Abweichungen möglich, Stand: 01. Mai 2024, Quelle: WSI Tarifpolitischer Monatsbericht)
6 Ausbildungsplätze Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten vorhanden
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Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2026Rohmann Hoch- und Tiefbau GmbHMax-Prinstner-Str. 2292339 Beilngries -
Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2026Martin Meier AGAm Wasserturm 185072 Eichstätt -
Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2026Sorg Bau GmbH & Co. KGOberahorn 191555 Feuchtwangen -
Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2026Schiebel Bauunternehmung GmbHOhmstr. 485080 Gaimersheim -
Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2027Schiebel Bauunternehmung GmbHOhmstr. 485080 Gaimersheim -
Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten (m/w/d)
Ausbildung 2026Weipert-Bau GmbH + Co. KGAm Heidig 197711 Maßbach
Interessante Schulfächer
Mathematik
(z.B. beim Kalkulieren des Bedarfs von Baumaterial)
Werken / Technik
(z.B. bei der Bedienung von Maschinen)
Physik
(z.B. um die physikalischen Eigenschaften von Werkstoffen einschätzen zu können)
Wie viel verdient man als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
Während der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Maurerarbeiten liegt das Gehalt im ersten Ausbildungsjahr bei etwa 1.080 €. Im zweiten Jahr steigt es auf bis zu 1.300 €. Nach Abschluss der Ausbildung kann man mit einem Einstiegsgehalt von mindestens 3.003 € rechnen. Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte in diesem Beruf etwa 3.543 €, wobei das Gehalt je nach Erfahrung und Arbeitgeber bis zu 3.988 € betragen kann. Die Gehaltsentwicklung spiegelt die zunehmende Verantwortung und das Fachwissen wider, das im Laufe der Ausbildung und der Berufserfahrung erworben wird.
Was man in der Ausbildung als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten lernt
In der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Maurerarbeiten erwerben die Auszubildenden umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten, die für den Bau und die Instandhaltung von Gebäuden erforderlich sind. Zunächst lernen sie, Aufträge zu übernehmen und die erbrachten Leistungen zu erfassen, sowie Arbeitspläne und Ablaufpläne zu erstellen und zu befolgen, um effiziente und strukturierte Arbeitsabläufe zu gewährleisten. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung ist das Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen. Die Auszubildenden lernen, wie Baustellen ordnungsgemäß vorbereitet werden und wie Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, um einen sicheren Arbeitsplatz für alle Beteiligten zu gewährleisten. Sie werden auch in der Prüfung, Lagerung und Auswahl von Bau- und Bauhilfsstoffen geschult, um sicherzustellen, dass die richtigen Materialien für die jeweiligen Bauaufgaben verwendet werden. Die Fähigkeit, Baupläne und -zeichnungen zu lesen und anzuwenden sowie eigene Skizzen anzufertigen, ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Dies wird ergänzt durch die Durchführung von Messungen und das Bearbeiten von Holz sowie das Herstellen von Holzverbindungen, was für die Erstellung von Schalungen und anderen Konstruktionen notwendig ist.
Im Kern ihrer Ausbildung stehen das Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton sowie das Errichten von Baukörpern aus Steinen. Die Auszubildenden lernen verschiedene Techniken des Maurerhandwerks, einschließlich des Herstellens eines Mauerwerkskörpers aus klein- oder mittelformatigen Steinen in unterschiedlichen Verbandsarten, des Einbauens von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz und des Herstellens von Putzen und Estrichen. Darüber hinaus erlernen sie das Ansetzen und Verlegen von Fliesen und Platten sowie das Herstellen von Bauteilen im Trockenbau. Die Ausbildung umfasst auch das Herstellen von Baugruben und Gräben, das Verbauen und die Wasserhaltung sowie das Herstellen von Verkehrswegen und das Verlegen und Anschließen von Ver- und Entsorgungsleitungen. Qualitätssichernde Maßnahmen und das Berichtswesen sind ebenfalls integraler Bestandteil der Ausbildung, um die Qualität und Sicherheit der Bauarbeiten zu gewährleisten. Zusätzlich spezialisieren sich die Auszubildenden auf das Mauerwerk, indem sie lernen, Mauermörtel korrekt zu mischen und anzuwenden, verschiedene Verbandsarten für Mauerwerke zu verstehen und umzusetzen, sowie Öffnungen und Überdeckungen fachgerecht zu erstellen.
Tipps für Bewerber als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
Bewerbung
Als Hochbaufacharbeiter/in mit Schwerpunkt Maurerarbeiten baust du die Wände, Mauern und Fundamente, auf denen Häuser und Gebäude entstehen. Du arbeitest mit Ziegeln, Betonsteinen und Mörtel – und sorgst dafür, dass alles stabil, gerade und haltbar ist. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du körperlich fit, teamfähig und sorgfältig arbeitest.
- Körperliche Fitness betonen: Das Mauern ist körperlich anspruchsvoll – du brauchst Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit.
- Sorgfalt und Genauigkeit: Jeder Stein muss passen – Präzision ist entscheidend für die Stabilität des Bauwerks.
- Teamarbeit: Auf der Baustelle zählt Zusammenarbeit – jeder Handgriff muss sitzen.
- Technisches Verständnis: Du liest Baupläne und setzt sie praktisch um – ein gutes räumliches Denken hilft.
- Tipp: Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, an der frischen Luft bist und am Ende des Tages sehen willst, was du geschaffen hast, erwähne das – es zeigt, dass du für diesen Beruf gemacht bist.
Kleidung für das Gespräch
Im Bauhandwerk zählt ein gepflegtes, bodenständiges und verlässliches Auftreten – du sollst zeigen, dass du praktisch denkst und zuverlässig arbeitest.
- Saubere, schlichte Kleidung: Jeans oder Arbeitshose mit Hemd, Bluse oder Pullover – ordentlich, aber nicht übertrieben.
- Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und Hände zeigen, dass du sorgfältig bist.
- Natürliches Auftreten: Freundlich, ruhig und aufmerksam – das wirkt verlässlich.
- Körpersprache: Aufrecht, ruhig und konzentriert – das vermittelt Stärke und Zuverlässigkeit.
- Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der anpackt, mitdenkt und gewissenhaft arbeitet.
Mögliche Fragen im Gespräch
Der Betrieb möchte wissen, ob du körperlich belastbar, handwerklich geschickt und verantwortungsbewusst bist – und ob du dir die Arbeit auf der Baustelle realistisch vorstellen kannst.
- „Warum möchten Sie Hochbaufacharbeiter/in im Bereich Maurerarbeiten werden?“
- „Wie gehen Sie mit körperlich anstrengender Arbeit um?“
- „Wie wichtig ist Ihnen Teamarbeit auf der Baustelle?“
- „Wie reagieren Sie, wenn eine Mauer nicht ganz gerade ist oder etwas schiefgeht?“
- „Wie gehen Sie mit wechselndem Wetter und langen Arbeitstagen um?“
- „Haben Sie schon praktische Erfahrung im Handwerk oder Bau gesammelt?“
Tipp: Denk an Situationen, in denen du körperlich gearbeitet, konzentriert gehandelt oder Verantwortung übernommen hast – das zeigt, dass du die Anforderungen des Berufs kennst.
Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst
Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, kannst du mit gezielten Fragen Interesse und Verantwortungsbewusstsein zeigen.
- „Wie ist die Ausbildung im Bereich Maurerarbeiten aufgebaut?“
- „Welche Baustellen oder Projekte betreut der Betrieb hauptsächlich?“
- „Wie wird im Betrieb auf Sicherheit und Teamarbeit geachtet?“
- „Wie viel Zeit verbringe ich auf der Baustelle und wie viel in der Vorbereitung?“
- „Welche Werkzeuge und Materialien werden am häufigsten verwendet?“
- „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Maurermeister oder Polier?“
Tipp: Frag nach Bauprojekten, Sicherheit und Weiterbildung – das zeigt, dass du nicht nur anpacken willst, sondern auch langfristig im Handwerk wachsen möchtest.
Mögliche Karrierechancen als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
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Ausbilder - AdA-Schein
Andere Weiterbildung
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Bauingenieurwesen (Studium)
Studium
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Fachmann für kaufmännische Betriebsführung (HwO)
Andere Weiterbildung
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Maurer- und Betonbauermeister
Meisterweiterbildung
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Polier - Hochbau
Meisterweiterbildung
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Techniker - Bautechnik/Baubetrieb
Technikerweiterbildung
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Techniker - Bautechnik/Hochbau
Technikerweiterbildung
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Technischer Fachwirt
Kaufmännische Weiterbildung
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Werkpolier - Hochbau
Andere Weiterbildung
Vorteile des Berufs Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
Fachkenntnisse im Mauerwerksbau
Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten verfügen über spezifisches Fachwissen und praktische Fertigkeiten im Bau von Mauerwerksstrukturen. Sie kennen sich mit verschiedenen Arten von Mauerwerkstechniken, Baustoffen und Werkzeugen aus und können komplexe Bauprojekte planen und umsetzen.
Errichtung von Mauerwerksstrukturen
Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten sind erfahren in der Errichtung von verschiedenen Arten von Mauerwerksstrukturen, einschließlich Wänden, Fundamenten, Pfeilern, Säulen, Bögen und anderen Bauelementen. Sie verwenden Ziegelsteine, Betonblöcke, Natursteine oder andere Baustoffe, um stabile und langlebige Strukturen zu schaffen.
Präzise Bauausführung
Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten führen ihre Aufgaben mit hoher Präzision und Genauigkeit aus, um die Qualitätsstandards und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Sie setzen Ziegelsteine oder Betonblöcke in spezifischen Mustern und Größen, verarbeiten Mörtel und führen andere Arbeiten durch, um feste und stabile Mauerwerksstrukturen zu errichten.
Vielseitige Anwendungsbereiche
Maurerarbeiten finden in verschiedenen Bauprojekten Anwendung, darunter Wohngebäude, Gewerbegebäude, Industrieanlagen, Brücken, Staudämme, Tunnel und andere Bauwerke. Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten können in verschiedenen Branchen wie Bauunternehmen, Bauunternehmern, Hoch- und Tiefbauunternehmen oder spezialisierten Maurerfirmen tätig sein.
Teamarbeit und Zusammenarbeit
Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten arbeiten oft in Teams zusammen mit Bauingenieuren, Bauleitern, Architekten und anderen Baufachleuten. Sie kommunizieren und koordinieren ihre Arbeit eng, um den Bauprozess reibungslos ablaufen zu lassen und die Qualitätsstandards zu erfüllen.
Sicherheitsstandards und -verfahren
Hochbaufacharbeiter im Maurerarbeiten halten strenge Sicherheitsstandards und -verfahren ein, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Sie erhalten Schulungen in Sicherheitspraktiken und -ausrüstung, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten, insbesondere bei Arbeiten in der Höhe oder bei der Verwendung von schweren Baustoffen und Werkzeugen.
Berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten
Hochbaufacharbeiter für Maurerarbeiten haben die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben, um sich für höhere Positionen wie Vorarbeiter, Bauleiter oder Bauingenieur zu qualifizieren. Sie können auch Spezialisierungen auf bestimmte Bereiche wie Denkmalschutz, Restaurierung oder Hochbau anstreben.
Mögliche Digitalisierungen als Hochbaufacharbeiter – Maurerarbeiten
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Virtuelle Projekträume
Verwendung von Projektmanagementsystemen zur Durchführung eines strukturierten Datenaustauschs mit Projektbeteiligten innerhalb eines Bauprojekts.
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3D-Druck
3D-Druck von Schalungen.
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Apps für Planung und Aufmaß
Erstellung und Übermittlung des Aufmaßes vor Ort mithilfe eines mobilen Geräts.
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Wearable Technology
Exoskelette verwenden, um bei schweren Hebearbeiten Unterstützung zu bieten; auf Datenbrillen Bewehrungspläne anzeigen lassen, um Bewehrungen exakt einzubringen.
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3D-Laserscanning
Vermessen und Digitalisierung von Bauelementen mit einem 3-D-Laserscanner.
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