Kunst, Kultur, Gestaltung

Holzbildhauer (m/w/d)

Holzbildhauer
Quelle: Michael Krüger - stock.adobe.com
Kein Wunder, dass sich eine der besten Schulen für Holzbildhauer/innen in Oberammergau befindet, ist dieser Ort doch die Heimat der berühmten Hergottschnitzer/innen. Dieser Beruf, der sehr viel Kreativität verlangt, beinhaltet aber weit mehr als die Fertigung sakraler Figuren. Holzbildhauer/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Kundenwünschen neben Figuren auch Leuchter, Schalen, Brunnen oder Raumteiler aus unterschiedlichen Holzarten her. Mit Hobel, Säge und Schnitzmesser lassen sie in Handarbeit sowohl kleinere als auch aus verleimten oder verschraubten Einzelteilen bestehende größere Werkstücke entstehen. Abschließend glätten oder rauen sie die Oberflächen und wachsen, beizen, lasieren, lackieren oder bemalen diese. Die Reparatur oder die Restaurierung von Holzobjekten oder Möbeln zählt ebenfalls zu ihren Aufgaben. In der Ausbildung werden sie im Zeichnen, Malen und Modellieren ebenso geschult wie im Schreinern, Drechseln und dem Umgang mit ganz unterschiedlichen Werkzeugen, deren Bandbreite vom filigranen Schnitzmesser bis zur Kettensäge reicht.

Details zur Ausbildung als Holzbildhauer

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Entwerfen und Übertragen von Ideen auf den Werkstoff Holz)
  • Kreativität (z.B. beim Entwerfen und Anfertigen von Holzskulpturen)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Modellieren von Akt- und Tierstudien)
  • Sorgfalt (z.B. beim Kopieren und Restaurieren alter bildhauerischer Arbeiten)

Interessante Schulfächer

  • Kunst (z.B. für die Umsetzung von Kundenwünschen sowie eigenen Ideen)
  • Mathematik (z.B. für die Berechung von Materialmengen und Preisen)
  • Werken / Technik (z.B. für die Arbeit mit verschiedenem Werkzeug und Maschinen für Holzarbeiten)