Ausbildung als Metallbauer - Metallgestaltung
Mit Muskelkraft und Stilgefühl. Als Metallbauer und Metallbauerin in der Fachrichtung Metallgestaltung stellt man Gartenobjekte, Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel und Feuerstellen her oder restauriert Skulpturen. Edelstahl, Bronze, Kupfer oder Messing werden geschmiedet, gegossen, gebogen, gehämmert, geschweißt oder gehärtet. Man arbeitet mit Architekten, Bauherren und Künstlern zusammen, als Designer oder selbstständiger Künstler.
Persönliche Interessen
Ausbildungsanfänger in Deutschland
- 39%
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- 19%
- 3%
- 1%
- Mittlerer Bildungsabschluss 39%
- Hochschulreife 39%
- Mittelschulabschluss 19%
- ohne Mittelschulabschluss 3%
- Sonstige 1%
Ausbildungsdetails
| Ausbildungsdauer | 3,5 Jahre |
|---|
Ausbildungsgehalt als Metallbauer - Metallgestaltung
(Abweichungen möglich, Stand: 01. September 2024, Quelle: (BMAS))
Ausbildungsverkürzung
Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Metallbauer - Metallgestaltung lässt sich bis auf 2,5 Jahre verkürzen.
3 Ausbildungsplätze Metallbauer - Metallgestaltung vorhanden
-
Metallbauer - Metallgestaltung (m/w/d)
Ausbildung 2026Bergmeister Leuchten GmbHEschenloh 16b83553 Frauenneuharting -
Metallbauer - Metallgestaltung (m/w/d)
Ausbildung 2026Breidenbach Metallbau GmbHAugust-Moralt-Str. 686971 Peiting -
Metallbauer - Metallgestaltung (m/w/d)
Ausbildung 2027Breidenbach Metallbau GmbHAugust-Moralt-Str. 686971 Peiting
Interessante Schulfächer
Mathematik
(z.B. um genau nach Maß zu arbeiten)
Physik
(z.B. um abschätzen zu können, welches Korrosionsschutzmittel für die jeweilige Oberfläche geeignet ist)
Werken / Technik
(z.B. bei der maschinellen Umformung einzelner Metallteile)
Wie viel verdient man als Metallbauer - Metallgestaltung
Während der Ausbildung zum Metallbauer mit Fachrichtung Metallgestaltung steigert sich dein Verdienst kontinuierlich. Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du monatlich 800 €, im zweiten Jahr 850 €, im dritten Jahr steigert sich dein Lohn auf 950 € und im vierten Ausbildungsjahr verdienst du bereits 1.020 €. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung erwartet dich ein attraktives Gehalt: Dein Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 2.902 € brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung erhöht sich dein Verdienst auf durchschnittlich 3.442 €, und je nach Qualifikation und Spezialisierung sind bis zu 4.100 € möglich. Die Metallgestaltung bietet also nicht nur kreative Herausforderungen, sondern auch eine solide finanzielle Perspektive für deine Zukunft.
Was man in der Ausbildung als Metallbauer - Metallgestaltung lernt
Die Ausbildung zum Metallbauer in der Fachrichtung Metallgestaltung ist ein kreatives und handwerklich anspruchsvolles Berufsfeld, das eine Vielzahl von Fähigkeiten und Techniken umfasst, um Metall in kunstvolle Formen und Strukturen zu verwandeln. Zu Beginn ihrer Ausbildung erlernen die angehenden Metallgestalter das Prüfen und Messen, um die Genauigkeit ihrer Arbeit sicherzustellen, was für die Qualität und Passgenauigkeit der Endprodukte entscheidend ist. Sie werden auch in verschiedenen Fügetechniken ausgebildet, einschließlich Schweißen und thermischem Trennen, welche für die dauerhafte Verbindung von Metallteilen notwendig sind. Das manuelle Spanen und Umformen sowie das maschinelle Bearbeiten von Metallen bilden die Grundlage der Metallgestaltung. Diese Techniken ermöglichen es den Auszubildenden, Metallmaterialien zu formen und zu strukturieren. Wichtig ist auch das Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln, um eine kontinuierliche und sichere Arbeit zu gewährleisten. Ein charakteristisches Merkmal der Metallgestaltung ist das manuelle und maschinelle Umformen von Blechen und Profilen. Die Auszubildenden erlernen, wie sie Metall durch verschiedene Techniken in kreative und funktionale Formen umwandeln.
Zudem werden Kenntnisse in der Elektrotechnik vermittelt, da moderne Metallgestaltungen oft elektrische oder elektronische Komponenten enthalten. Das Behandeln und Schützen von Oberflächen ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Ausbildung, da es die Langlebigkeit und Ästhetik der Metallwerke sicherstellt. Im Bereich der Metallgestaltung spielen traditionelle Schmiedetechniken eine zentrale Rolle. Die Auszubildenden lernen, Flächen und Körper durch Treiben zu formen, handhaben Schmiedefeuern und schmiedbare Werkstoffe, und sie erlernen die Kunst des manuellen und maschinellen Schmiedens. Dies umfasst das Herstellen von Schmiedeteilen sowie das Herstellen und Instandhalten von Werkzeugen und Hilfswerkzeugen, die für diese anspruchsvollen Prozesse benötigt werden. Des Weiteren werden die Auszubildenden im Herstellen und Montieren von Bauteilen und Gegenständen sowie im Gestalten von Oberflächen geschult. Sie lernen, wie sie Metallteile sicher befestigen und kunstvolle sowie funktionale Endprodukte erstellen. Insgesamt bietet die Ausbildung zum Metallbauer in der Fachrichtung Metallgestaltung eine einzigartige Mischung aus traditionellem Handwerk und moderner Technik. Die Auszubildenden erwerben nicht nur technische Fähigkeiten und Kenntnisse, sondern entwickeln auch ein Verständnis für die ästhetische Gestaltung und können individuelle und kunstvolle Metallarbeiten anfertigen.
Tipps für Bewerber als Metallbauer - Metallgestaltung
Bewerbung
Als Metallbauer/in mit dem Schwerpunkt Metallgestaltung vereinst du Handwerk und Kunst. Du stellst Zäune, Tore, Geländer, Leuchten oder kunstvolle Schmuckelemente aus Metall her und verarbeitest Stahl, Eisen, Kupfer oder Messing zu einzigartigen Werkstücken. Dabei brauchst du handwerkliches Geschick, ein gutes Auge für Formen und viel Geduld. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du kreativ, sorgfältig und begeistert vom Metallhandwerk bist.
- Handwerkliches Geschick: Du arbeitest mit Hammer, Amboss, Feuer und Maschinen – Präzision ist entscheidend.
- Sinn für Gestaltung: Du entwirfst und formst Metallteile mit Blick für Proportion und Stil.
- Geduld und Sorgfalt: Feine Schmiedearbeiten erfordern ruhige Hände und Ausdauer.
- Verantwortungsbewusstsein: Du trägst Verantwortung für Qualität, Sicherheit und Ästhetik.
- Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Kollegen aus Werkstatt, Schlosserei und Gestaltung zusammen.
Tipp: Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein Gespür für Form und Design hast und alte Handwerkskunst spannend findest, erwähne das in deiner Bewerbung – es zeigt, dass du die Leidenschaft für Metallgestaltung mitbringst.
Kleidung für das Gespräch
In der Metallgestaltung zählt ein gepflegtes, bodenständiges und kreatives Auftreten. Du sollst zeigen, dass du handwerklich arbeitest, aber auch Sinn für Ästhetik und Gestaltung hast.
- Saubere, schlichte Kleidung: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Pullover – ordentlich, aber praktisch.
- Dezente, natürliche Farben: Grau, Blau oder Braun wirken handwerklich und authentisch.
- Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und Hände zeigen, dass du Wert auf Qualität legst.
- Freundliches, ruhiges Auftreten: Zeig Konzentration und Interesse – das wirkt professionell.
- Aufrechte Haltung: Wirkt sicher und engagiert – passend zu einem Beruf, der Präzision und Kreativität verbindet.
Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der mitdenkt, sorgfältig arbeitet und Freude am Gestalten hat – das zeigt, dass du dich mit deinem Handwerk identifizierst.
Mögliche Fragen im Gespräch
Der Betrieb möchte wissen, ob du handwerklich geschickt, gestalterisch interessiert und zuverlässig bist – und ob du dir vorstellen kannst, mit Metall kreativ zu arbeiten.
- „Was interessiert Sie am Beruf Metallbauer/in im Bereich Metallgestaltung?“
- „Wie gehen Sie vor, wenn ein Werkstück nicht so aussieht, wie Sie es geplant haben?“
- „Wie wichtig ist Ihnen Genauigkeit bei der handwerklichen Arbeit?“
- „Wie reagieren Sie, wenn Sie ein komplexes Werkstück unter Zeitdruck fertigstellen müssen?“
- „Wie arbeiten Sie im Team mit anderen Handwerkern oder Gestaltern zusammen?“
- „Haben Sie schon Erfahrungen mit Metall, Handarbeit oder kreativen Projekten gesammelt?“
Tipp: Denk an Situationen, in denen du kreativ gearbeitet, geduldig ein Ergebnis erarbeitet oder handwerklich etwas gestaltet hast – das zeigt, dass du die gestalterische Seite des Berufs verstehst.
Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst
Eigene Fragen zeigen Interesse, Respekt und Leidenschaft für das Metallhandwerk – genau das schätzen Betriebe in der Gestaltung.
- „Wie ist die Ausbildung im Bereich Metallgestaltung im Betrieb aufgebaut?“
- „Welche Materialien und Werkzeuge benutze ich am häufigsten?“
- „Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Gestaltung und Fertigung ab?“
- „Wie viel kreativen Spielraum habe ich bei Entwürfen und Ausführungen?“
- „Welche Projekte oder Aufträge entstehen typischerweise im Betrieb?“
- „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Metallbaumeister, Kunstschmied oder Restaurator?“
Tipp: Frag nach kreativen Projekten, Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten – das zeigt, dass du nicht nur anpacken, sondern mitdenken und gestalten willst.
Mögliche Karrierechancen als Metallbauer - Metallgestaltung
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Ausbilder - AdA-Schein
Andere Weiterbildung
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Fachmann für kaufmännische Betriebsführung (HwO)
Andere Weiterbildung
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Feinwerkmechanikermeister
Meisterweiterbildung
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Hufbeschlagschmied
Andere Weiterbildung
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Konstrukteur
Andere Weiterbildung
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Land- und Baumaschinenmechatronikermeister
Meisterweiterbildung
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Metallbauermeister
Meisterweiterbildung
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Schweißer
Andere Weiterbildung
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Techniker - Metallbautechnik
Technikerweiterbildung
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Technischer Fachwirt
Kaufmännische Weiterbildung
Vorteile des Berufs Metallbauer - Metallgestaltung
Kreative und künstlerische Fähigkeiten
Im Zentrum der Ausbildung stehen das Entwerfen und Herstellen von kunstvollen Metallarbeiten. Auszubildende lernen, wie man Skizzen und Modelle für individuelle Metallstücke anfertigt und diese kreativen Ideen in die Realität umsetzt.
Handwerkliche Techniken
Die Auszubildenden erwerben umfassende Kenntnisse in traditionellen und modernen Metallbearbeitungstechniken. Dazu gehören manuelles und maschinelles Spanen, Umformen, Schweißen, Sägen, Bohren und Schleifen. Diese Fertigkeiten ermöglichen es ihnen, Metall präzise zu bearbeiten und individuelle Konstruktionen zu erstellen.
Verarbeitung und Gestaltung
Die Ausbildung legt einen besonderen Fokus auf das manuelle und maschinelle Umformen von Blechen und Profilen sowie auf Schmiedetechniken. Auszubildende lernen, Metall in kunstvolle Formen zu bringen und Oberflächen kreativ zu gestalten.
Oberflächenbehandlung
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist das Erlernen verschiedener Techniken zur Oberflächenbehandlung und zum Schutz von Metallen. Dies umfasst das Polieren, Lackieren, Patinieren und andere Verfahren, die dazu beitragen, das Aussehen der Metallarbeiten zu verbessern und sie vor Korrosion zu schützen.
Projektarbeit
Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, an individuellen Projekten zu arbeiten, die Planung, Gestaltung und Ausführung von Metallbauwerken beinhalten. Dies fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch das technische Verständnis und die Problemlösungsfähigkeiten.
Technisches Verständnis und Elektrotechnik
Neben den traditionellen Fertigkeiten werden auch Grundlagen der Elektrotechnik vermittelt, da moderne Metallgestaltungen häufig elektrische Komponenten beinhalten. Dies erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten und Einsatzbereiche der Metallarbeiten.
Kundenkommunikation und Projektmanagement
Da Metallgestalter oft direkt für Kunden arbeiten, umfasst die Ausbildung auch Aspekte der Kundenberatung, der Präsentation von Entwürfen und der Abwicklung von Aufträgen. Die Auszubildenden lernen, Kundenwünsche zu verstehen und in ihre Arbeit zu integrieren.
Mögliche Digitalisierungen als Metallbauer - Metallgestaltung
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Augmented Reality Operation
Darstellung von technischen Zeichnungen und Skizzen auf einer Datenbrille anzeigen lassen.
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3D-Druck
3D-Drucker zur Herstellung von Fahrzeugteilen.
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Collaborative Robots - Cobots
Roboterarme in der Metallstückproduktion verwenden.
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Apps für Planung und Aufmaß
Maße der gewünschten Metallkonstruktionen beim Kunden vor Ort erfassen und in der Cloud speichern.
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3D-Druck
Verwendung eines 3-D-Druckers zur Herstellung von Elementen eines Geländers.
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3D-Laserscanning
Mithilfe eines 3D-Laserscanners Werkstücke vermessen und digital erfassen.
Passende Blogbeiträge
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