Parkettleger (m/w/d)

Bau, Architektur, Vermessung
Abbildung Person die Parkett verlegt

Ausbildung als Parkettleger

Ob Privaträume, Einkaufszentren oder Sporthallen: Parkettleger und Parkettlegerinnen sind überall gefragt. Dabei geht es nicht, wie die Berufsbezeichnung vielleicht auf den ersten Blick vermuten lässt, einzig und allein um Parkettböden, das Arbeitsspektrum umfasst auch das Verlegen, Pflegen und Restaurieren von Laminat-, Kork, PVC- oder anderen Spezialböden. Zunächst messen Parkettleger und Parkettlegerinnen die Räume aus und berechnen den Materialbedarf. Dann prüfen sie den Untergrund und glätten ihn oder fertigen eine Unterbodenkonstruktion an. Schließlich sägen sie die einzelnen Parkettteile zurecht und verlegen sie nach dem geplanten Muster. Haben sie alle Holzteile miteinander verbunden, glätten sie den Boden mit Schleifmaschinen und versiegeln ihn schließlich mit Ölen oder Wachs.

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Ausbildungsanfänger in Deutschland

  • 57%
  • 24%
  • 11%
  • 6%
  • 2%
  • Mittelschulabschluss 57%
  • Mittlerer Bildungsabschluss 24%
  • Hochschulreife 11%
  • ohne Mittelschulabschluss 6%
  • Sonstige 2%

Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Parkettleger

  • 1. Ausbildungsjahr 940 €
  • 2. Ausbildungsjahr 990 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.060 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Januar 2026, Quelle: IG Metall)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Parkettleger lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Parkettleger

5 Ausbildungsplätze Parkettleger vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. beim Zusammenfügen der Parkett-Zuschnitte)

Abbildung Minihaus auf einem Grundrissplan

Räumliches Vorstellungsvermögen

(z.B. beim Anfertigen von Skizzen)

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. bei der Behandlung von Oberflächen)

Abbildung Handwerker mit aufgeregten Gesichtsausdruck

Fleiß

(z.B. beim Glätten der Böden mit Schleifmaschinen)

Abbildung zwei Menschen beim Sport

Körperliche Fitness

(z.B. beim Verlegen von Parkett- oder anderen Holzfußböden)

Interessante Schulfächer

Werken / Technik

(z.B. beim Anfertigen und bei der Anwendung von technischen Unterlagen)

Physik

(z.B. für die Wärmelehre beim Einbau von Dämmstoffen)

Mathematik

(z.B. beim Erstellen von Angeboten und Rechnungen für Kunden)

Wie viel verdient man als Parkettleger

Während der Ausbildung zum Parkettleger steigert sich das Gehalt kontinuierlich: Im ersten Ausbildungsjahr erhält man 820 € monatlich, im zweiten Jahr steigt das Einkommen auf 870 €, und im dritten Jahr verdient man bereits 940 €. Diese gestaffelte Vergütung ermöglicht es, sich finanziell schrittweise auf das Berufsleben vorzubereiten. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erwarten Parkettleger attraktive Verdienstmöglichkeiten: Das Einstiegsgehalt liegt bei mindestens 2.562 € brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt weiter an, und im Durchschnitt verdienen Parkettleger etwa 2.953 €. Wer sich durch besondere Fähigkeiten, Spezialisierungen oder zusätzliche Qualifikationen hervorhebt, kann bis zu 3.399 € monatlich verdienen. Damit bietet der Beruf des Parkettlegers eine solide finanzielle Perspektive und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

Was man in der Ausbildung als Parkettleger lernt

Die Ausbildung zum Parkettleger vermittelt umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten für die professionelle Verlegung, Instandhaltung und Restaurierung von Parkett und anderen Holzfußböden. Zu Beginn der Ausbildung lernen die Auszubildenden, mit Informations- und Kommunikationstechniken umzugehen, was für die Planung und Durchführung von Projekten sowie für die Kommunikation mit Kunden und Kollegen unerlässlich ist. Die Auszubildenden werden im Vorbereiten von Arbeitsabläufen und im Auswerten von Informationen geschult, um effiziente und effektive Arbeitsergebnisse zu erzielen. Teamarbeit ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Ausbildung, da Parkettleger oft mit anderen Handwerkern und Fachleuten zusammenarbeiten. Die Ausbildung umfasst das Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen sowie das Durchführen von Messungen, um eine präzise Verlegung zu gewährleisten. Die Auszubildenden lernen, Arbeitsplätze vorzubereiten, einzurichten, zu sichern und zu räumen sowie Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen zu handhaben und zu warten.

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist das Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen und das Prüfen der Verlegebedingungen. Die Auszubildenden lernen, Untergründe herzustellen und Parkett sowie andere Holzfußböden und Bodenbeläge zu gestalten und zu verlegen. Weiterhin beinhaltet die Ausbildung das Behandeln von Oberflächen, um die Langlebigkeit und Ästhetik der Böden zu erhöhen. Die Auszubildenden erlernen auch, Profile herzustellen und anzubringen, was für den Abschluss von Bodenbelägen entscheidend ist. Die Instandhaltung und Instandsetzung von Parkett und anderen Holzfußböden sowie von Bodenbelägen sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Ausbildung. Dies umfasst auch das Restaurieren von Parkett und anderen Holzfußböden, um deren ursprüngliche Schönheit und Funktionalität wiederherzustellen. Abschließend lernen die Auszubildenden, qualitätssichernde Maßnahmen durchzuführen und sich auf Kundenorientierung zu konzentrieren, um den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden gerecht zu werden.

Tipps für Bewerber als Parkettleger

Bewerbung

Als Parkettleger/in sorgst du dafür, dass Böden aus Holz oder anderen Materialien perfekt verlegt, geschliffen und versiegelt werden. Du arbeitest mit verschiedenen Holzarten, Klebern und Werkzeugen und achtest dabei auf Maßgenauigkeit und Ästhetik. Dabei brauchst du handwerkliches Geschick, ein gutes Auge für Details und Geduld. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du sorgfältig, zuverlässig und körperlich belastbar bist.

  •  Handwerkliches Geschick: Du arbeitest mit Holz, Maschinen und Werkzeugen sehr genau.
  •  Sorgfalt: Schon kleine Unebenheiten machen beim Boden später einen großen Unterschied.
  •  Verantwortungsbewusstsein: Du achtest auf Qualität, Sicherheit und einen sauberen Arbeitsplatz.
  •  Räumliches Denken: Du planst Verlegemuster und passt sie an Räume an.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest mit Kollegen, Bauleitern und anderen Handwerkern zusammen.

Tipp: Wenn du gerne praktisch arbeitest, ein gutes Auge für Holz und Formen hast und dich über sichtbare Ergebnisse freust, erwähne das – es zeigt, dass du gut in diesen Beruf passt.

Kleidung für das Gespräch

Im Handwerk zählt ein gepflegtes, bodenständiges und zuverlässiges Auftreten. Du sollst zeigen, dass du ordentlich, konzentriert und respektvoll mit Materialien umgehst.

  •  Saubere, schlichte Kleidung: Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Pullover – ordentlich, aber bequem.
  •  Dezente Farben: Grau, Braun oder Blau wirken handwerklich und solide.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung und Hände zeigen, dass du Wert auf Präzision legst.
  •  Ruhiges, aufmerksames Auftreten: Zeig, dass du konzentriert und verlässlich arbeitest.
  •  Aufrechte Haltung: Wirkt sicher und engagiert – das passt zu einem Beruf mit viel Verantwortung für Qualität.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der zuverlässig, ordentlich und stolz auf gute Arbeit ist – das überzeugt jeden Handwerksbetrieb.

Mögliche Fragen im Gespräch

Der Betrieb möchte wissen, ob du handwerklich begabt, zuverlässig und qualitätsbewusst bist – und ob du dir körperliche Arbeit und Baustellenalltag gut vorstellen kannst.

  •  „Was interessiert Sie am Beruf Parkettleger/in?“
  •  „Wie gehen Sie vor, wenn ein Boden Unebenheiten hat oder das Material nicht exakt passt?“
  •  „Wie wichtig ist Ihnen Genauigkeit bei der Arbeit?“
  •  „Wie reagieren Sie, wenn ein Kunde eine andere Vorstellung vom Bodenmuster hat?“
  •  „Wie arbeiten Sie im Team mit anderen Handwerkern auf der Baustelle zusammen?“
  •  „Haben Sie schon Erfahrungen mit Holz, Werkzeugen oder handwerklicher Arbeit gesammelt?“

Tipp: Denk an Situationen, in denen du genau, ausdauernd oder praktisch gearbeitet hast – das zeigt, dass du die Geduld und Präzision für den Beruf mitbringst.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen Interesse, Lernfreude und Verantwortungsbewusstsein – das kommt im Handwerk gut an.

  •  „Wie ist die Ausbildung im Bereich Parkettlegen im Betrieb aufgebaut?“
  •  „Mit welchen Holzarten und Materialien arbeite ich am häufigsten?“
  •  „Wie viel Zeit verbringe ich auf Baustellen und wie viel in der Werkstatt?“
  •  „Welche Maschinen oder Werkzeuge kommen beim Schleifen und Versiegeln zum Einsatz?“
  •  „Wie wird im Betrieb auf Qualität und Kundenzufriedenheit geachtet?“
  •  „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung – z. B. Richtung Parkettlegermeister/in oder Bodenleger/in?“

Tipp: Frag nach Materialien, Werkzeugen und Arbeitstechniken – das zeigt, dass du dich wirklich für das Handwerk und die Gestaltung schöner Böden interessierst.
 

Mögliche Karrierechancen als Parkettleger

Vorteile des Berufs Parkettleger

Vielseitige Aufgaben

Als Pakettleger sind Sie für das fachgerechte Verlegen von Parkett- und Holzböden in Wohn- und Geschäftsgebäuden zuständig. Sie setzen Ihre handwerklichen Fähigkeiten ein, um Bodenbeläge aus verschiedenen Materialien wie Parkett, Laminat oder Massivholz zu verlegen und anzupassen.

Handwerkliches Geschick

Während Ihrer Ausbildung erlernen Sie präzises Arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen. Sie lernen, Parkettböden zu schneiden, zu schleifen, zu verkleben und zu versiegeln, um ein hochwertiges und ästhetisches Endergebnis zu erzielen.

Kreativität und Design

Als Pakettleger haben Sie die Möglichkeit, Ihre kreativen Fähigkeiten einzubringen und individuelle Bodenbeläge zu gestalten. Sie beraten Kunden bei der Auswahl von Parkettböden und legen dabei Wert auf Design, Farbe und Muster, um deren persönlichen Stil und Vorlieben zu berücksichtigen.

Qualitätskontrolle und -sicherung

Sie sind für die Qualitätssicherung Ihrer Arbeitsergebnisse verantwortlich. Sie überprüfen sorgfältig die Untergründe, bereiten sie gegebenenfalls vor und stellen sicher, dass die verlegten Bodenbeläge den geltenden Standards und den Anforderungen der Kunden entsprechen.

Kundenorientierung und Service

Sie stehen in direktem Kontakt mit Ihren Kunden und beraten sie kompetent und freundlich. Sie beantworten Fragen, klären über Pflegehinweise auf und gewährleisten einen hervorragenden Kundenservice, um deren Zufriedenheit sicherzustellen.

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Mögliche Digitalisierungen als Parkettleger

  • Augmented-Reality-Visualisierung

    Dem Kunden vor Ort über eine Augmented Reality (AR)-Ansicht mithilfe eines Tablets die geplanten Parkettarbeiten präsentieren.

  • Apps für Planung und Aufmaß

    Erstellung und Übermittlung des Aufmaßes vor Ort mithilfe eines mobilen Geräts.

  • 3D-Laserscanning

    Böden dreidimensional einmessen, um Unebenheiten virtuell ersichtlich zu machen.

  • Wearable Technology

    Datenbrillen verwenden, um Verlegepläne über eine Augmented Reality-Ansicht einzusehen.