Polizeivollzugsbeamter (2. QE) (m/w/d)

Wirtschaft, Verwaltung
Abbildung zwei Polizisten machen sich Notizen auf einem Klemmbrett

Ausbildung als Polizeivollzugsbeamter (2. QE)

Der besonderen Verantwortung für die Gesellschaft sind sie sich zu jeder Zeit bewusst: Mit rund 44.500 Kollegen und Kolleginnen setzen sich Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen tagtäglich für Gerechtigkeit ein. Neben vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bietet der Polizeiberuf gute Aufstiegschancen. Zudem erlebt man täglich, was starke Teamarbeit bedeutet und wie sie gelebt wird. Der Polizeiberuf ist abwechslungsreich und vielfältig. Ob Streifendienst, Verkehrs-, Bereitschafts-, Kriminal- und Wasserschutzpolizei, Spezialeinheiten oder Diensthunde-, Reiter- und Hubschrauberstaffel – gemeinsam findet man einen passenden Einsatzbereich. Man wird in den unterschiedlichsten Disziplinen ausgebildet, um auf jede Einsatzsituation bestens vorbereitet zu sein. Mit den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen arbeitet man in einem Team zusammen, in dem sich alle aufeinander verlassen können. Man wird ein wichtiger Teil der Gesellschaft und kann die eigenen Interessen innerhalb der vielen Möglichkeiten bei der Bayerischen Polizei verwirklichen.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 2,5 Jahre

Ausbildungsgehalt als Polizeivollzugsbeamter (2. QE)

  • 1. Ausbildungsjahr 1.445 €
  • 2. Ausbildungsjahr 2.520 €

Die Ausbildungsvergütung bezieht sich auf die Nettobeträge. Qualifizierender Mittelschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder ein mittlerer bzw. höherwertiger Schulabschluss. Beamtenrechtliche Voraussetzungen und die Einstellungsprüfung müssen erfüllt bzw. bestanden werden.

(Abweichungen möglich, Stand: 24. Januar 2025, Quelle: dbb beamtenbund tarifunion)

Ausbildungsverkürzung

Bei dieser Ausbildung ist eine Verkürzung nicht möglich.

Weitere Informationen

4 Ausbildungsplätze Polizeivollzugsbeamter (2. QE) vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung zwei Menschen beim Sport

Körperliche Fitness

(z.B. zur Bewältigung der täglichen dienstlichen Herausforderungen)

Abbildung Person die eine leere Sprechblase in der Hand hält

Kommunikationsfähigkeit

(z.B. für Absprachen innerhalb des Streifenteams)

Abbildung eine Frau die, die Turnfigur Brücke macht

Flexibilität

(z.B. bei der Ableistung von Schichtdienst zur Tag- und Nachtzeit)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. um Entscheidungen im Einsatzgeschehen zu treffen – auch in extremen Situationen)

Abbildung zwei Personen schlagen ein

Teamfähigkeit

(z.B. für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team um Einsätze zu bewältigen)

Abbildung sechs verschieden farbige Donouts

Toleranz

(z.B. beim respektvollen Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft)

Interessante Schulfächer

Deutsch

(z.B. bei der Formulierung von Sachverhalten im Rahmen einer Anzeigenbearbeitung)

Englisch

(z.B. um mit Personen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, kommunizieren zu können)

Sport

(z.B. beim Training und bei Einsätzen)

Mathematik

(z.B. um die mathematischen Grundkenntnisse zu beherrschen)

Tipps für Bewerber als Polizeivollzugsbeamter (2. QE)

Bewerbung

Als Polizeivollzugsbeamter oder -beamtin in der 2. Qualifikationsebene (mittlerer Dienst) trägst du Verantwortung für Sicherheit, Ordnung und Rechtsdurchsetzung in deinem Bundesland. Du sorgst für Schutz und Hilfe im Alltag – von Verkehrskontrollen über Einsätze bei Straftaten bis zur Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern in Notsituationen. Dabei sind Selbstbeherrschung, körperliche Fitness, Teamgeist und ein starkes Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden entscheidend. In deiner Bewerbung solltest du zeigen, dass du verantwortungsbewusst, zuverlässig und belastbar bist.

  •  Verantwortungsbewusstsein: Du triffst Entscheidungen, die Menschen direkt betreffen – oft in kurzer Zeit.
  •  Teamfähigkeit: Einsätze sind Gemeinschaftsarbeit – Vertrauen und Kommunikation sind unverzichtbar.
  •  Körperliche und geistige Fitness: Polizeiarbeit fordert dich körperlich, mental und emotional.
  •  Selbstdisziplin: Du arbeitest nach klaren Regeln und bleibst auch in Stresssituationen besonnen.
  •  Empathie und Durchsetzungsvermögen: Du brauchst Verständnis für Menschen, aber auch klare Haltung in Konflikten.

Tipp: Wenn du Interesse an Recht, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung hast, zeig das. Betone, dass du bereit bist, dich für andere einzusetzen und täglich Verantwortung zu übernehmen.

Kleidung für das Gespräch

Bei der Polizei zählt ein gepflegtes, respektvolles und diszipliniertes Auftreten – schließlich bewirbst du dich für einen Beruf mit Vorbildfunktion.

  •  Formelle Kleidung: Eine Stoffhose oder Anzughose mit Hemd oder Bluse, optional Sakko oder Blazer.
  •  Klassische Farben: Dunkelblau, Grau oder Schwarz wirken seriös und passen zur Polizeiuniform.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung, ordentliche Frisur und dezentes Auftreten sind selbstverständlich.
  •  Aufrechte Haltung: Wirkt souverän, konzentriert und respektvoll – ein zentraler Eindruck im Auswahlgespräch.
  •  Freundliche, ruhige Ausstrahlung: Zeigt Selbstsicherheit und Charakterstärke.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der Verantwortung übernehmen kann, Respekt vermittelt und zuverlässig handelt – so, wie es Bürgerinnen und Bürger von einer Polizeibeamtin oder einem Polizeibeamten erwarten.

Mögliche Fragen im Gespräch

Die Auswahlkommission möchte wissen, ob du die Werte und Belastungen des Polizeiberufs realistisch einschätzt und die persönliche Eignung mitbringst.

  •  „Warum möchten Sie zur Polizei?“
  •  „Was bedeutet für Sie Rechtsstaatlichkeit?“
  •  „Wie gehen Sie mit Stress oder Konflikten um?“
  •  „Wie würden Sie reagieren, wenn ein Kollege einen Fehler macht?“
  •  „Wie wichtig ist Teamarbeit im Polizeidienst für Sie?“
  •  „Wie stehen Sie zu Schichtarbeit und wechselnden Einsatzorten?“
  •  „Was würden Sie tun, wenn jemand Ihre Autorität in Frage stellt?“

Tipp: Denk an Beispiele, in denen du Verantwortung getragen, ruhig reagiert oder fair gehandelt hast – etwa im Sport, Ehrenamt oder schulischen Projekten. Sie zeigen, dass du über Charakterstärke und Selbstreflexion verfügst.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen, dass du dich mit der Ausbildung, den Aufgaben und Perspektiven des Polizeiberufs befasst hast.

  •  „Wie ist die Ausbildung an der Polizeischule aufgebaut?“
  •  „Welche fachlichen Schwerpunkte (z. B. Recht, Einsatztraining, Psychologie) werden besonders betont?“
  •  „Wie werden die körperliche Fitness und Belastbarkeit während der Ausbildung geprüft und gefördert?“
  •  „Welche Einsatzgebiete oder Spezialeinheiten kann man nach der Ausbildung anstreben?“
  •  „Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nach der 2. Qualifikationsebene?“
  •  „Wie unterstützt die Polizei ihre Mitarbeiter in besonders belastenden Situationen?“

Tipp: Frag nach Ausbildung, Spezialisierungen und Teamarbeit – das zeigt, dass du nicht nur den Beruf, sondern auch die Verantwortung dahinter verstehst und mit Überzeugung übernehmen willst.
 

Vorteile des Berufs Polizeivollzugsbeamter (2. QE)

Sicherheitsaufgaben auf Landesebene

Polizeivollzugsbeamte im mittleren Dienst auf der 2. Qualifikationsebene sind in erster Linie für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf Landesebene zuständig. Sie arbeiten bei den Landespolizeibehörden und unterstützen bei der Verhütung und Verfolgung von Straftaten, der Gefahrenabwehr und der allgemeinen polizeilichen Aufgabenwahrnehmung.

Einsatz in verschiedenen Bereichen

Die Ausbildung umfasst eine Vielzahl von Einsatzbereichen, darunter Streifendienst, Kriminalpolizei, Verkehrspolizei, Einsatzhundertschaften, Schutzpolizei oder Spezialeinheiten wie die SEK (Spezialeinsatzkommandos) oder MEK (Mobile Einsatzkommandos). Polizeivollzugsbeamte haben die Möglichkeit, sich je nach Interessen und Fähigkeiten auf bestimmte Einsatzbereiche zu spezialisieren.

Praxisnahe Ausbildung

Die Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst umfasst sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Übungen und Einsätze. Polizeianwärter erlernen polizeiliche Grundfertigkeiten wie Einsatz- und Festnahmetechniken, Vernehmungen, Spurensicherung, Unfallaufnahme, Einsatzplanung und Krisenmanagement.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Polizeivollzugsbeamte arbeiten eng mit anderen Sicherheitsbehörden, wie beispielsweise Feuerwehr, Rettungsdiensten, dem Zoll oder kommunalen Ordnungsämtern, zusammen. Sie koordinieren ihre Einsätze und Maßnahmen, um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten.

Gesellschaftliche Verantwortung

Polizeivollzugsbeamte tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung und setzen sich für die Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in ihrem Bundesland ein. Sie sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, helfen in Notlagen, klären über Gefahren auf und leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung.
 

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