Bau, Architektur, Vermessung

Bauwerksabdichter (m/w/d)

Bauwerksabdichter
Quelle: eyjafjallajokull-canva.com
Sie sind dort am Werk, wo es trocken werden muss: Bauwerksabdichter/innen sollten gerne an der frischen Luft arbeiten, denn sie schützen Bauwerke vor Luft- und Bodenfeuchtigkeit sowie Sicker- und Grundwasser. In Baugruben, Rohbauten, auf Straßen und auf dem Dach dichten sie all jene Flächen ab, die abgedichtet werden müssen. Das kann die Terrasse im Einfamilienhaus ebenso sein wie eine mächtige Brücke oder ein in den Berg getriebener Tunnel. Es geht auch noch eine Spur größer, denn Bauwerksabdichter/innen sind häufig auch auf Deponien im Einsatz, wenn es darum geht, das Einsickern von Flüssigkeiten ins Grundwasser zu verhindern. Bevor sie zur Tat schreiten, werden aber erst einmal der abzudichtende Untergrund bewertet sowie die erforderlichen Schutzschichten und Beläge hergestellt. Dazu ist es erforderlich, mit Gasbrennern, Schweißautomaten und Abreißprüfgeräten gekonnt umzugehen. Und schließlich gehört auch noch die Qualitätskontrolle zu ihrem Aufgabenbereich, wenn überprüft wird, ob die eingebauten Dämmstoffe auch wirklich dichthalten.

Details zur Ausbildung als Bauwerksabdichter

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Eigene Stärken

  • Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erkennen von Rissen und Unregelmäßigkeiten in Bauuntergründen)
  • Körperliche Fitness (z.B. beim Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren von Kuppeln und Regenrinnen)
  • Sorgfalt (z.B. beim Prüfen von Konstruktionen zur Absicherung gegen drückendes Wasser)

Interessante Schulfächer

  • Physik (z.B. beim Herstellen von Bewegungsfugen oder Hilfskonstruktionen für bewegliche Wandanschlüsse)
  • Sport (z.B. bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten)
  • Werken / Technik (z.B. bei der Handhabung von Werkzeugen und Baugeräten)