Volontär (m/w/d)

Kunst, Kultur, Gestaltung
Abbildung Person mit Papierblock und zwei Mikrofonen in der Hand

Ausbildung als Volontär

Journalisten und Journalistinnen vermitteln Informationen. Sie geben Menschen eine Stimme, die sich selbst kein Gehör verschaffen können. Sie decken durch ihre Recherchen Missstände auf. Sie hinterfragen die Entscheidungen der Politik und ordnen sie ein. Die klassische Ausbildung im Journalismus ist das Volontariat. Oft wird es im Anschluss an ein Studium absolviert. Auf jeden Fall nötig sind vorausgehende Praktika. An Tageszeitungen dauert das Volontariat zwei Jahre. Volontäre und Volontärinnen durchlaufen dabei verschiedene Stationen innerhalb der Redaktion, zum Beispiel das Lokalressort, das Sportressort, das 0nlineressort und die Bildredaktion. Sie lernen dabei das Handwerkszeug der Journalisten und Journalistinnen: Sie entwickeln und bewerten Themen. Sie recherchieren sorgfältig. Sie schreiben Texte verschiedener Stilrichtungen - von der Kurzmeldung bis zur Reportage und vom Interview bis zum Kommentar. Sie verfassen Überschriften und Bildtexte. Sie wählen aus zugelieferten Bildern aus oder fotografieren eigene Bilder. Sie gestalten Zeitungsseiten oder bereiten Artikel und Bilder für den Online-Auftritt auf.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 2 Jahre

Ausbildungsgehalt als Volontär

  • 1. Ausbildungsjahr 2.059 €
  • 2. Ausbildungsjahr 2.372 €

(Abweichungen möglich, , Quelle: Fränkische Landeszeitung GmbH)

1 Ausbildungsplatz Volontär vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung Person die eine leere Sprechblase in der Hand hält

Kommunikationsfähigkeit

(z.B. beim Einordnen von politischen Entscheidungen)

Abbildung Frau die mit Kamera in einem Feld sitzt und Fotos macht

Kreativität

(z.B. beim Finden von Themen, beim Schreiben der Texte und beim Verfassen von Überschriften)

Abbildung Mann im Anzug streckt die Faust in den Himmel

Selbstständigkeit

(z.B. indem Aufgaben eigenständig erledigt werden)

Abbildung Buchstabenreihe

Deutschkenntnisse

(z.B. bei der Rechtschreibung und Grammatik der deutschen Sprache)

Abbildung Handwerker mit aufgeregten Gesichtsausdruck

Fleiß

(z.B. beim Einarbeiten in neue Themengebiete)

Interessante Schulfächer

Deutsch

(z.B. der Umang mit Sprache ist wichtig für alle Bereiche des Journalismus)

Englisch

(z.B. für die Recherche von Wissenschaftsthemen sowie für die Verständigung mit Menschen aus anderen Ländern)

Sozialkunde

(z.B. um Geschehnisse in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft bewerten und einordnen zu können)

Tipps für Bewerber als Volontär

Bewerbung

Als Volontär/in startest du deinen Weg in den Journalismus. Du lernst, wie man recherchiert, schreibt, filmt, redigiert und Themen so aufbereitet, dass sie Menschen erreichen – ob in Print, Online, Radio oder TV. Du arbeitest in Redaktionen, unterstützt bei der Produktion von Beiträgen und entwickelst eigene Ideen. Dabei brauchst du Neugier, Sprachgefühl, Kreativität und die Fähigkeit, unter Zeitdruck sauber zu arbeiten. In deiner Bewerbung solltest du zeigen, dass du kommunikativ, interessiert und belastbar bist.

  •  Kreativität: Du findest Themen, die relevant und spannend sind, und setzt sie ansprechend um.
  •  Sprachgefühl: Du formulierst präzise, verständlich und zielgruppengerecht.
  •  Sorgfalt: Fakten müssen stimmen – journalistische Verantwortung ist zentral.
  •  Teamfähigkeit: Du arbeitest eng mit Redakteuren, Fotografen oder Kamerateams zusammen.
  •  Belastbarkeit: Du musst flexibel reagieren, wenn Themen sich schnell ändern.

Tipp: Wenn du gerne schreibst, dich für aktuelle Themen begeisterst und Spaß daran hast, Informationen lebendig zu vermitteln, erwähne das – es zeigt, dass du mit Leidenschaft Journalist/in werden willst.

Kleidung für das Gespräch

Im Medienbereich zählt ein gepflegtes, offenes und selbstbewusstes Auftreten. Du solltest zeigen, dass du kreativ, engagiert und reflektiert bist.

  •  Moderne, schlichte Kleidung: Eine dunkle Jeans oder Stoffhose mit Hemd, Bluse oder Pullover wirkt professionell und locker zugleich.
  •  Dezente, individuelle Akzente: Farben wie Blau, Grau oder Schwarz kombiniert mit etwas Persönlichem (z. B. Schal oder Jacke) wirken authentisch.
  •  Gepflegtes Erscheinungsbild: Saubere Kleidung, ordentliche Frisur und ein wacher Blick zeigen Professionalität.
  •  Offene Körpersprache: Zeigt Kommunikationsfreude und Selbstvertrauen.
  •  Freundlicher, interessierter Ausdruck: Wirkt aufmerksam und neugierig – wie ein Journalist.

Ziel: Du sollst wirken wie jemand, der aufmerksam beobachtet, klar denkt und sich gut ausdrücken kann – professionell, offen und engagiert.

Mögliche Fragen im Gespräch

Redaktionen möchten wissen, ob du journalistisches Talent, Eigeninitiative und Begeisterung für Medien mitbringst.

  •  „Warum möchten Sie ein Volontariat machen – und warum gerade bei uns?“
  •  „Welche Themen begeistern Sie journalistisch besonders?“
  •  „Wie informieren Sie sich über aktuelle Nachrichten?“
  •  „Wie gehen Sie mit Kritik an Ihren Texten oder Beiträgen um?“
  •  „Haben Sie schon journalistische Erfahrungen, z. B. Schülerzeitung, Blog, Social Media oder Praktikum?“
  •  „Was zeichnet guten Journalismus für Sie aus?“

Tipp: Denk an Beispiele, in denen du recherchiert, geschrieben oder kreativ gearbeitet hast – das zeigt, dass du nicht nur interessiert, sondern schon praktisch engagiert bist.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Eigene Fragen zeigen Neugier, Lernbereitschaft und ein echtes Interesse an der journalistischen Arbeit.

  •  „Wie ist das Volontariat aufgebaut – welche Stationen oder Ressorts durchläuft man?“
  •  „Welche Themenfelder oder Medienformate stehen im Mittelpunkt der Ausbildung?“
  •  „Wie stark werden Volontäre in eigene Projekte eingebunden?“
  •  „Wie sieht die Zusammenarbeit mit Mentoren oder Redakteuren aus?“
  •  „Welche Chancen gibt es nach dem Volontariat auf eine Übernahme oder freie Mitarbeit?“
  •  „Welche Rolle spielt digitale Medienkompetenz in Ihrer Redaktion?“

Tipp: Frag nach redaktionellen Abläufen, Lerninhalten und Verantwortung – das zeigt, dass du das Volontariat als Sprungbrett in den professionellen Journalismus verstehst, nicht nur als Zwischenstation.

Vorteile des Berufs Volontär

Lernen und Erfahrung sammeln

Volontäre haben die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen und praktische Erfahrungen in einem bestimmten Bereich zu sammeln, sei es in der Wohltätigkeitsarbeit, im Gesundheitswesen, in der Bildung, im Umweltschutz oder in anderen Bereichen.

Beitrag zur Gemeinschaft

Durch ihre freiwillige Arbeit können Volontäre einen direkten Beitrag zur Gemeinschaft leisten, indem sie Bedürftigen helfen, soziale Probleme angehen oder die Umwelt schützen. Sie können dazu beitragen, positive Veränderungen in ihrer Gemeinschaft zu bewirken und das Leben anderer Menschen zu verbessern.

Persönliche Entwicklung

Volontäre haben die Möglichkeit, ihre persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften weiterzuentwickeln, wie z.B. Teamarbeit, Kommunikation, Führung, Problemlösung und Organisationstalent. Sie können auch wertvolle Einblicke in verschiedene Lebensbereiche und soziale Herausforderungen gewinnen.

Netzwerkaufbau

Durch ihre freiwillige Arbeit haben Volontäre die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern. Sie können sich mit Gleichgesinnten, Fachleuten und potenziellen Mentoren treffen, die ihnen bei ihrer beruflichen Entwicklung helfen können.

Sinnstiftende Tätigkeit

Viele Volontäre finden Erfüllung und Zufriedenheit in ihrer freiwilligen Arbeit, da sie das Gefühl haben, einen positiven Beitrag zu leisten und anderen Menschen zu helfen. Sie können ein Gefühl der Dankbarkeit und Wertschätzung erleben, das sie motiviert, weiterhin freiwillig tätig zu sein.

Häufige Fragen zum Ausbildungsberuf Volontär

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Mögliche Digitalisierungen als Volontär

  • Audio-Mining-Systeme

    Algorithmen zum Durchsuchen von Tonspuren nach Originaltönen bei der Recherche und Beitragserstellung einsetzen.

  • Bild- und Videogeneratoren

    Abbildungen für Reportagen produzieren.

  • Content as a Service - CaaS

    Darbietung von Inhalten für verschiedene Kommunikationskanäle über CaaS-Systeme.

  • Crowdpublishing

    Zeitschriftenartikel oder Bücher über Crowdpublishing-Plattformen veröffentlichen.

  • Mobiler Journalismus

    Mobil über aktuelle Ereignisse mit dem Smartphone berichten und die Berichterstattung durch Live-Streaming in sozialen Medien veröffentlichen.

  • Content Automation

    KI-gestützte Anwendungen verwenden, um Kurzmeldungen auf der Grundlage strukturierter Daten zu automatisieren.

  • Digitales Storytelling

    Aus Daten-, Video-, Text-, Grafik- und Bildelementen Multimedia-Reportagen produzieren.

  • Selfpublishing-Plattformen

    Selfpublishing-Plattformen nutzen, um Ihre eigenen Bücher oder Beiträge zu verkaufen.

  • Text Mining

    Software zur Beitragsrecherche verwenden, um aus einer beträchtlichen Datenmenge relevante Informationen zu erhalten.

  • Datenjournalismus

    Multimediale Beiträge für den Journalismus basierend auf Datenmaterial entwickeln.

  • KI-gestütztes Wissensmanagement

    Beschaffung, Systematisierung und textuelle Einpflegung von Informationen für selbstlernende Wissensmanagementsysteme.

  • Social Media Analytics

    In der Beitragsrecherche werden Software-Tools zur Analyse ungeordneter Daten aus sozialen Netzwerken verwendet.

  • Digital-Asset-Management

    Medienelemente für journalistische Inhalte aus Digital Asset Management (DAM)-Systemen beziehen und diese auf Mediaservern bereitstellen.

  • Digitales Dokumentenmanagement - DMS

    Digitales Dokumentieren und Abrufen von Interviews und Auftragsterminen.