Anästhesietechnischer Assistent (m/w/d)

Gesundheit
Abbildung Patienten in Narkose mit Sauerstoffgerät

Ausbildung als Anästhesietechnischer Assistent

Gute Nerven brauchen sie auf jeden Fall, denn Anästhesietechnische Assistenten und -Assistentinnen sind bei jedem Eingriff, der eine Narkose erfordert, hautnah dabei: Sie kontrollieren dabei die Narkose- und Schmerzmittel und bereiten Beatmungsgeräte oder Infusionsflaschen vor. Während eines Eingriffs überwachen sie Atmung und Kreislauf; ferner betreuen sie die Patienten vor und nach der Operation und achten auf deren physische Verfassung. Nach dem Eingriff kümmern sie sich um die Sterilisation sowie die Pflege und Wartung von Instrumenten und medizinischen Geräten. Außerdem dokumentieren sie den Verlauf der Anästhesie und stellen sicher, dass stets genügend Narkose- und Schmerzmittel vorhanden sind.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Anästhesietechnischer Assistent

  • 1. Ausbildungsjahr 1.416 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.477 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.578 €

Für die Ausbildung wird ein mittlerer oder vergleichbarer Abschluss vorausgesetzt. Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach den aktuell gültigen tariflichen Bestimmungen.

(Abweichungen möglich, Stand: 01. September 2025, Quelle: TVAöD-Pflege)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Anästhesietechnischer Assistent lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

19 Ausbildungsplätze Anästhesietechnischer Assistent vorhanden

Benötigte Stärken

Abbildung eine Person tröstet die andere Person und gibt ihr halt mit ihrer Hand

Einfühlungsvermögen

(z.B. um den Patienten vor einem Eingriff zu beruhigen)

Abbildung Frau die überrascht auf sich selber mit dem Finger zeigt

Verantwortungsbewusstsein

(z.B. im Umgang mit medizinischen Maßnahmen)

Arbeit eine junge Hand hält eine älter Hand

Freude an der Arbeit mit Menschen

(z.B. um Patienten vor und nach der OP zu betreuen)

Abbildung Person die einen Ordner als Hut trägt

Belastbarkeit

(z.B. um parallel anfallende Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen)

Abbildung Frau mit gezeichneten muskulären Armen

Durchsetzungsvermögen

(z.B. um während der OP konsequent den Anästhesievorgaben umzusetzen)

Interessante Schulfächer

Biologie

(z.B. um zu verstehen, wie der Patient während einer Narkose reagiert)

Chemie

(z.B. bei der Sterilisation von OP-Geräten und zum Verständnis der Wirkungsweise von Desinfektionsmitteln)

Deutsch

(z.B. für die Kommunikation mit den Patienten sowie die Dokumentation des Anästhesieverlaufs)

Psychologie / Pädagogik

(z.B. um auf Ängste von Patienten und Angehörigen reagieren zu können)

Wie viel verdient man als Anästhesietechnischer Assistent

Während der Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) durchläuft man drei Ausbildungsjahre mit einer gestaffelten Vergütung. Im ersten Jahr erhält man 1.341 €, im zweiten Ausbildungsjahr steigert sich das Gehalt auf bis zu 1.402 €, und im dritten Jahr erreicht es bis zu 1.503 €. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung steigt das Einkommen deutlich an: Ein Anästhesietechnischer Assistent verdient anschließend mindestens 3.848 € pro Monat. Im Durchschnitt liegt das Gehalt bei 4.392 €, wobei Spitzenverdienste bis zu 4.930 € monatlich erreicht werden können. Diese Gehaltsstruktur spiegelt die hohe Verantwortung und die spezialisierten Fähigkeiten wider, die in diesem Beruf erforderlich sind, und zeigt die attraktiven Verdienstmöglichkeiten, die diese Karriere nach der Ausbildung bietet.

Tipps für Bewerber als Anästhesietechnischer Assistent

Bewerbung

Als Anästhesietechnische/r Assistent/in arbeitest du eng mit Ärzten und Pflegepersonal zusammen und trägst viel Verantwortung – schließlich hilfst du dabei, dass Operationen sicher ablaufen. Deine Bewerbung sollte zeigen, dass du zuverlässig, konzentriert und hilfsbereit bist.

  • Verantwortungsbewusstsein zeigen: Du unterstützt das Team bei der Narkose und überwachst Patienten – das braucht Vertrauen und Genauigkeit.
  • Teamfähigkeit betonen: In der OP arbeitet niemand allein. Erwähne, dass du gern im Team arbeitest und dich gut abstimmen kannst.
  • Interesse an Medizin und Technik: Schreib, dass dich medizinische Abläufe und Geräte faszinieren.
  • Ruhige Art hervorheben: Im OP zählt Ruhe und Übersicht – wer besonnen bleibt, macht Eindruck.

Tipp: Wenn du ein Pflege- oder Krankenhauspraktikum gemacht hast, nenne das unbedingt. Es zeigt, dass du weißt, was dich erwartet.

 Kleidung für das Gespräch

Im Krankenhaus geht es um Sauberkeit und Professionalität – dein Auftreten sollte das widerspiegeln.

  •  Schlicht und gepflegt: Saubere Jeans oder Stoffhose und ein ordentliches Shirt oder eine Bluse sind perfekt.
  • Keine grellen Farben oder auffälliger Schmuck: Das wirkt schnell unpassend.
  • Saubere Schuhe und gepflegte Hände: Das zeigt, dass du auf Hygiene achtest – ein Muss in der Medizin.
  • Körpersprache: Freundlich, aufmerksam und ruhig – so vermittelst du Sicherheit.
  • Ziel: Du sollst zeigen, dass du verantwortungsvoll und vertrauenswürdig bist.

Mögliche Fragen im Gespräch

Im Gespräch möchte der Betrieb wissen, ob du mit Verantwortung umgehen kannst und ob du dir den Klinikalltag realistisch vorstellst.

  • „Warum interessiert dich die Arbeit im OP-Bereich?“
  • „Wie reagierst du, wenn es stressig wird?“
  • „Was fasziniert dich an der Anästhesie?“
  • „Wie gehst du mit Menschen um, die Angst haben?“
  •  „Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal vor?“
  • „Wie bleibst du konzentriert, wenn etwas nicht nach Plan läuft?“

Tipp: Denk an Erlebnisse aus Praktika oder der Schule, die zeigen, dass du ruhig und konzentriert bleibst – das ist im OP Gold wert.

Fragen, die du dem Betrieb stellen kannst

Wenn du am Ende gefragt wirst, ob du noch Fragen hast, nutze die Gelegenheit, Interesse zu zeigen.

  •  „Wie sieht die Einarbeitung im ersten Jahr aus?“
  • „Wie groß ist das Team, mit dem ich zusammenarbeite?“
  • „Gibt es spezielle Fachrichtungen, in denen ich mitarbeiten kann?“
  •  „Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und ATA-Auszubildenden ab?“
  •  „Welche Eigenschaften sind Ihnen bei Azubis besonders wichtig?“
  • „Wie sind die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden?“

Tipp: Such dir ein oder zwei Fragen aus, die dich wirklich interessieren. Das zeigt, dass du dich mit dem Beruf und dem Alltag in der Klinik beschäftigt hast.

Vorteile des Berufs Anästhesietechnischer Assistent

Spezialisierung in der Anästhesie

Der ATA ist speziell für die Unterstützung bei Anästhesieverfahren ausgebildet. Diese Spezialisierung unterscheidet ihn von anderen Gesundheitsfachberufen, die eine breitere oder unterschiedliche medizinische Ausrichtung haben.

Vielseitige Arbeitsumgebung

ATAs arbeiten in verschiedenen Umgebungen wie Operationssälen, Intensivstationen, Notaufnahmen und Schmerzkliniken. Diese Vielfalt bietet eine breite Palette an Erfahrungen und Herausforderungen.

Teamarbeit mit hohem Verantwortungsgrad

ATAs arbeiten eng mit Anästhesisten, Chirurgen und Pflegepersonal zusammen. Sie tragen wesentliche Verantwortung für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Patienten während chirurgischer Eingriffe und anderer medizinischer Verfahren.

Hohe Nachfrage und Jobstabilität

Aufgrund der wichtigen Rolle im operativen Bereich und der steigenden Nachfrage im Gesundheitswesen bietet der Beruf eine hohe Jobstabilität und gute Karriereperspektiven.

Persönliche Befriedigung

Die Arbeit als ATA kann äußerst lohnend sein, da sie direkt zur Patientensicherheit und -komfort beiträgt und oft in kritischen Momenten des Patientenwohls eine Schlüsselrolle spielt.

Weiterbildung und Aufstiegschancen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung, wie zum Beispiel in der Schmerztherapie oder Intensivmedizin. Diese können die Karrierechancen und das Gehalt eines ATAs verbessern.

International anerkannt

Die Qualifikationen und Fähigkeiten eines ATAs sind international anerkannt, was die Möglichkeit bietet, im Ausland zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln.

Technische Fähigkeiten

Die Ausbildung bietet umfassende Kenntnisse in der Bedienung komplexer medizinischer Geräte und Technologien, die in anderen medizinischen Berufen möglicherweise nicht im Mittelpunkt stehen.

Häufige Fragen zum Ausbildungsberuf Anästhesietechnischer Assistent

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Mögliche Digitalisierungen als Anästhesietechnischer Assistent

  • Krankenhausinformationssysteme - KIS

    Medizinische und administrative Daten mithilfe von Krankenhausinformationssystemen erfassen, verarbeiten und verteilen.

  • Elektronische Patientenakte - ePA

    Ärztliche Diagnosen, Laborergebnisse und weitere Gesundheitsdaten elektronisch aufzeichnen und analysieren, um eine optimale Vorbereitung für Anästhesieverfahren zu gewährleisten.

  • 3-D-Simulation

    Gemeinsame Schulung mit dem Facharzt oder der Fachärztin für Anästhesiologie zur Simulation und Übung der Anästhesie sowie Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen eines Patienten.

  • Digitales Dokumentenmanagement - DMS

    Fortschritte während der Anästhesie erfassen und dokumentieren.