Oberflächenbeschichter (m/w/d)

Produktion, Fertigung
Abbildung verschiedene metallische Beschichtung

Ausbildung als Oberflächenbeschichter

Oberflächenbeschichter und Oberflächenbeschichterinnen sind für die Veredelung von Metall- und Kunststoffoberflächen verantwortlich. Sie verwenden verschiedene Oberflächentechniken wie Galvanotechnik, Feuerverzinken, Anodisieren (Eloxieren) und andere chemische, elektrochemische, elektrische und physikalische Verfahren, um die Oberflächen zu beschichten. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Werkstücke und Behandlungslösungen vorzubereiten. Anschließend tragen sie Beschichtungen in galvanischen Bädern oder Vakuumbeschichtungsanlagen auf. Nach dem Auftragen der Beschichtungen kontrollieren sie die Werkstücke und führen bei Bedarf weitere Behandlungen durch. Sie reinigen Wannen und Behälter und entsorgen Chemikalien sowie elektrolytische Lösungen fachgerecht. Zusätzlich sind Oberflächenbeschichter und Oberflächenbeschichterinnen für die Wartung und Instandhaltung der Anlagen zuständig.

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Ausbildungsdetails

Ausbildungsdauer 3 Jahre

Ausbildungsgehalt als Oberflächenbeschichter

  • 1. Ausbildungsjahr 850 € bis 1.088 €
  • 2. Ausbildungsjahr 880 € bis 1.146 €
  • 3. Ausbildungsjahr 940 € bis 1.220 €

(Abweichungen möglich, Stand: 01. Juni 2023, Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Ausbildungsverkürzung

Die Ausbildungsdauer des Ausbildungsberufs Oberflächenbeschichter lässt sich bis auf 2 Jahre verkürzen.

Weitere Informationen

Mögliche Berufsschulen für Oberflächenbeschichter

Benötigte Stärken

Abbildung Person mit Hammer und Akkuschrauber

Handwerkliches Geschick

(z.B. wenn die Werkstücke geschliffen, poliert und gereinigt werden müssen)

Abbildung Dominosteine

Reaktionsgeschwindigkeit

(z.B. für rasches Erkennen und Beseitigen von Störungen im Fertigungsprozess)

Abbildung einmal Dominosteine sortiert und einmal Dominosteine durcheinander

Sorgfalt

(z.B. beim Überwachen der Verweildauer im Tauchbad oder beim Prüfen der Schichtdicke)

Interessante Schulfächer

Werken / Technik

(z.B. zur Bearbeitung von Metall- und Kunststoffoberflächen)

Chemie

(z.B. beim Verständnis von chemischen Vorgängen beim Galvanisieren)

Mathematik

(z.B. zur Berechnung bestimmter Metallmengen für Elektrolytbäder)

Was man in der Ausbildung als Oberflächenbeschichter lernt

Die Ausbildung zum Oberflächenbeschichter vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse, die für die Arbeit in der Oberflächenbehandlungs- und Veredelungsindustrie erforderlich sind. Diese umfassen eine Vielzahl von Prozessen, die darauf abzielen, Oberflächen von Metallen und anderen Materialien zu schützen, zu dekorieren oder ihre Eigenschaften zu verbessern. Zu Beginn der Ausbildung erlernen die Auszubildenden die Grundlagen der betrieblichen und technischen Kommunikation. Sie werden im Planen und Steuern von Arbeitsabläufen geschult und lernen, wie sie Ergebnisse effektiv kontrollieren und beurteilen können. Die Auszubildenden erwerben Kenntnisse in verschiedenen mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren und lernen, wie man Betriebsmittel herstellt und Messwerte erfasst. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Ausbildung ist die Wartung von Betriebsmitteln und die Nachbehandlung von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen.

Die Auszubildenden werden auch im Regeln von Produktionsprozessen und im Umgang mit Betriebs- und Gefahrstoffen unterrichtet. Dies beinhaltet das Erlernen von verfahrenstechnischen Grundoperationen und Qualitätsmanagementprinzipien, die in der Oberflächenbeschichtung wichtig sind. Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Wärmebehandlung und dem Einsetzen von Vorrichtungen und Gestellen. Die Auszubildenden lernen auch die Grundlagen der Oberflächentechnologie und wie man Einrichtungen und Anlagen bedient, überwacht und wartet. Die Ausbildung umfasst zudem das Entfernen von Beschichtungen und das Beurteilen von Oberflächen, was für die Qualitätssicherung und die Vorbereitung von Materialien für die Beschichtung essentiell ist. Insgesamt bereitet die Ausbildung die Auszubildenden darauf vor, als Oberflächenbeschichter in verschiedenen Branchen wie der Automobil-, Luftfahrt-, Elektronik- und Bauindustrie zu arbeiten. Sie werden fähig sein, Metalle und andere Materialien durch verschiedene Beschichtungsverfahren wie Galvanisieren, Lackieren und Pulverbeschichten zu behandeln, um ihre Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit und ästhetische Qualität zu verbessern.

Mögliche Karrierechancen als Oberflächenbeschichter

Vorteile des Berufs Oberflächenbeschichter

Vielseitige Tätigkeiten

Als Oberflächenbeschichter arbeiten Sie mit einer Vielzahl von Materialien und Oberflächen, darunter Metalle, Kunststoffe, Holz und Glas. Sie lernen verschiedene Beschichtungsverfahren kennen, wie zum Beispiel Lackieren, Pulverbeschichten, Eloxieren und Galvanisieren.

Handwerkliches Geschick

Die Ausbildung vermittelt Ihnen handwerkliche Fertigkeiten und technisches Know-how im Umgang mit Beschichtungsmaterialien und -verfahren. Sie lernen, Oberflächen vorzubereiten, Beschichtungen aufzutragen und Qualitätskontrollen durchzuführen.

Umweltbewusstsein und Arbeitssicherheit

Oberflächenbeschichter achten auf umweltgerechte und sichere Arbeitsbedingungen. Sie lernen, umweltfreundliche Beschichtungstechniken anzuwenden und Sicherheitsvorschriften einzuhalten, um Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Qualitätskontrolle und -sicherung

Ein wichtiger Aspekt Ihrer Ausbildung ist die Qualitätssicherung der beschichteten Oberflächen. Sie lernen, Beschichtungen auf ihre Haltbarkeit, Beständigkeit und Ästhetik zu überprüfen und bei Bedarf Nachbesserungen vorzunehmen.

Innovation und Technologie

Die Oberflächentechnik ist ein sich stetig weiterentwickelndes Feld. Sie lernen, innovative Beschichtungstechnologien und -materialien einzusetzen, um den Anforderungen von Industrie und Kunden gerecht zu werden.

Mögliche Digitalisierungen als Oberflächenbeschichter

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